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The Cabin in the Woods(The Cabin in the Woods, 2011)
| Dt.Start: |
06. September 2012
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Premiere: |
10. Dezember 2011 (USA) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Horror, Thriller |
| Länge: |
95 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Richard Jenkins (Steve Hadley), Bradley Whitford (Richard Sitterson), Jesse Williams (Holden McCrea), Chris Hemsworth (Curt Vaughan), Fran Kranz (Marty Mikalski), Kristen Connolly (Dana Polk), Anna Hutchison (Jules Louden), Brian White (Alex Truman), Amy Acker (Wendy Lin), Reila Aphrodite (Lisa), Richard Cetrone (Merman), Matt Drake (Judah Buckner), Jodelle Ferland (Patience Buckner) |
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Regie:
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Drew Goddard |
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Drehbuch:
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Joss Whedon, Drew Goddard |
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 Inhalt
Fünf Freunde wollen einen Ausflug in eine abgelegene Hütte im Wald machen. Trotz nachdrücklicher Warnungen eines alten Mannes an einer Tankstelle, fährt die Gruppe weiter. An der Hütte angekommen, scheint sie eine gute Zeit zu erwarten. Doch dann beginnt das unerwartete Grauen. Was sie nicht wissen können, ist, dass sie dort beobachtet und in ein brutales Spiel um Leben und Tod mithinein gezogen werden. Der Kampf ums Überleben beginnt. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Albert Imroth
Nach allem, was der moderne Kinogänger schon gesehen hat, fällt es schwer, ihn noch zu überraschen. Besonders im Genre-Kino scheinen die Konventionen so festgefahren, dass das quasi unmöglich ist. Umso erfreulicher, wenn es einem Film gelingt, dieses Problem von einer ganz anderen Seite zu packen und nicht allein zu überraschen, sondern vorauszudenken. Joss Whedon und Drew Goddard liefern hier den cleversten, witzigsten und, auch wenn er anfangs nicht so aussieht, originellsten Horrorfilm seit Jahren ab. Eine Geschichte, die Filme wie Evil Dead, Dead Snow oder Cabin Fever, um nur ein paar Beispiele zu nennen, seit Jehrzehnten durchexerzieren, so zu erzählen, dass sie nicht nur parodiert, sondern auch vielschichtiger gemacht wird, ist ein echter Kunstgriff gewesen. Dass die Hauptdarsteller allesamt jung und unverbraucht sind (der Film wurde noch vor Chris Hemsworths Auftritt als Thor gedreht), hilft außerdem erheblich. Mehr vom Inhalt zu verraten, ist einfach nicht möglich, sonst schlägt der Film nur noch halb so stark ein, aber eine Empfehlung, nicht nur für den Genre-Fan, kann uneingeschränkt ausgesprochen werden!
Kurzkritik
von Daniel Licha
Der Name Joss Whedon und die vielen Vorschusslorbeeren von allen Seiten erzeugen durchaus eine gewisse Erwartungshaltung. Dieser wird The Cabin in the Woods mühelos gerecht. Zunächst einmal sei geraten, sich im Vorfeld wenn möglich nicht über den Inhalt des Filmes zu informieren, um sich nicht selbst zu spoilern. Was zunächst wie ein typischer Backwoodslasher beginnt, entpuppt sich von Minute zu Minute immer mehr als aberwitzige Hommage an das Horrorkino; man könnte fast sagen ein modernes Scream. Mit seinem bitterbösen Humor, den unzähligen kreativen Einfällen und seinem furiosen Finale beweisen die Drehbuchautoren Goddard und Whedon, dass man selbst im Horrorkino noch mit frischen und unverbrauchten Ideen aufkommen kann. Ein wunderbarer Film, einer der besten des aktuellen Kinojahres und eine kleine Perle, die man unter keinen Umständen verpassen sollte.
Kurzkritik
von Kurt Meinicke
Schon lange geistert dieser Film durch die Landschaften, und als Genre-Fan hat man deswegen auch schon vieles darüber gehört. Selten hört man über einen Film jedoch so viel Positives, was natürlich für eine gesteigerte Erwartungshaltung gesorgt hat. Das Beeindruckende daran ist:
The Cabin in the Woods hat überhaupt kein Problem, diese Erwartungen zu erfüllen, und teilweise sogar noch zu übertreffen!
Noch nie wurde durch die Erschaffung einer Metaebene ein komplettes Genre dermaßen gekonnt auf den Kopf gestellt, und noch nie wurde in einem Finale ein solch wuchtiger Exzess inszeniert. So sorgt der Film dafür, dass man so ziemlich jeden anderen Horrorfilm nun aus einer ganz anderen Perspektive ansehen kann, was man durchaus als bahnbrechend bezeichnen darf.
Dazu sind die Darsteller auf der Höhe der Geschichte, die Effekte sind sehr gut gelungen und der Humor steht dem Ganzen in Sachen Timing und Durchschlagskraft in nichts nach!
The Cabin in the Woods ist ein filmisches Muss für alle Horror-Fans, und auch für alle anderen ein spassiges Highlight des aktuellen Kinojahres.
Kurzkritik
von Markus Müller
The Cabin in the Woods ist zweifellos einer der kreativsten und originellsten Filme der letzten Jahre. Um sich jedoch keine der zahllosen Überraschungen vorwegnehmen zu lassen, sollte man tatsächlich so wenig wie möglich über den Film wissen.
Tucker & Dale vs. Evil spielte schon so wunderbar charmant mit den Konventionen des Horrorkinos rund um die unheimliche Hütte im Wald, doch was hier vom Stapel gelassen wird, ist nur schwer in Worte zu fassen. Dabei fängt The Cabin in the Woods vielversprechend an und wird von Minute zu Minute besser, bis zu dem gelungenen, spektakulären Finale. Der Wahnsinn!
Kurzkritik
von Michael Schmidt
The Cabin in the Woods ist ein kurioser Film, bei dem dem Zuschauer durchaus der Mund zunächst mal offen steht, was denn da alles vor einem passiert. Und vor allem, was da noch kommen mag. Die erste Hälfte des Films ist dabei durchaus unterhaltsam, wenn gekonnt dem Horrorfilmgenre der Spiegel vorgehalten wird und die Regeln genauso genüsslich gebrochen wie befolgt werden. Doch sobald die zweite Hälfte des Films einsetzt, verspielt dieser auch einige Sympathiepunkte. Der Film übernimmt sich schlichtweg und versucht aus seiner Symbiose aus Meta- und Unterhaltungsfilm noch mehr herauszuholen, als eigentlich drin ist und nötig gewesen wäre. Das lädt durchaus zum Staunen ein, aber ein wirklich guter Film sieht anders aus.
Kritik
von Markus Ostertag
Zunächst wirkt Cabin in the Woods wie das Abziehbild der üblichen Horrorfilme, doch kaum läuft der Streifen einige Minuten, wird klar, dass sich Regisseur und Autor Drew Goddard etwas ganz Spezielles hat einfallen lassen! Stück für Stück entblättert sich ein äußerst amüsantes und ansprechend inszeniertes Spektakel, welches vor allem Horrorfans nicht nur einen Lachkrampf, sondern auch ein Dauergrinsen ins Gesicht zaubert.
Drew Goddard (u. a. Lost und Cloverfield) und Joss Whedon (The Avengers) arbeiteten gemeinsam am Drehbuch zu Cabin in the Woods und recht schnell merkt man die enorme Routine, die unheimlich gut eingesetzten Stimmungen und die vielen Anspielungen, die das Fan-Herz höher schlagen lassen. Die Schwierigkeit, die der Streifen allerdings meistern muss, ist definitiv die Tatsache, dass man absolut nichts über den genauen Inhalt vorab erfahren sollte.
Wenn auch nicht ganz so dramatisch wie bei The Sixth Sense ist es dennoch das Unbekannte, was den Streifen ausmacht. Der Trailer deutet durchaus schon ein wenig in die Richtung, bleibt aber absichtlich (und zum Glück) sehr vage, wenn es um die genauen Zusammenhänge innerhalb der Story geht. Hier ist weniger definitiv mehr - auch wenn man bei wiederholter Sichtung durch die vielen Kleinigkeiten dennoch seinen Spaß haben wird.
Ein wenig austauschbar sind leider die Jungdarsteller, die zwar durch die Bank sehr solide spielen, aber nicht gerade über sich hinaus wachsen und nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Chris Hemsworth, der durch Thor wohl bekannteste Name des Casts, bleibt dabei sehr deutlich innerhalb seiner Möglichkeiten - zum Glück tut das dem Film keinen Abbruch. Man erwartet innerhalb der The Hills Have Eyes-Storyline nämlich auch keine großartigen schauspielerischen Leistungen.
Eine dicke Überraschung hat der Cast aber dann dennoch vorzuweisen, denn kurz vor Schluss präsentiert sich eine Person, die man während des Films zwar irgendwie schon erahnt hat, aber die dann dennoch eine gelungene Überraschung darstellt. Das Grinsen im Gesicht ist in diesem Moment auf jeden Fall garantiert!
Cabin in the Woods profitiert davon, wenn der Zuschauer sehr wenig Details über die Geschichte kennt. Die Erwartung einer Auflösung (und die teils sehr skurrilen Ideen der Autoren) sorgen nicht nur für den nötigen Humor, sondern auch für die Spannung. Umso mehr sollte man sich den Film im Kino mit entsprechender Gesellschaft und evtl. auch dem ein oder anderen Bierchen vorne weg ansehen. In dieser Konstellation ist die Horror-Splatter-Homage-Komödie für Fans aber definitiv ein Must-See.  Weitere interessante Filme
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