|
|
 |
 |
 |
 |
 |
Die Reise zur geheimnisvollen Insel(Journey 2: The Mysterious Island, 2012)
| Dt.Start: |
01. März 2012
|
 |
Premiere: |
19. Januar 2012 (Australien) |
| FSK: |
ab 6
|
Genre: |
Action, Abenteuer, Fantasy |
| Länge: |
94 min
|
Land: |
USA |
|
Darsteller:
|
Josh Hutcherson (Sean Anderson), Dwayne Johnson (Hank Parsons), Vanessa Hudgens (Kailani), Michael Caine (Großvater), Kristin Davis (Liz Anderson), Luis Guzman (Gabato), Anna Colwell (Jessica), Michael Beasley (Marcus) |
|
Regie:
|
Brad Peyton |
|
Drehbuch:
|
Brian Gunn, Mark Gunn |
|
 Inhalt
Sean ist ein abenteuerlustiger Junge, der nun endlich nach der mysteriösen Insel suchen möchte, von der sein verschollener Großvater immer schwärmte. Als Hank, der neue Lebensgefährte seiner Mutter, in sein Leben tritt, machen sich die beiden und ihre Freunde Kailani und Gabato auf die Suche. Blöderweise stürzt ihr Hubschrauber auf dem Weg ab, doch Glück im Unglück: Sie landen bei eben jener Insel, und unversehens taucht auch wieder Seans Großvater auf. Was sie jedoch nicht ahnen: Die Insel birgt ungeahnte Gefahren. |  |
|
Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Daniel Licha
Auch ohne Kenntnis des Vorgängers Die Reise zum Mittelpunkt der Erde macht die Verwurstung der Jules-Verne-Geschichten durchaus Spaß. Sieht man von dem etwas hektischen Beginn ab, bekommt der Zuschauer ein sympathisches Familienabenteuer geboten, das über weite Strecken durchaus zu unterhalten vermag. Beginnend von dem beeindruckenden 3D bis hin zu den beiden herrlich kauzig agierenden Michael Caine und Dwayne Johnson ist Die Reise zur geheimnisvollen Insel ein Abenteuerfilm, der keinem weh tut, aber dennoch ein paar nette, kreative Spielereien zu bieten hat. Solide Familienunterhaltung für den Sonntag Nachmittag. Nicht mehr, nicht weniger.
Kritik
von Markus Müller
Bei Die Reise zur geheimnisvollen Insel handelt es sich nicht um eine Verfilmung des bekannten Jules-Verne-Romans, sondern um eine eigenständige Geschichte, die Vernes Werk lediglich als Aufhänger nimmt und sich einzelner Motive bedient. Das Ergebnis ist ein wunderbar kurzweiliger und sehr unterhaltsamer Abenteuerfilm, der zwar kein Meilenstein des Genres ist, aber insgesamt sehr viel Spaß macht. Außerdem profitiert der Film von der geschickt eingesetzten 3D-Optik. Für einen lockeren Filmabend absolut empfehlenswert!
Nach Die Reise zum Mittelpunkt der Erde kommt nun die Fortsetzung Die Reise zur geheimnisvollen Insel in die Kinos. Abgesehen von Josh Hutcherson in einer Hauptrolle und dem lockeren Bezug zu Jules Verne hat der zweite Teil jedoch kaum Bezug zum Vorgänger, sodass er auch ohne den ersten Film gesehen zu haben wunderbar funktioniert. Dass es für wirklich keinen Zugangsschwierigkeiten geben dürfte, ist allein schon durch die simple und minimalistische Story gegeben, wobei kein Hehl daraus gemacht wurde, dass diese nur als Aufhänger für Action und ein paar Sprüche dient.
Im Handlungsverlauf schleichen sich leider immer wieder einige Logikfehler ein, die den Zuschauer ein wenig stutzen lassen. Allerdings nehmen die Begebenheiten derart fantastische und bewusst übertriebene Züge an, dass es unnötig erscheint, sich an diesen Details zu stören. Ansonsten gibt es wenig an der Story auszusetzen, sie ist zweckdienlich und unkompliziert. Eben dies werden einige auch bemängeln, denn das Potenzial und die Komplexität von Vernes Werk bleibt weitgehend ungenutzt. Wahrscheinlich hätte sich Regisseur Brad Peyton daran aber auch überhoben. So ist es doch ein kleinerer Film geworden, der das Rad nicht neu erfindet: Die Dramaturgie ist alt bewährt, es gibt wenige wirkliche Überraschungen und eigentlich hat man das meiste schon einmal irgendwo gesehen, allerdings hätte auch kein Zuschauer einen neuen Indiana Jones erwartet, und so sollte davon auch niemand enttäuscht sein.
Das Darstellerensemble ist gut aufgelegt und hat sichtlich Spaß. Zwar ist Luis Guzman (War) streckenweise sehr albern und so auch ein wenig nervig, dennoch findet seine Figur seinen Platz. Vanessa Hudgens (Sucker Punch) macht als Love-Interest ihre Sache gut und gewinnt durch die 3D-Optik, Michael Caine (Batman Begins) als liebenswerter, aber dennoch bissiger Abenteuer-Opa ist perfekt besetzt und Dwayne "The Rock" Johnson (The Scorpion King) ist überraschenderweise wirklich großartig. Bekanntlich steht der frühere Wrestling-Star nicht unbedingt im Verdacht, ein übermäßig talentierter Schauspieler zu sein, aber für dieses Abenteuer erweist er sich als Idealbesetzung. Es macht riesigen Spaß ihm zuzusehen und man mag es kaum glauben, aber der Typ hat Humor. Der "Brustmuskel-Mambo" ist zweifellos ein Highlight und gehört zum witzigsten, was es in letzter Zeit im Kino zu sehen gab. Tatsächlich ist der Film erstaunlich humorvoll geraten, was dem Unterhaltungswert sehr entgegen kommt.
Die 3D-Optik wurde sehr effektiv genutzt und harmoniert wunderbar mit den bunten Fantasiewelten und den Actionszenen, sodass er visuell ausgesprochen gut gelungen ist. Auch der Soundtrack ist stimmig und trägt so seinen Teil zum überraschend positiven Gesamteindruck bei. Wer nicht zu viel erwartet und auch mit einer Prise Blödsinn leben kann, wird also mit Sicherheit seinen Spaß haben.  Weitere interessante Filme
|
 |
 |
 |
 |
© 2012 MovieMaze.de |
 |
 |
 |
|