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Cold Prey - Eiskalter Tod(Fritt vilt, 2006)
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nicht bekannt DVD: 07. Dezember 2007
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Premiere: |
13. Oktober 2006 (Norwegen) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Horror, Mystery, Thriller |
| Länge: |
97 min
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Land: |
Norwegen |
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Darsteller:
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Ingrid Bolso Berdal (Jannicke), Rolf Kristian Larsen (Morten Tobias), Tomas Alf Larsen (Eirik), Endre Martin Midtstigen (Mikal), Viktoria Winge (Ingunn), Rune Melby (Geir Olav Brath), Erik Skjeggedal (Young Geir Olav Brath), Tonie Lunde (Magny Brath), Hallvard Holmen (Bjorn Brath) |
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Regie:
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Roar Uthaug |
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Drehbuch:
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Thomas Moldestad, Roar Uthaug |
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 Inhalt
Fünf Freunde machen sich auf, ein paar Tage Snowboard zu fahren. Ihr Ausflug endet allerdings abrupt, als sich Morten ein Bein bricht. Zufällig gelangen die Freunde zu einem seit 1975 verlassenen Hotel und beschließen, die Nacht dort zu verbringen. Ein Gästebucheintrag des Hotels verwirrt die Jugendlichen jedoch sehr: "Wir hoffen, dass ihr Sohn bald gefunden wird." Als Ingunn nachts von einem Unbekannten mit einem Eispickel erstochen wird, bricht Panik aus, und ein Überlebenskampf beginnt. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Daniel Licha
Ein sehr unterhaltsamer Slasher, der sich glücklicherweise zu Beginn genug Zeit für seine Charaktere nimmt. Diese findet man auch recht schnell sympathisch und kann mit ihnen mitfühlen wenn es ans Abschlachten geht. Das Ganze ist zudem hervorragend bebildert und hat eine tolle schneeüberflutete Kulisse wie auch eine passende Musikuntermalung (auch wenn beim Finale mal wieder Clint Mansells bekanntes Stück aus Requiem for a Dream verwendet wird) zu bieten. Der Streifen hätte gut und gerne auch etwas gemeiner und blutrünstiger sein können, läuft alles doch nach den üblichen Horrorkonventionen ab, aber auch so hat der Genrefan kurzweiligen Spaß und spätestens mit dem Text des Abspannsongs dürfte der Kinozuschauer mit einem breiten Grinsen im Gesicht den Saal verlassen.
Kritik
von Lars Schnell
In diesem norwegischen Horror-Thriller machen fünf Freunde Skiurlaub in den Bergen und stoßen dort auf einen brutalen Serienkiller, der einem nach dem anderen den Garaus macht. Mit schwingendem Pickel und gefrusteter Seele zieht der Antagonist in einen blutigen Rachefeldzug gegen die Gesellschaft, der das Eis nicht sonderlich aufwühlt, sondern nur leicht ankratzen kann. Eine kalte, oberflächliche Horror-Mär, der schnell der Saft ausgeht.
Jannicke, Morten Tobias, Eirik, Mikal und Ingunn genießen die freie Zeit. Bepackt mit Rucksack und Skiern erklimmen sie den weißen Gipfel einer Skipiste. Kaum ihren Winterurlaub begonnen, schon verknackst sich Morten Tobias den Fuß, und notgedrungen muss das Quintett in einem ehemaligen, verlassenen Berghotel Unterschlupf suchen. Während sie auf Rettung warten, treibt ein von der eigenen Sippe entstellter Ötzi sein Unwesen.
Hört sich das Ganze vielleicht durchaus interessant an, wird schnell klar, dass Regisseur Roar Uthaug das Horror-Genre nach Schema F herunterleiert. Während ein Nebendarsteller nach dem anderen blutig das Zeitliche segnet, vermag es lediglich Jannicke, dauerhaft Stand zu halten und dem Killer zumindest etwas Paroli zu bieten.
Zwar zaubern Technik und Regie vor allem zu Beginn ein wunderbar beklemmendes Haunted-House-Bild, jedoch hält auch hier viel zu schnell die Cloverfield-Krankheit Einzug. Ein weiterer Film, der bei erster Sichtung des Bösen unglaublich an Spannung verliert. Aus einem durchaus interessanten Charakterrätsel wird ein stumpfes Massaker ohne jegliche Überraschungen. Einer nach dem anderen landet im Abgrund, bis der Film schließlich stringent zu einem ebenso einseitigen Finale kommt.
Letztlich ein wenig innovativer Genrevertreter, der den verwöhnten Zuschauer nur wenig zu unterhalten weiß. Weitgehend sympathische Charaktere werden mit einer einseitigen Handlung in eine tiefe Gletscherspalte getrieben, ohne dass dabei nennenswerte Momente im Gedächtnis verbleiben. Ein recht öder Mix, dem zu schnell die Luft ausgeht.  Weitere interessante Filme
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