| Dt.Start: |
21. November 2002 DVD: 23. Oktober 2003
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Premiere: |
27. Oktober 2002 (USA) |
| FSK: |
o.A.
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Genre: |
Komödie |
| Länge: |
104 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Tim Allen (Scott Calvin/Santa Claus), Elizabeth Mitchell (Carol Newman), Eric Lloyd (Charlie Calvin), David Krumholtz (Bernard), Spencer Breslin (Curtis), Wendy Crewson (Laura Miller), Judge Reinhold (Neil Miller), Alejandro Abellan (Lehrer), Michael Dorn (Sandmann), Art LaFleur (Zahnfee), Kevin Pollak (Cupid), Andrew Stone (Picardo), Jay Thomas (Osterhase), Aisha Tyler (Mutter Natur), Danielle Woodman (Abby) |
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Regie:
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Michael Lembeck |
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Drehbuch:
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Don Rhymer, Cinco Paul, Ken Daurio, Ed Decter, John J. Strauss |
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Die Fortsetzung des Weihnachtshits, in der Tim Allen wieder allerlei weihnachtliche Probleme zu lösen hat. Netter Familienfilm.
Pünktlich zum Beginn des großen Weihnachtscountdowns kommt der obligatorische Weihnachtskinofilm. Disney präsentiert diesmal die Fortsetzung des Weihnachtshits von 1994 Santa Clause - Eine schöne Bescherung: Wieder dabei ist US-Comedystar Tim Allen als Scott Calvin und Santa. Die Regie übernahm der routinierte TV-Regisseur Michael Lembeck, der für dutzende von Serienfolgen diverser Sitcoms verantwortlich zeichnete. Unterstützt wird er dabei von einem guten Make-up- und Ausstattungsteam, das Tim Allen wieder zum pummeligen Weihnachtsmann am Nordpol werden lässt.
Dass Filmerfolge neu aufgelegt werden ist ja absolut nichts neues. Auch Disney hat seine größten Erfolge - zumindest auf Video & DVD - immer wieder einmal fortgesetzt. Dass dies mit Santa Clause erst nach acht Jahren geschieht bleibt ob des großen Erfolgs des Vorgängers irgendwie ein Disney-internes Geheimnis. Zumal beim neuen Film keine großartigen Veränderungen vorgenommen wurden. Fast die komplette Darstellerriege ist wieder mit von der Partie und das Drehbuch erinnert bisweilen doch ein wenig an den ersten Teil - zumindest von der Grundstruktur her. Tim Allen ist diesmal in drei Rollen zu sehen: Wie in Teil 1 mimt er Scott Calvin und Santa himself, doch diesmal darf er auch noch den Santa-Klon, einer Kreuzung aus dem echten Santa und einem Spielzeug - zum besten geben. Santa hat nämlich als er damals den Vertrag unterschrieben hatte eine Klausel - in Kleinstdruck verfasst - übersehen, welche besagt, dass Mr. Claus bis Weihnachten der Gatte von einer Mrs. Claus zu werden hat, ansonsten fiele Weihnachten schlicht und ergreifend flach. So muss Santa den Nordpol verlassen, um auf der Erde nach einer geeigneten Weibe zu suchen. Zudem muss er sich um seinen Sohn kümmern, der auf der "Böse-Kinder-Liste" gelandet ist. Da er aber das vorweihnachtliche Schaffen in der Spielzeugfabrik nicht unbeaufsichtigt lassen kann, lässt er mittels einer Wundermaschine einen Klon von sich erschaffen, der diese Aufgabe für ihn übernehmen soll. Dieser Spielzeug-Santa hat aber anderes im Sinn.
Santa Clause 2: Eine noch schönere Bescherung ist wieder einmal ein familienfreundlicher Film, dem das Thema "Familie" zugrunde liegt. Hierbei ist wieder genügend Spielraum für Kitsch und Komik vorhanden, doch bisweilen ist diese Mischung diesmal etwas zu einseitig zum Kitsch abgeglitten. Die richtigen komischen Momente, wie man sie im ersten Teil erleben konnte, sind diesmal tatsächlich relativ rar. So bietet die Love-Story zwischen Calvin und seiner Angebeteten und potentiellen Mrs. Claus in ihrer melancholischen Schilderung zwar die Möglichkeit eine Reihe von Gas anzubringen, doch wirken diese ein weinig altbacken, zu wenig eigenen Charme entwickelt der Film in diesem Bereich, ganz anders der überaus gelungene erste Teil Santa Clause - Eine schöne Bescherung. Tim Allen ist wieder das Highlight des Films, er spielt voll sein komödiantisches Talent aus, das ihn schon bei "Home Improvement" auszeichnete. Zu Hilfe kommen ihm dabei allerdings in nicht geringem Maße die Make-up-Artisten, die ihn scheinbar wirklich zu Santa Claus werden lassen können. Auch die Spielzeugfabrik samt Dorf am Nordpol sieht wieder grandios kitschig aus, so wie man es sich eben vorstellt. Der große Showdown beinhaltet wieder eine Reihe computertechnischer Finessen, die Santa überstehen muss, um das Gute wieder einmal siegen zu lassen - schließlich darf Weihnachten nicht ausfallen.
Wie schon The Santa Clause bietet auch Santa Clause 2: Eine noch schönere Bescherung Familienunterhaltung pur, ohne aber das Niveau des ersten Teil in irgendeiner Form zu erreichen. Viel Neues bietet der Film nicht, aber zumindest routiniert inszenierte Unterhaltung für einen entspannten Kino-Sonntag ist gewährt. Wer sich also in weihnachtliche Stimmung versetzen lassen will, kann dies hier runde 90 Minuten tun, ohne sich nachher in irgendeiner Weise ärgern zu müssen, den Film besucht zu haben.