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Battleship(Battleship, 2012)
| Dt.Start: |
12. April 2012
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Premiere: |
11. April 2012 (Belgien) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Action, Sci-Fi |
| Länge: |
131 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Liam Neeson (Admiral Shane), Alexander Skarsgard (Stone Hopper), Taylor Kitsch (Alex Hopper), Brooklyn Decker (Samantha), Rihanna (Raikes), Josh Pence (Chief Moore), Jesse Plemons (Ordy), Tadanobu Asano (Nagata), Stephen Bishop (OOD Taylor), Hamish Linklater (Cal), Reila Aphrodite (Sam) |
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Regie:
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Peter Berg |
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Drehbuch:
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Erich Hoeber, Jon Hoeber |
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 Inhalt
Während einer Truppenübung nahe Hawaii unter der Leitung von Admiral Shane, stößt ein Teil der Flotte, die vom Rest der Navy getrennt wurde, auf außerirdische Invasoren. Mit hoch entwickelter Technik werden die Schiffe von den Eindringlingen attackiert und Stück für Stück versenkt. Der in Ungnade gefallene Leutnant Alex Hopper wird plötzlich zum ranghöchsten Offizier eines Zerstörers und findet sich im Kampf seines Lebens wieder! |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Markus Ostertag
Bei einem Film wie Battleship steht und fällt alles mit der Erwartungshaltung. Dass sich der Film inhaltlich nur knapp über der Wasseroberfläche bewegt, zeigen die Trailer schon deutlich, und so überrascht es nicht, dass man sich als Zuschauer häufiger die Frage stellt, inwiefern der Film sich selbst eigentlich ernst nimmt.
Diese Tatsache voraus geschickt muss man dem Streifen allerdings durchaus attestieren, dass er sicherlich sein Zielpublikum finden wird. Eine Art modernes Top Gun kommt einem da sofort in den Sinn, denn allein schon die Sequenzen in denen die US-Navy die volle Pracht ihrer Kriegsschiffe zeigen darf, erinnern sehr stark an USS Enterprise und 1986.
Wer sich darauf einlassen kann und will, dass er einen weitestgehend inhaltsleeren Sci-Fi-Action-Hollywood-Streifen sehen wird, der kann mit Battleship definitiv auch Spaß haben. Denn nach zwei oder drei Bier ist das Treiben rund um Taylor Kitsch (für die Frauen) und Brooklyn Decker (für die Männer) durchaus amüsant - wenn vielleicht auch unfreiwillig.
Kurzkritik
von Daniel Licha
Es gibt ja diese Art Film, bei der man immer wieder vernimmt, man müsse das Hirn an der Kinokasse abgeben, um Spaß haben zu können. Doch selbst wenn man sich in Erwartung von seichter, sinnfreier Actionberieselung befindet, kann diese extreme Militärpropaganda nicht einmal ansatzweise überzeugen. "Schiffe versenken - Der Film" ist ein seelenloses Spektakel, dem seine Figuren egal sind und der selbst in den Actionmomenten ziemlich blass bleibt. Den Vogel schießt dabei die schon erwähnte Propaganda ab, in der schließlich auch 70-jährige Veteranen und arme Schlucker, die im Krieg ihre Beine verloren haben, wieder Mut schöpfen und aufopferungsvoll für ihr Land (ja, ihr Land, nicht die Erde) gegen die Aliens in den Krieg ziehen. Selbst die Charakterisierung der Aliens ist mehr als nur schwammig, denn ob sie nun die Erde angreifen wollen oder friedlich gesinnt sind, wird zu keinem Zeitpunkt geklärt: Hauptsache wir mähen sie in einem Actionfeuerwerk nieder. Ein absolut unterirdisches Machwerk, bei dem einzig der mit Classic Rock ausgestattete Soundtrack überzeugen kann. Der Rest ist schlichtweg für die Tonne.
Kurzkritik
von Dimitrios Athanassiou
Wer dachte, mit Transformers sei der Bay'sche Tiefpunkt an Blech- und Krawallorgien erreicht, wird nun eines Besseren belehrt. Dabei stammt dieses Machwerk von Peter Berg. Was ihn bei diesem Schiffe-Versenken-Derivat geritten hat, dessen Skript vermutlich der Schreibmaschine eines Schimpansen entnommen wurde, vermag keiner zu sagen. Selbst wenn man das überbordende militaristische US-Pathos außer Acht lässt, bleibt ein Streifen, der mit einem Vollpfosten von Protagonisten aufwartet; seine größte Leistung war es bisher, seiner Angebeteten, einer dickbusigen Blondine, deren Vorzüge als Onaniervorlage unbestritten sind, einen Chicken Burrito (nicht) zu besorgen. Nachdem er in kürzester Zeit zum Navy-Offizier "geprügelt" wurde, fällt es gerade ihm zu, einen finalen Konflikt zu meistern, bei dem es um den Fortbestand der Menschheit geht. Das ist so sinnig, wie Charlie Sheen zum Haremswächter zu ernennen. Wenn wenigstens Tempo und Action stimmen würden, könnte der Streifen noch als Hirnfrei-Unterhaltung durchgehen, doch selbst da kommt selten Stimmung auf. Begleitet von diversen fundamentalen Logikfehlern, ist Battleship einer der schlechtesten Blockbuster seit Langem.
Kritik
von Matthias Pasler
Krach! Bumm! Krawumm! Viel Testosteron, wilde CGI-Kamerafahrten, eine üppige Blondine und natürlich richtig schön viele Explosionen, in denen computeranimierte Kampfmaschinen zerfetzt werden. Der vierte Transformers-Film hat all das, was wir schon aus den früheren kennen, und setzt die Reihe erfolgreich fort. Zumindest als inoffizielle Fortsetzung, produziert von Paramounts Konkurrenz Universal.
Es ist ein so friedlicher Tag vor der Küste Hawaiis. Dreizehn Nationen sind zusammengekommen, um in Sportwettkämpfen ihre Muskeln und in Kriegsspielen ihre Kampfschiffe auszutesten. Besonders die USA und Japan tun sich dabei hervor, die kennen sich hier ja besonders gut aus. Doch plötzlich sind Spiel und Spaß vorbei. Gigantische Raumschiffe, die so gar nicht wie UFOs aussehen und die nichtsahnenden Seeleute damit kräftig verwirren, tauchen auf und wollen den Planeten auslöschen. Zu ihrem Leidwesen haben sie die Rechnung aber ohne unsere Jungens von der US Navy gemacht.
So viele Jahre mussten wir warten, jetzt hat Hollywood uns endlich diese langersehnte Adaption eines Klassikers aufbereitet: Schiffe versenken - Der Film. Und ja, auch wenn der schmissige englische Originaltitel das in Deutschland verbergen soll, es ist tatsächlich die Verfilmung des klassischen Strategiespiels. Eigentlich müsste man jetzt schon nichts mehr sagen, aber ich tue es trotzdem.
Natürlich, die Herausforderungen waren hoch, musste man doch den Geist der Vorlage beibehalten und trotzdem eine Handlung um das Spiel herum konstruieren, die dieses ursprünglich ja gar nicht besitzt. Die Entscheidung, die Regisseur Peter Berg (Hancock) getroffen hat, war so simpel, wie genial: Verzichten wir einfach auf eine Handlung! Das sollte doch jeden zufriedenstellen.
Das Konzept stand also. Jetzt mussten noch einige muskelbepackte Seeleute her, die erwähnte üppige Blondine und ein hochkarätiger Schauspieler, dessen Name sich auf dem Plakat gut macht. So kam es zur beeindruckenden Besetzung von Taylor Kitsch (gerade im Mega-Flop John Carter zu sehen), Jesse Plemons (Paul - Ein Alien auf der Flucht), John Tui (diverse Power Rangers-Fernsehfilme) und Brooklyn Decker (diverse Sports Illustrated-Cover). Man vermisst fast schmerzlich Dwayne Johnson oder John Cena. Liam Neeson, der in letzter Zeit vielleicht seiner Ansicht nach zu anspruchsvolle Filme abgeliefert hatte, konnte auch noch in eine Uniform gesteckt werden und darf zwischendurch mal etwas Respekt verbreiten.
Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel galt seinerzeit als klarer Werbefilm für die US Navy. Doch ein traumatisierter Pilot, der im Kampf wieder neuen Lebensmut schöpft, ist gar nichts verglichen mit dem, was uns hier gezeigt wird. Nicht nur, dass die Marines im Job zu Ruhm, Ehre und einer üppigen Blondine kommen. Schiffe versenken - Der Film zeigt auch eindrucksvoll, was die moderne Kriegsmaschinerie alles für tolle Spielzeuge hat und demonstriert sie im Hochglanzformat, dass einem Augen und Ohren bluten. Und wenn es mal nicht so gut läuft und man im Dienst für das Vaterland ein, zwei Beine verliert, überhaupt kein Problem. Die US Navy ist auch auf dem physiotherapeutischen Sektor und in der Entwicklung von Prothesen weit fortgeschritten, sodass kein Soldat wegen einer Behinderung auf Ruhm, Ehre und die üppige Blondine verzichten muss.
Wäre ich überakkurat, könnte ich noch darüber schimpfen, dass nicht einmal versucht wurde, die Aliens besonders innovativ zu gestalten. Das Design ihrer Ausrüstung erinnert so sehr an G.I. Joe (den Film, nicht das Spielzeug), H.A.L.O. (diesmal das Spiel) und Terminator (und wieder Film), dass es eigentlich völlig egal ist, wo man sie ohne Helm schon mal gesehen hat. Aber im Endeffekt ist in diesem Effektfeuerwerk sowieso nicht wichtig, wer zuschlägt.
Natürlich, der Film wird sein Publikum finden, schließlich "jeht dit hier rischtisch ab", wenn es auch nicht einen einzigen echten Stunt gibt! Ein paar Trost-Prozentpünktchen gibt es außerdem für das überaus unterhaltsame Finale, zu dem ein 70 Jahre altes Kriegsschiff inklusive gleichaltriger Veteranenbesatzung zu AC/DCs Thunderstruck in die Schlacht zieht. Und dafür, dass den Machern tatsächlich die Unmöglichkeit gelungen ist, die Spielvorlage inhaltlich in den Film einzubauen!? Und schließlich dafür, dass einen der Film, fast schon wie ein intelligentes Werk, mit einer Frage aus dem Kino entlässt, die noch lange nachklingt: Was zur Hölle hatte Rihanna jetzt hier zu suchen?  Weitere interessante Filme
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