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Die Nacht der lebenden Toten(Night of the Living Dead, 1968)
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18. März 1971 DVD: 30. Januar 2009
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Premiere: |
01. Oktober 1968 (USA) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Horror, Mystery |
| Länge: |
96 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Duane Jones (Ben), Judith O'Dea (Barbra), Karl Hardman (Harry), Marilyn Eastman (Helen), Keith Wayne (Tom), Judith Ridley (Judy), Kyra Schon (Karen Cooper), George Kosana (Sheriff McClelland) |
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Regie:
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George A. Romero |
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Drehbuch:
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John A. Russo, George A. Romero |
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 Inhalt
Nach einem Zombieangriff auf dem Friedhof flüchtet Barbara in ein Farmhaus, wo sie auf Ben trifft, dem gerade ähnliches wiederfahren ist. Im Keller verstecken sich bereits fünf andere Überlebende, die dem Schrecken gerade noch einmal entkommen sind. Während es im Haus zu hysterischen Konflikten kommt, versammeln sich draußen immer mehr der unheimlichen Untoten. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Markus Müller
Night of the Living Dead gilt als der Urvater des Zombiefilms und als Meilenstein des Horrorgenres. Natürlich merkt man der Low-Budget-Produktion sein Alter an, doch liegt gerade darin auch ein besonderer Reiz. Vor allem da er für einen Film, der 1968 fertiggestellt wurde, ungewöhnlich harte Szenen bietet. Night of the Living Dead ist nicht nur für Horrorfans ein Muss - jeder Filmfan, der sich für die Meilensteine des amerikanischen Kinos interessiert, sollte ihn gesehen haben.
1967 begann der damals 27-jährige George A. Romero mit den Dreharbeiten zu einem Horrorfilm, der das Genre entscheidend prägen und die Zuschauerschaft spalten sollte: Night of the Living Dead. Heute gilt er als Kultfilm und Wegbereiter des "Zombiefilms". Dabei waren die Mittel zur Realisierung minimal: Mit einem Budget von gerade einmal 114.000 Dollar und der Hilfe von Bekannten Romeros gedreht, überzeugt der Streifen bis heute und hat gerade wegen dieser bescheidenen Produktionsbedingungen und dem dreckigen Look einen besonderen Charme. Im Laufe der Jahre entstanden einige nachbearbeitete Fassungen. So folgten eine nachkolorierte und sogar eine 3D-Fassung. Technisch wurde dabei zwar recht gute Arbeit geleistet, jedoch lebt der Film gerade von der düsteren, schmutzigen Schwarz-Weiß-Optik, weswegen die Originalfassung zu bevorzugen ist.
Der Klassikerstatus ist keinesfalls unbegründet. Natürlich schockieren die Zombies heute niemanden mehr. Doch auch wenn sie auf den ersten Blick vielleicht albern und wenig furchterregend wirken, sind sie im Grunde genommen recht realistisch. Wie könnte ein lahm umherirrender, menschenfleischhungriger toter Körper authentischer dargestellt werden, als von leicht faulig aussehenden Stolperkomparsen? In Anbetracht der damaligen Standards sind sie annehmbar und nachdem man sie erst einmal akzeptiert hat, wird auch ihre Gefährlichkeit nachvollziehbar. Ein Großteil des Horrors ist aber ohnehin ein rein psychologischer, für den es weder Maske noch Tricktechnik braucht. Die ständige Bedrohung außerhalb des Hauses sorgt für eine fortwährend spürbare Spannung und unterschwelliges Unbehagen. Desweiteren wird viel Zeit für die Charaktere und ihre Reaktionen auf die ungewöhnliche und vor allem unerklärliche Stresssituation verwendet. Ihre Unwissenheit ist ein zentrales Element des Wirklichkeit gewordenen Albtraumes, in dem sie sich befinden, was zu unterschiedlichen Reaktionen führt - ein Stilmittel, das sich bis heute im Zombiefilm gehalten hat. Auch die Konflikte der im Haus verbarrikadierten Menschen untereinander spielen dabei eine große Rolle. Dabei wird besonders in der Charakterzeichnung und den unterschiedlichen Verhaltensweisen der Betroffenen Romeros Interesse an sozialkritischen Stoffen in Verbindung mit Horror deutlich. Die unterschiedlichen Figuren können dabei als eine Art "Mikrokosmos der damaligen amerikanischen Gesellschaft" gesehen werden. Die Möglichkeiten, Night of the Living Dead zu interpretieren, reichen noch um einiges weiter; eine detaillierte Analyse würde jedoch den Rahmen sprengen.
Natürlich sind viele der einzelnen Elemente und Schockmomente inzwischen so oft zitiert worden, dass sie dem routinierten Horrorfan bekannt sein dürften. So wird es beispielsweise nur noch wenige geben, die tatsächlich erschrecken, wenn Zombiehände durch Fenster brechen und nach den Menschen greifen; dennoch bleibt der Film durchgehend spannend und unterhaltsam. Gebannt bleibt man nah am Geschehen, bis zu dem überraschenden Ende, das den Zuschauer mit einem flauen Gefühl in der Magengegend entlässt.  Weitere interessante Filme
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