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The Thing

(The Thing, 2011)

Dt.Start: 17. November 2011 Premiere: 10. Oktober 2011 (USA)
FSK: ab 16 Genre: Horror, Mystery, Sci-Fi
Länge: 103 min Land: USA, Kanada
Darsteller: Mary Elizabeth Winstead (Kate Lloyd), Joel Edgerton (Braxton Carter), Ulrich Thomsen (Dr. Sander Halvorson), Eric Christian Olsen (Adam Goodman), Adewale Akinnuoye-Agbaje (Jameson), Paul Braunstein (Griggs), Trond Espen Seim (Edvard Wolner), Kim Bubbs (Juliette), Jorgen Langhelle (Lars), Jan Gunnar Roise (Olav), Stig Henrik Hoff (Peder), Kristofer Hivju (Jonas), Jo Adrian Haavind (Henrik), Carsten Bjornlund (Karl), Jonathan Walker (Colin)
Regie: Matthijs van Heijningen Jr.
Drehbuch: Eric Heisserer, Ronals D. Moore


Inhalt

Ein norwegisches Forscherteam stößt unverhofft auf dem Südpol auf ein im Eis eingeschlossenes abgestürztes Raumschiff. Die Paläontologin Kate Lloyd bekommt die Chance, es zum Fundort zu begleiten. Dort machen sie eine hochinteressante wie hochgefährliche Entdeckung: Ein Außerirdischer ist im Raumschiff zurückgeblieben, längst ums Leben gekommen. Aber als sie ein paar einfache Experimente an dem Wesen anstellen, erwacht es zum Leben.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

The Thing hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 77%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Markus Ostertag
The Thing hat eine Wertung von 77%
Das Ding aus einer anderen Welt aus dem Jahre 1982 gilt mittlerweile als Klassiker des Horror-Genres. Kein Filmemacher traute sich über 25 Jahre ein Remake des Carpenter-Films zu, umso überraschender war daher die Meldung, dass mit The Thing nun ein Prequel über die Leinwände flimmern und ein Debütant als Regisseur eingesetzt werden soll. Das Ergebnis kann aber durchaus als Erfolg verbucht werden, denn der Streifen ist an vielen Stellen eine Hommage an Carpenters Film und verspricht den Fans einiges an Erinnerungen.

Bild aus The Thing Zu hohe Erwartungen des Publikums sind wohl das gefährlichste, was einem Regisseur bei einem Filmprojekt passieren kann. Umso erstaunlicher ist die Haltung von Matthijs van Heijningen, der sich als Debütant ausgerechnet das Prequel zu einem der Kultfilme der 80er-Jahre herauspickt. Allein dieser Mut müsste schon entsprechend honoriert werden, aber da sind ja eben noch die Erwartungen - denn da Carpenter 1982 Filmgeschichte schrieb, muss sich Heijningen jetzt natürlich am "Original" (welches eigentlich ein Remake ist) messen lassen.

Genau diese Haltung ist wohl auch ein Grund, warum The Thing als Prequel angelegt wurde und sich damit eher als eine Würdigung des Klassikers positioniert. Sehr gekonnt wurde von den Machern jedes kleine Detail in Carpenters Streifen analysiert und immer wieder die Frage gestellt "Wie könnte es dazu gekommen sein?". Diese forensische Herangehensweise ist es dann auch, die eine gewisse Wirkung hat und bei den Fans durchaus einige Erinnerungen hervorruft.

The Thing beginnt mit einer Expedition, welche ein Raumschiff im arktischen Eis untersuchen soll. Dieses Raumschiff wurde von der Crew einer norwegischen Forschungsstation ebenso entdeckt, wie der einzig überlebende Passagier - ein Alien, welches im Eis einige Meter vom Raumschiff entfernt eingefroren ist. Nachdem das fremde Wesen in einem Eisblock in die Forschungsstation gebracht wurde, passiert das unvermeidliche: Das Wesen wacht auf und entflieht aus seinem kalten Gefängnis.

Dass die Story an einigen Stellen Logiklücken aufweist, ist für einen solchen Streifen fast schon üblich und irgendwie auch eine logische Konsequenz aus der Notwendigkeit, den Gesetzen der Carpenter-Vorlage genügen zu müssen. Wenn man über diese Lücken aber mit einem Augenzwinkern hinweg sehen kann, dann bekommt man neben den netten Effekten auch durchaus soliden Alien-Horror geboten.

Über die gesamte Laufzeit schafft es The Thing zwar nicht vollkommen zu überzeugen, aber durch die hohe Geschwindigkeit der einzelnen Action-Sequenzen und die wenigen Verschnaufpausen bekommt man als Zuschauer einen kurzweiligen Streifen geboten. Ein Vergleich mit Carpenters Film ist weder gerechtfertigt noch notwendig, denn Heijningens Version setzt mehr auf nette "Kleinigkeiten", mit denen er den Kennern des Klassikers durchaus den ein oder anderen Schmunzler beschert, aber alle anderen deswegen nicht unzufrieden zurück lässt.



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