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Star Trek 10: Nemesis

(Star Trek: Nemesis, 2002)

Durchschnittliche Redaktionswertung

72%



Inhalt

Auf der Reise zum Planeten Betazed auf dem der zweite Teil der Hochzeit zwischen Deanna Troi und William T. Riker stattfinden soll, findet die Besatzung der Enterprise den Prototypvorgänger von Data. Wieder auf Kurs zum Heimatplaneten von Troi wollen die Romulaner auf einmal Friedensgespräche mit der Förderation führen. Da die Enterprise das nächstliegendste Schiff ist, wird Captain Jean-Luc Picard mit der Aufgabe als Diplomat betraut. Auf Romulus angekommen trifft er sich mit dem neuen Praetor Shinzon - seiner persönlichen Nemesis.

Kritik

von Markus Ostertag

Wertung Kritik

72%

Wiedermal bittet die Star Trek-Reihe in die Kinos. Captain Jean-Luc Picard muss diesmal gegen seine sehr persönliche Nemesis kämpfen und riskiert dabei Kopf und Kragen.

Bild aus Star Trek 10: Nemesis Fast 40 Jahre nach dem ersten Werk aus der Star Trek-Franchise-Reihe kommt der zehnte Film in die Kinos. Angeblich der letzte Film mit der Crew aus der Serie Star Trek - The next Generation und daher wollten alle etwas Besonderes daraus machen. Dazu wurde Jonathan Frakes durch Stuart Baird als Regisseur abgelöst und John Logan übernahm den Part als Drehbuchautor. Wie verantwortungsvoll eine Aufgabe bei Star Trek 10: Nemesis ist, zeigen die Daten der Star Trek Reihe deutlich: über eine Milliarde US-Dollar spielten die Filme an den Kinokassen ein und mehr als 3,5 Milliarden Dollar kamen durch Merchandising-Artikel in die Kassen. Außerdem hat kaum eine andere Filmreihe einen solchen Fanstamm; die sogenannten "Trekkies", sehen geradezu fanatisch jede Folge im Fernsehen und natürlich auch jeden Film im Kino.

Die Wartezeit auf den Film war lang, denn der letzte Film Star Trek: Der Aufstand liegt bereits vier Jahre zurück und dementsprechend heiß waren auch alle auf Nemesis. Die Geschichte ist gut und bietet alles was man von einem guten Star Trek-Film erwartet. Da wäre der Bösewicht, der äußerst facettenreich und vor allem zwiespältig von Tom Hardy gespielt wird. Dieser meistert seine Aufgabe grandios und verleiht dem genialen Charakter des Shinzon noch mehr Emotionen und Kraft. Aber auch die üblichen Verdächtigen dürfen natürlich nicht fehlen: Die Crew der Enterprise! Allen voran Patrick Stewart alias Captain Jean-Luc Picard, der mittlerweile ja auch in X-Men und anderen großen Filmproduktionen zu sehen war und auch diesmal wieder unter Beweis stellt, dass es keinen besseren Captain geben kann.

Die Geschichte beginnt mit einer sehr freudigen Szene: Der Heirat zwischen der hübschen Counsellor Deanna Troi und Commander William T. Riker, die auf der Erde begann und nun auf dem Planeten Betazed fortgesetzt werden sollte. Auf dem Flug dorthin empfängt die Enterprise allerdings Signale, die sie zu einem Prototyp eines Androiden führen. Wie sich herausstellt handelt es sich hierbei um einen Vorgänger von Data. Als sich kurz darauf die Romulaner bei der Förderation melden und um Friedensgespräche bitten, wird Picard aufgefordert als Diplomat den Planeten Romulus zu besuchen. Dort angekommen wird er mit seinem genetischen Klon Shinzon konfrontiert, der angeblich den Frieden im Weltall will. Doch die Geschichte entwickelt sich natürlich anders und es kommt zu einem erbitterten Kampf der Spiegelbilder Shinzon und Picard.

Star Trek 10: Nemesis bietet, anders als seine Vorgänger, eine Menge Situationskomik, die an manchen Stellen zwar ein wenig deplaziert wirkt, aber dennoch für allgemeine Erheiterung sorgt. Im Großen und Ganzen stört sie aber nicht, so dass man durchaus über diese Spielereien der Drehbuchautoren hinwegsehen kann. Eine weitere Besonderheit sind die Eigenschaften des Bösewichts, denn die persönliche Nemesis von Picard, sein genetischer Klon, besitzt all seine Charakterzüge, aber durch die unterschiedlichen Lebensarten und -erfahrungen sind die Beiden dennoch verschieden und erscheinen so als Spiegelbild des Anderen. Diese interessante Perspektive gibt dem Film ein eigenes Flair, dass sich konstant durchzieht, aber am Ende leider zu wenig herausgearbeitet wird.

Das Ende ist leider zu vorhersehbar. Während des kompletten Film wurde eine Spannung aufgebaut, die es zum Ende hin ermöglicht hätte, ein regelrechte Bombe explodieren zu lassen. Leider war es nicht mehr als ein Schweizer Kracher, der in einer Hand verpufft. Hier wäre mehr Fingerspitzengefühl und vor allem auch Mut gefragt gewesen. Man hätte etwas schaffen müssen mit dem keiner gerechnet hätte, so ist es nichts weiter als ein sehr naives Ende, dass den Film exakt so ausklingen lässt, wie man es erwartet hätte. Insgesamt lässt sich das Resümee ziehen, dass der Film eine sehr gute Story hat, die viel Energie und Freiraum lässt. Doch genau das wird leider nicht genutzt, stattdessen zielt man auf SF-Effects ab, die aber allesamt zum "State of the Art" gehören und nichts Besonders mehr darstellen. Diese Schwäche schlägt sich noch viel mehr im Ende nieder, dass anscheinend vollkommen ideenlos hingeschmiert wurde und keinen vom Hocker reißt. Daher ist der Film leider nicht mehr als eine nette Abend-Unterhaltung, die aber auch für Nicht-Star-Trek-Fanatiker geeignet ist.

Keine weitere Wertung


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