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The Cold Light of Day

(The Cold Light of Day, 2012)

Durchschnittliche Redaktionswertung

16%



Inhalt

Will Shaw macht nach längerer Zeit wieder Urlaub mit seiner Familie in Spanien auf einem Boot. Als er nach einem Ausflug wieder zurückkommt, ist seine Familie verschwunden. Als er die Polizei ruft, bemerkt er, dass hier etwas nicht stimmt. Plötzlich erscheint sein Vater und eilt ihm zur Hilfe. Der erklärt ihm, dass er nicht nur ein Wirtschaftsberater ist. Sie geraten in eine Verschwörung, an der auch die CIA beteiligt zu sein scheint, und müssen dabei auch die entführte Familie retten.

Kritik

von Matthias Pasler

Wertung Kritik

5%

Ich bin Bruce-Willis-Fan. Dazu stehe ich. Ich bin es nicht, weil ich ihn für einen herausragenden Schauspieler halte, ich sehe ihn einfach unglaublich gern. Er ist für mich die coolste Sau in Hollywood und kann auch nicht abgelöst werden. Ich werde auch nie verstehen, wieso statt ihm Chuck Norris derjenige ist, der die Sprücheklopfer zu Höchstleistungen anspornt. Aber nicht nur deswegen wird die folgende Rezension ein Verriss werden.

Bild aus The Cold Light of Day Familie Shaw ist für einen Segeltörn an der spanischen Küste aus den USA angereist. Doch als Sohn Will nach einem Landausflug auf das Schiff zurückkehrt, beginnt ein Albtraum. Seine Familie ist verschwunden und es gibt Spuren eines Kampfes. Will begibt sich sofort zur Polizei, doch die scheint darin sogar verwickelt zu sein. Plötzlich taucht Wills Vater Martin auf und erklärt: Er ist kein Unternehmensberater, sondern Geheimagent.

Spätestens an dieser Stelle im Film möchte man schon laut aufstöhnen, aber da es Bruce Willis ist, der diesen ausgelutschten Kram von sich gibt, lässt man es sich noch gefallen. Doch leider dauert es keine zwei Minuten länger und Mr. Willis, die wie erwähnt coolste Sau im Filmgeschäft, wird hinterrücks niedergeschossen. Und mit ihm stirbt dann auch der Film definitiv. Denn was gedacht ist als eine Mischung aus Alfred Hitchcocks Lieblingsthema des unschuldig in Lebensgefahr geratenen Durchschnittsmenschen und kürzlichen Agenten-Actionthrillern a la Das Bourne Ultimatum, wird zu einem selten lächerlichen 90-minütigen Rohrkrepierer von gefühlten zwei Stunden.

Es gibt wirklich kaum etwas Gutes an diesem Machwerk des Franzosen Mabrouk el Mechri (JCVD). Der neue Superman Henry Cavill bietet eine differenzierte Darstellung zwischen kindlich-naiver Heulsuse und unkaputtbarem Klotz, wobei man ihm vielleicht zugute halten kann, dass selbst ein anspruchsvoller Schauspieler hier nichts mehr hätte rausholen können. Die arme Sigourney Weaver muss als bissige Agentin lässig Sprüche klopfen, wie "Ängstliche Menschen, die mit ner Waffe rumfuchteln, machen mir Angst." Alle anderen Darsteller sind so gesichts- wie charakterlos und keinerlei Erwähnung wert.

Was The Cold Light of Day (wer mit dem Titel etwas anfangen kann, möge mir bitte schreiben) bietet, sind lächerliche Stunts und ein paar Schießereien. Dabei ballern irgendwelche Leute und Sigourney Weaver aus Gründen, die man nicht erfährt, auf irgendwelche anderen Leute, die einem egal sind. Wer das noch für gute Actionkost hält, der muss sich spätestens bei der finalen Verfolgungsjagd das Lachen verkneifen. Wohl die erste in der Filmgeschichte, in der Verfolger und Verfolgter wirklich ohne ersichtlichen Grund einfach mittendrin die Rollen tauschen. Dieser Film ist ganz einfach blöd! Aber was kann man schon erwarten, wenn Bruce Willis nach 20 Minuten umgebracht wird.

Kurzkritik

von Markus Ostertag

Wertung Kurzkritik

25%

Das größte Problem von The Cold Light of Day ist sicherlich die Zielgruppe. Faktisch schafft es der Film nämlich zu keinem Zeitpunkt irgendein spezielles Publikum anzusprechen. Sigourney Weaver (die wenig überzeugend agiert) und Bruce Willis (der zu wenig Screentime hat) sprechen einen ganz anderen Kinozuschauer an, als es zum Beispiel Henry Cavill tut.
Aber nicht nur bei den Darstellern auch beim Genre ist keine klare Linie erkennbar, denn für einen Actionstreifen halten sich die Akteure zu oft mit blabla auf und für einen Thriller ist die Geschichte ebenso wenig spannend wie innovativ. Übrig bleibt also leider nur ein etwas ratloser Kinozuschauer, der nach dem Streifen dem Eintrittsgeld nachtrauert.

Kurzkritik

von Daniel Licha

Wertung Kurzkritik

19%

JCVD hat wohl einige so sehr beeindruckt, dass Mabrouk El Mechri nun sein Hollywood-Debüt feiern darf und zudem gleich noch mit Hochkarätern wie Bruce Willis und Sigourney Weaver zusammenarbeiten kann. Über weite Strecken jedoch ist The Cold Light of Day ein Thriller von der Stange, der ohne jegliche Höhepunkte dahinvegetiert und es zudem vergisst, den Zuschauer mitzureißen. Teilweise geht das Ganze sogar so weit, dass der Film aufgrund seiner unterirdischen Dialoge den Zuschauer unfreiwillig zum Lachen animiert. Kaum fünf Minuten vergehen ohne aufgesetzte, realitätsfremde Konversationen, die von gnadenlos unterforderten oder in manchen Fällen, hier sei explizit Bruce Willis genannt, sogar gelangweilt agierenden Darstellern wiedergegeben werden. Einzig Weaver darf hier noch ein paar Fähnchen hochhalten; der Rest ist nett ausgedrückt für die Tonne. Unterirdisches Machwerk.



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