| Dt.Start: |
06. Februar 2003 DVD: 05. August 2003
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Premiere: |
06. September 2002 (Toronto Film Festival, Kanada) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Drama |
| Länge: |
109 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Alison Lohman (Astrid Magnussen), Robin Wright Penn (Starr Thomas), Michelle Pfeiffer (Ingrid Magnussen), Renee Zellweger (Clair Richards), Billy Connolly (Barry Kolker), Swetlana Efremowa (Rena), Patrick Fugit (Paul Trout), Noah Wyle (Mark Richards), Amy Aquino (Miss Martinez), Cole Hauser (Ray Thomas), Charles Constant (Jerry), Marc Donato (Davey), James Lashly (Reverend Daniels), Taryn Manning (Nikki), Allison Munn (Hannah), Samantha Shelton (Yvonne), M. Elizabeth Barrett (Gebärdensprache- Übersetzter), Brian Mulligan (Gerichtsvollzieher), Bree Michael Warner (Mädchen in Apartment) |
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Regie:
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Peter Kosminsky |
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Drehbuch:
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Mary Agnes Donoghue |
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Die ergreifende Geschichte der Astrid Magnussen wurde mit einem Staraufgebot der Extra-Klasse verfilmt. Neben Robin Wright Penn und Michelle Pfeiffer zeigt sich auch Renee Zellweger als "Mutter".
Als ich so die Castliste durchsah war ich erstaunt: Robin Wright Penn, Renee Zellweger und Michelle Pfeiffer in einem Film... das musste was Besonderes werden und so war es dann auch. Ich sah einen Streifen, der auf dem Romanbesteller von Janet Fitch basierte und von John Wells (bekannt durch ER) produziert wurde. Die Geschichte drehte sich um die 14jährige Astrid Magnussen, deren Mutter Ingrid (Michelle Pfeiffer) wegens Mordes in Gefängnis muss. Astrid wird daraufhin von Pflegefamilie zu Pflegefamilie geschoben und muss so in verschiedensten Situationen bestehen.
Besonders gut gefiel mir Michelle Pfeiffer, die die Mutter grandios spiel und sicherlich die optimale Besetzung für diese Rolle darstellt. Diesen Einfluß, den Ingrid immer noch auf ihre Tochter hat, obwohl die hohe Gefängnismauer sie von der Außenwelt abschneidet wird durch die schauspielerische Leistung sehr deutlich. Aber auch Alison Lohman zeigt, dass aus ihr sicherlich noch ein Star in Hollywood wird, denn die Gefühle der jungen Astrid, die ihre Mutter verliert und dann in den verschiedensten Pflegefamilien erwachsen werden muss, sind so ergreifend, dass man während des ganzen Films echtes Mitleid für sie empfindet.
Leider hat der Film auch seine Schwächen, denn es gibt einige Phasen in denen mir der Film etwas langwierig vorkam. In diesen Momenten überlegt man sich dann schon, ob man den Saal nicht besser verlassen sollte und auch das langgezogene Ende ist mehr als schnulzig und verleiht dem Film einen etwas naiven Touch, der nicht hätte sein müssen. Hätte man auf das Happy-End verzichtet wäre das Ganze ein Film geworden, der einem im Gedächtnis bleibt, so verliert der Film die Klasse, die er sich 100 Minuten lang aufgebaut hatte.
Für einen verregneten Abend ist der Film sicherlich ideal und auch wenn man sonst schon alle Filme, die im Multiplex laufen, schon kennt, kann Weißer Oleander interessant sein, aber man sollte sich nicht allzuviel davon erwarten, denn zu einem Spitzenfilm reicht es leider nicht wirklich.