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Jack und Jill(Jack and Jill, 2011)
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26. Januar 2012
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Premiere: |
11. November 2011 (Kanada) |
| FSK: |
o.A.
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Genre: |
Komödie |
| Länge: |
91 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Adam Sandler (Jack / Jill), Katie Holmes (Erin), Al Pacino, Dana Carvey, Allen Covert, Regis Philbin, Shaquille O'Neal, Katelyn Pacitto, Rohan Chand (Gary), Valerie Mahaffey (Bitsy) |
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Regie:
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Dennis Dugan |
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Drehbuch:
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Steve Koren, Robert Smigel |
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 Inhalt
Jack Sadelstein ist leitender Angestellter einer Werbeagentur und besitzt eine wunderschöne Frau und ein riesiges Haus in Los Angeles. Seine Zwillingsschwester lebt in der Bronx und kündigt sich zum alljährlichen Erntedankfest an. Mit ihrer neurotischen, passiv aggressiven und einfach nur nervigen Art ist sie das genaue Gegenteil von Jack. Als sie bei ihrem Besuch auch noch Hollywoodstar Al Pacino kennen lernt, möchte sie L.A. gar nicht mehr verlassen. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Markus Müller
79 Millionen Dollar? Dieser Mist hat 79 Millionen Dollar gekostet? Das komplette Budget ist offensichtlich für die Gage von Adam Sandler, Katie Holmes, Al Pacino und den belanglosen Gastauftritt von Johnny Depp drauf gegangen. Zumindest ist das die einzige einigermaßen plausible Erklärung dafür, dass sich diese Stars für einen solchen Unsinn hergegeben haben. Niemand wird sich diesen Film mit besonders hohen Erwartungen anschauen, aber selbst die werden noch weit untertroffen. Mit Sicherheit einer der schlechtesten Filme der letzten Jahre.
Nachdem sich Regisseur Dennis Dugan jahrelang als TV-Regisseur verdingte, kam irgendwann der Tag, an dem er beschloss, Spielfilme zu drehen. Seit 2007 arbeitet er in jedem seiner Filme mit Adam Sandler zusammen, wodurch nach den vorangegangenen gemeinsamen Produktionen Happy Gilmore (1996) und Big Daddy (1999) die Komödien Chuck und Larry, Leg dich nicht mit Zohan an, Kindsköpfe, Meine erfundene Frau und zuletzt auch Jack und Jill entstanden. Über die vorangegangenen Werke kann man sicherlich geteilter Meinung sein, Jack und Jill schießt aber unumstritten den Vogel ab.
Das beruhigende ist, dass zumindest theoretisch niemand von der Qualität dieses Machwerks überrascht sein dürfte. Die Story an sich ist absolut bescheuert. Das ist einem in der Regel schon bewusst, bevor man ins Kino geht. Dass diese schlechte Story auch noch miserabel umgesetzt wurde, ist eigentlich auch nicht besonders überraschend und wird, wie auch schon der Trailer vermuten ließ, von beeindruckender Humorlosigkeit gekrönt. Die Frage, die sich immer wieder stellt, ist: Was dachten sich die Autoren Steve Koren und Robert Smigel eigentlich dabei? Ein Beispiel: Jill isst mexikanisch. Als sie im Haus ihres Bruders ankommt, wird sie von Durchfall geplagt. Sie rennt ins Bad. Nach einiger Zeit folgt ihr Jack und lauscht ihren Blähungen, während er durch die geschlossene Tür mit ihr spricht. Als wäre das nicht schon genug, kommt sie wenige Sekunden danach aus dem Raum und der Film beschäftigt sich eine gefühlte Ewigkeit damit, den nach draußen ziehenden Gestank zu thematisieren. Erwartet jemand, dass das Kinopublikum so etwas sehen will? An dieser Stelle könnte man unzählige weitere Beispiele anbringen, doch würde dies den Rahmen sprengen. Wenn man einen altersschwachen Schimpansen auf Meskalin an eine Schreibmaschine kettet, dabei mit Steinen bewirft und ihm dazu regelmäßig Stromschläge verpasst, kommt mit Sicherheit etwas Besseres dabei heraus, als das Drehbuch zu Jack und Jill!
Nun könnte man hoffen, dass sich wenigstens die Besetzung einigermaßen lohnt. Schließlich hat dieses Exkrement einen geradezu atemberaubenden Cast zu bieten. Neben Adam Sandler (keine Angst, der war noch nicht gemeint), geben sich Katie Holmes, Al Pacino und in einem Gastauftritt sogar Johnny Depp die zweifelhafte Ehre. Apropos Gastauftritt: Der Kurzauftritt des deutschen Bodybuilders Günther Schlierkamp gehört zu den absoluten Highlights des Filmes, und das will schon einiges heißen. Aber zurück zu den tatsächlichen Stars. Katie Holmes ist beliebig austauschbar und fällt nicht weiter auf. Was aber hat sich Al Pacino nur dabei gedacht, sich für diesen Mist herzugeben? Sein Auftritt ist einfach nur entwürdigend. Da hilft es auch nicht, es damit abzutun, dass er sich selbst nicht zu ernst nimmt. War es wirklich das schnelle Geld, das ihn lockte? Irgendwohin müssen die 79 Millionen Dollar (!) Budget geflossen sein. Man hätte den Film mit einem Zehntel dieser Summer drehen können und sich auch dann noch fragen müssen, wohin das Geld floss. Wenn man weiterdenkt, hätte man einhundert Filme von dem Geld drehen können und nur wenige wären schlechter gewesen als diese filmgewordene Frechheit. Der mit Abstand größte Teil dieser Unsumme ging offensichtlich an die Darsteller. Geld, das Filmfans auf der ganzen Welt aus der Tasche gezogen wird. Das Schlimme daran ist nur, dass diese Rechnung auch noch aufgeht: Allein in den USA und in Kanada zusammen hat der Film sein Budget schon eingespielt und sogar übertroffen. Es ist schockierend!  Weitere interessante Filme
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