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Lady Vegas(Lay the Favorite, 2012)
| Dt.Start: |
19. Juli 2012
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Premiere: |
21. Januar 2012 (Sundance Film Festival, USA) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Komödie |
| Länge: |
94 min
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Land: |
USA, UK |
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Darsteller:
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Bruce Willis (Dink Heimowitz), Catherine Zeta-Jones (Tulip Heimowitz), Joshua Jackson (Jeremy), Vince Vaughn (Rosie), Rebecca Hall (Beth Raymer), Laura Prepon (Holly), Joel Murray (Darren), Frank Grillo (Frankie), John Carroll Lynch (Dave Greenberg), Andrea Frankle (Marcia Greenberg) |
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Regie:
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Stephen Frears |
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Drehbuch:
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D.V. DeVincentis |
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 Inhalt
Beth hat genug von ihrem Dasein als Stripperin und beschließt, in Las Vegas Karriere als Kellnerin zu machen. Allerdings soll sich das Glücksrad in eine andere Richtung drehen. Dink Heimowitz entdeckt Beths Talent für Zahlen und engagiert sie in seiner Firma. Von nun an schließt Beth Sportwetten ab und scheint eine Glückssträhne zu haben. Doch Dinks Frau Tulip ist die attraktive Mitarbeiterin ein Dorn im Auge. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Daniel Licha
Bruce Willis traurig und kurz vom Heulen zu sehen, ist sicherlich nichts Alltägliches. In der starbesetzten Ensemblekomödie von Veteran Stephen Frears darf er sich einmal von einer ganz anderen Seite zeigen. In dieser kann er durchaus überzeugen, doch wird ihm nahezu jede Szene von der bezaubernden Rebecca Hall gestohlen. Sie ist der Fixpunkt, sie hält den Film zusammen und sie ist fast im Alleingang dafür verantwortlich, dass Lady Vegas einigermaßen zu gefallen weiß. Über weite Strecken ist Frears Komödie nämlich nur eine recht einfallslose Komödie, die anderthalb Stunden recht ereignislos vor sich hinplätschert und vor allen Dingen von ihren Stars lebt. Diese zeigen wie schon erwähnt durchaus eine gewisse Spielfreude und halten den Zuschauer somit bei der Stange. Letzten Endes nicht mehr als eine seichte, kurzweilige Komödie, die nicht weh tut, aber auch nicht lange im Gedächtnis verweilen wird.
Kritik
von Bettina Friemel
Es geht um Sportwetten. Allein diese Tatsache könnte ein Grund sein, sich lieber von Lady Vegas fernzuhalten. Aber: Es spielen Bruce Willis, Catherine Zeta-Jones und Vince Vaughn mit. Und: Stephen Frears hat Regie geführt. Spätestens jetzt sollte das Interesse ein wenig geweckt sein, denn immerhin sind gleich mehrere Erfolgsgaranten beteiligt. Und tatsächlich ist eine unterhaltsame Komödie draus geworden, die kein Muss, aber auf jeden Fall ein Kann ist.
Lady Vegas basiert auf der wahren Geschichte von Beth Raymer, die in ihrer Biografie "Lay the Favorite: A Memoir of Gambling" ihre Glückssträhne des Lebens thematisierte. Früher war sie Stripperin, doch ihr großes Ziel war es, in Vegas als Bedienung zu arbeiten. Dort wurde sie von Dink Heimowitz für seine Sportwetten-Firma entdeckt. Von da an stieg sie in der Branche rasant auf, erlebte aber auch einige Niederlagen. Doch ihr sonniges Gemüt hat sie bis heute nicht verloren.
Im Prinzip gibt es keine große Handlung in Lady Vegas, und mitfiebern kann man erst kurz vor Schluss. Doch bis dahin gestaltet es sich als recht kurzweilig, dem bunten Treiben einfach nur zuzuschauen. Rebecca Hall spielt das sonnige Naivchen ganz entzückend, wenn auch ihre Einfältigkeit nach einer Weile etwas anstrengend werden kann. Aber da springen noch genügend andere Persönlichkeiten durchs Bild, die keine Langeweile aufkommen lassen.
Vor allem Bruce Willis erfreut wieder einmal mit einer ruhigeren Darstellung, die einen Ausblick auf sein Dasein als Hollywood-Senior gibt, und auch Vince Vaughn hatte Gelegenheit, seine Rolle schön überdreht zu gestalten. Catherine Zeta-Jones lässt in ihrem kleinen, aber feinen Auftritt ebenfalls ihrem schauspielerischen Repertoire seinen Lauf. Was zwar beweist, dass sie mehr kann, als gut aussehen, aber auch ein wenig übertrieben scheint, da ihre Figur doch ein wenig Anlauf braucht, um Tiefe zu erhalten. Aber da so ziemlich jeder in Vegas Respekt vor der guten Tulip zu haben scheint, sind solche Übertreibungen auch wieder irgendwie akzeptabel.
Insgesamt macht es Spaß, zu sehen, wie Bruce Willis den Deutsch-Touristen-Look salonfähig macht. Es macht Spaß, zu sehen, wie Catherine Zeta-Jones einmal nicht umwerfend gut aussieht - und sei es auch nur für ein paar Minuten. Es macht Spaß, sich auf die Naivität von Rebecca Hall einzulassen, und es macht auch Spaß, Vince Vaughn einmal mehr als Voll-Prolo zu erleben. Kurz gesagt: Es spricht nichts gegen einen kurzweiligen Kinobesuch, wenn man sich vom Thema Sportwetten nicht abschrecken lässt!  Weitere interessante Filme
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