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Men in Black 3

(Men in Black 3, 2012)

Durchschnittliche Redaktionswertung

72%



Inhalt

Nach 15 Jahren bei den MIB kann Agent J nicht mehr vieles überraschen. Doch dass das nicht automatisch heißt, er würde alles kennen, muss er auf sehr drastische Weise erfahren. Als plötzlich nicht nur das Leben seines Partners K, sondern auch das Schicksal des Planeten auf dem Spiel steht, muss J eine Zeitreise in die Sechziger Jahre antreten.

Kritik

von Dimitrios Athanassiou

Wertung Kritik

68%

Die Erfolgscombo aus Will Smith, Tommy Lee Jones und Regisseur Barry Sonnenfeld hat sich nach einer ordentlich langen Pause ein drittes Mal für einen Men in Black-Film zusammen gefunden. Diesmal ist der simple Plot in eine charmante Zeitreisegeschichte eingebettet und es würde sich offensichtlich mehr Zeit für Storytelling-Aspekte und die Dynamik zwischen den Protagonisten genommen, wobei Josh Brolin als K's jüngeres Ich aus dem Jahr 1969 neu hinzugekommen ist. Erfreulich amüsanter dritter Teil mit gefühlter Staffelübergabe.

Bild aus Men in Black 3 Satte zehn Jahre ist es her, das Agent K (Tommy Lee Jones) und Agent J (Will Smith) das letzte Mal den Abschaum des Universums aufmischten. Für Men in Black 2 war Agent K sogar eigens aus dem Geblitzt-Dings-Ruhestand reaktiviert worden. Jetzt ist K plötzlich nicht mehr auffindbar. Und zu allem Übel erinnert sich anfänglich nicht einmal jemand daran, dass er die letzten 40 Jahre überhaupt im Dienst der in Schwarz gekleideten Alien-Jäger stand.

J hat seinen Partner jedoch nicht vergessen und will auch nicht wahrhaben, dass sein Verschwinden keinerlei Spuren hinterlassen haben soll. Licht in die vertrackte Situation bringt die neue Leiterin der Organisation, Agentin O (Emma Thompson), als sie ihm erklärt, dass K 1969 von einem Außerirdischen namens Boris the Animal getötet wurde. In J's Zeitlinie sah das aber ganz anders aus: darin hatte K Boris gefangen genommen. Der ist überdies vor kurzem aus dem Hochsicherheitsgefängnis auf dem Mond ausgebrochen. Und augenscheinlich gelang es ihm, ins Jahr 1969 zurückzureisen und dort K zu töten, sodass sich die gesamte Zukunft änderte. Keine Frage, dass J Boris hinterher reist, um den angerichteten Schaden wieder geradezubiegen. Er muss sich zudem mächtig sputen, da inzwischen das Schicksal der kompletten Menschheit auf dem Spiel steht: In der veränderten Zeitlinie ist gerade eine mächtige Armada von außerirdischen Raumschiffen aufgetaucht und dabei, die Erde zu verwüsten.

Wie nicht anders zu erwarten, müssen die beiden Top-Agenten wieder mal ihr Bestes geben, um die Menschheit vor extraterrestrischen Fieslingen zu retten. Tommy Lees Jones' Auftritt fällt diesmal allerdings überschaubar aus. Die jüngere Ausgabe K's darf Josh Brolin (Wall Street: Geld schläft nicht, Jonah Hex) geben, und der stellt unter Beweis, dass auch er Agent K ohne nennenswerte Mimik darstellen kann. Woraus, wie schon in Teil eins und zwei, viel des knochentrockenen Raubeincharmes der Figur erwachsen ist. Den Kontrast dazu bildet als ewiges Plappermaul selbstredend J. Es ist dann schlussendlich eben die besondere Chemie zwischen den beiden, die den Film überwiegend trägt.

Erfreulicherweise wurde sich diesmal mehr Mühe bei der Ausgestaltung der Geschichte gegeben; wobei nun keine Wunderdinge erwartet werden sollten. Zumindest läuft aber die Etablierung der Story in ruhigeren Bahnen ab. Die Stakkato-Hektik des zweiten Teils, die dafür sorgte, dass sich der Zuschauer fortwährend wie auf einem Adrenalintrip fühlte, aber an der Handlung an sich (soweit zumindest vorhanden) kaum zu partizipieren vermochte, bleibt diesmal erspart. Zudem zaubern die Sixties eine Portion nostalgischen Flairs in den Film und lassen ihn schön "retro" wirken. Ob aber das Trimmen auf 3D - zeitgemäß kaum vermeidbar - dem Ganzen qualitativ wirklich etwas hinzufügt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Men in Black 3 stellt ein insgesamt gelungenes Sequel dar. Ein paar Gags sind alt und wurden aufpoliert, ein paar Gags wurden neu hinzugefügt. Dazu gibt es wieder eine Portion Slapstick-Comedy, diesmal allerdings nicht ganz so penetrant-nervig, auf cool getrimmte Dialoge und jede Menge turbulenter Action. Zudem wird das Verhältnis zwischen K und J vertieft und man erfährt einiges aus der Vergangenheit der beiden. Lässt man sich auf den Film ein, kann es somit ein durchaus vergnüglicher Kinoabend werden. Der große Überraschungshit des Jahres ist es aber sicher nicht.

Kurzkritik

von Daniel Licha

Wertung Kurzkritik

75%

War Teil 1 seinerzeit extrem überschätzt und dessen Nachfolger gar ein kompletter Totalausfall, kann einen bei einer so spät nachgeschobenen Fortsetzung Übles schwanen. Doch Men in Black III überrascht in allen Bereichen. Alleine schon die Spielfreude des großartig aufgelegten Casts würde schon genügen, um dem Zuschauer über die komplette Spielzeit ein Lächeln auf die Lippen zu legen. Doch auch die spannende und durchweg überzeugende Zeitreisegeschichte weiß zu begeistern, ebenso die wunderbaren neuen Figuren. Neben dem herrlich liebenswürdigen und in fünf Dimensionen lebenden Griffin überzeugt vor allen Dingen die eine Hälfte des kongenialen Duos Flight of the Conchords, Jermaine Clement als wunderbarer Gegenspieler der Men in Black und darf entgegen seiner Serienrolle, nett formuliert, so richtig die Sau rauslassen. Daneben gibt es noch viele kleine Gags und unzählige Anspielungen auf diverse prominente Persönlichkeiten. So ist Men in Black III nicht nur eine faustdicke Überraschung, sondern der mit Abstand beste Teil der Reihe.



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