Piranha 3DD Poster

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Piranha 3DD

(Piranha 3DD, 2011)

Dt.Start: nicht bekannt Premiere: 23. November 2011 (USA)
FSK: nicht bekannt Genre: Horror, Thriller
Länge: nicht bekannt Land: USA
Darsteller: Christopher Lloyd (Mr. Goodman), Katrina Bowden (Shelby), Chris Zylka (Kyle), Danielle Panabaker (Maddy), Ving Rhames (Deputy Fallon), Gary Busey (Clayton), Cody Kennedy (Lifeguard Cody), David Hasselhoff, David Koechner (Chet), Paul Scheer (Andrew 'Drew' Cunningham), Elise Neal (Jenina Fallon), Jacqueline MacInnes Wood (Alex), Jean-Luc Bilodeau (Josh), Clu Gulager (Mo), Sam Jones III (Thomas Fallon)
Regie: John Gulager
Drehbuch: Marcus Dunstan, Patrick Melton


Inhalt

Nachdem sich die Piranhas im letzten Herbst aus einer Felsspalte befreit und die Spring Break Party am Lake Viktoria ordentlich aufgemischt haben, machen sie sich nun auf den Weg in einen neu eröffneten Wasserpark. Viel mehr Handlung darf und braucht man auch gar nicht zu erwarten, denn wie schon beim Piranha-Party-Horror 2010 stehen 2012 einzig und allein die Schauwerte im Vordergrund. Und so verspricht der Teaser vor allem: "Double the terror and double the D's." Dem ist nichts hinzuzufügen.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Piranha 3DD hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 80%
Kurzkritik
von Kurt Meinicke
Wertung von 82 für Piranha 3DD

John Gulager liefert mit dieser Fortsetzung zu Alexandre Ajas "Erotikfilm mit blutrünstigen Fischen" genau das ab, was der Trailer versprochen hat, und was man von ihm aufgrund seiner Feast-Trilogie (womit vor allem die Teile 2 & 3 gemeint sind) erwarten durfte: einen selbstironischen, noch freizügigeren Film mit den prähistorischen Piranhas und jeder Menge vollkommen bescheuerter Einfälle! Diese werden regelrecht zelebriert, und wer den Stil und Humor des Regisseurs mag, kommt bei Piranha 3DD voll auf seine Kosten.
Neben den vielen "gory jokes" lebt der Film vor allem von seinen Gaststars, im Speziellen: David "The Hoff" Hasselhoff. Wie er einmal mehr in einer, zur Abwechslung mal etwas größeren, Nebenrolle seine eigene Person aufs Korn nimmt, ist einfach herrlich anzusehen! Aber auch Ving Rhames und Christopher Lloyd übernehmen erneut ihre Rollen aus Teil eins und sorgen für diverse Lacher, während sich Neuzugang David Koechner als Fiesling, der über Leichen fährt, optimal in den Cast einreiht.
Freunde anspruchsvoller Horrorkost werden sich bei diesem Trash-Spektakel kopfschüttelnd abwenden, doch ich persönlich sage: Mahlzeit!

Kritik

von Daniel Licha
Piranha 3DD hat eine Wertung von 78%
Double the Action. Double the Terror. Double The "D"s ist laut Trailer das Motto und obwohl der Film dieses Versprechen nur zu einem geringen Teil einlöst, werden sich alle Liebhaber von Teil 1 erneut köstlich amüsieren. Wunderbar bescheuert und wunderbar brutal wird das Geschehen auf eine selbstparodistische Stufe gehoben, bei der kein geringerer als David Hasselhoff so richtig die Sau rauslassen darf und fast schon im Alleingang einen Ticketkauf rechtfertigt. Party on!

Bild aus Piranha 3DD 2010 heizte uns Horrorexperte Alexandre Aja mit dem Vorgänger so richtig ein: Blut und Brüste war das Motto und damit konnte er nicht nur Genrefreuden einen unterhaltsamen Partyabend bescheren. Dass Aja bei der Fortsetzung leider nicht mit von der Partie sein würde, war natürlich auf den ersten Blick eine Enttäuschung. Doch auch Regisseur John Gulager hat sich, ähnlich wie Aja, mit seiner Feast-Reihe schon eine kleine Fanbasis im Horrorgenre aufbauen können. Dass die wichtigsten Nebenfiguren des Vorgängers gehalten werden konnten und gar The Hoff David Hasselhoff mit von der Partie sein würde, waren immerhin schon einmal gute Vorraussetzungen für einen unterhaltsamen Partyspaß.

Ein neu eröffneter Wasserpark sorgt für Furore, schließlich wirbt der Betreiber mit Stripperinnen und Baywatch-Veteran David Hasselhoff als Lifeguard für die Eröffnung. Einzig der Stieftochter des Betreibers schwant Übles, denn im Umkreis des Parkes kam es in letzter Zeit zu mysteriösen Toden. Als sie selbst in Kontakt mit einem Piranha kommt, versucht sie mit ihren Freunden alles, um ihren Ersatzvater von der Eröffnung abzuhalten. Hilfe erhält sie dabei von YouTube-Sensation und Piranha-Experte Mr. Goodman, der, wie schon beim Spring Break Massaker am Viktoria Lake, der Truppe mit seinem weisen Rat zur Seite steht.

Wie schon der Vorgänger beginnt Piranha 3DD damit, dass ein bekannter Star ins Gras beißen muss. Daraufhin jedoch braucht Gulagers Werk eine Weile, um so richtig in Gang zu kommen, und macht zunächst den Fehler, die Teenieschiene etwas auszuweiten. Doch wenn der Film nach einer knappen halben Stunde so richtig in Fahrt kommt, dann bleibt kein Auge trocken. Besonders Kenner des Horrorgenres dürften sich wie im siebten Himmel fühlen, wimmelt der Film doch nur so von Anspielungen; die Hommage an Wes Cravens Nightmare on Elm Street sei hier besonders hervorzuheben. Neben seiner absolut bescheuerten, aber gleichzeitig überaus amüsanten Prämisse, lebt der Film vor allen Dingen von seinen Nebenfiguren und mit welch extremer Überzeichung sich diese aufs Korn nehmen.

Wie eingangs schon erwähnt, war Blut und Brüste das Motiv des Vorgängers. Da es in Sequels ja meist nach dem höher, schneller, weiter-Motto geht, konnte man im Vorfeld kaum glauben, dass man das bisher gesehene nochmals toppen könnte. Das sah wohl auch Gulager so und beschränkte sich über weite Strecken darauf, den ohnehin schon hervorragenden Vorgänger zu kopieren. Zwar fehlt es der Magie des Unterwasserballetts, aber auch in einem FKK-Wasserpark kommt diese Art der Unterhaltung sichtlich zur Geltung. In Sachen Brutalität braucht man sich nicht vor dem Vorgänger zu verstecken; selbst die Penisszene von Piranha konnte nochmals getoppt werden.

Dass der Film überhaupt so einen großen Spaß bereitet, ist der Spielfreude seiner Nebendarsteller zu verdanken. Wenn Christopher Lloyd wieder in seiner exzentrischen Art und Weise wilde Theorien zum Besten gibt oder sich Ving Rhames als desillusionierter, wasserscheuer Rollstuhlfahrer mit den titelgebenden Tierchen anlegen muss, bleibt kein Auge trocken. Das absolute Sahnehäubchen des Filmes ist jedoch ganz klar Serienveteran David Hasselhoff, der sich hier nicht nur selbst spielt, sondern sich auch auf wunderbare Art und Weise der Selbstpersiflage preisgibt und dabei sogar noch herrliche One-Liner en masse aufsagen darf. Da wird das immerhin bemühte, aber leider nicht in allen Fällen talentierte Hauptcast fast schon in die zweite Reihe gedrängt.

Letzten Endes erfindet Piranha 3DD das Genre sicherlich nicht neu. Gulager baut auf die Stärken des Vorgängers, kopiert diese so weit es geht und fügt nochmals eine ordentliche Portion Selbstironie hinzu, die in den Auftritten von The Hoff gipfeln. Dies langt scheinbar auch nicht für eine übliche Spielfilmlänge, so endet der Film nach knapp 80 Minuten und wird in seinem geschätzt zehnminütigen Abspann nochmals mit zusätzlichen Szenen und Outtakes vollgestopft. Wer sich beim Vorgänger amüsieren konnte, ist hier jedenfalls goldrichtig, auch wenn diese Fortsetzung nicht ganz an diesen herannreichen kann.



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Piranha 3D
Dt. Start: 14. Okt 2010
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