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Red Lights

(Red Lights, 2012)

Dt.Start: 09. August 2012
DVD: 27. Dezember 2012
Premiere: 20. Januar 2012 (Sundance Film Festival, USA)
FSK: ab 16 Genre: Drama, Horror, Thriller
Länge: 113 min Land: Spanien, USA
Darsteller: Robert De Niro (Simon Silver), Sigourney Weaver (Margaret Matheson), Cillian Murphy (Tom Buckley), Elizabeth Olsen (Sally Owen), Toby Jones (Paul Shackleton), Joely Richardson (Monica Handsen), Craig Roberts (Ben), Burn Gorman (Benedict Cohen), Karen David (Dana), Jan Cornet (David Matheson), Leonardo Sbaraglia (Palladino), Jeany Spark (Traci Northrop), Garrick Hagon (Howard McColm), Gina Bramhill (Judi Cale)
Regie: Rodrigo Cortés
Drehbuch: Rodrigo Cortés


Inhalt

Psychologin Dr. Margaret Matheson hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, alles Übernatürliche zu widerlegen. Geister, paranormale Erscheinungen und Wunderheilungen hält sie für Täuschung und Betrug. Ihr größtes Ziel ist, das Medium Simon Silver als Scharlatan zu überführen. Bis sie selbst plötzlich Hoffnung in dessen außergewöhnliche Fähigkeiten setzt.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Red Lights hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 58%
Kurzkritik
von Daniel Licha
Wertung von 48 für Red Lights

Der neue Film von Buried-Regisseur Rodrigo Cortes hat einen namhaften Cast zu bieten und wartet auch mit einer interessanten Grundidee auf. Er handelt von einem Team, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Scharlatane, Hellseher etc. zu entlarven. Die Figuren werden gut aufgebaut und vor allen Dingen in der ersten Hälfte werden Methoden und Vorgehensweise a la Inception schön ausführlich dargelegt. Doch in der zweite Hälfte verläuft sich der Film jedoch extrem, weiß scheinbar nicht, in welche Richtung er gehen möchte und entscheidet sich letzten Endes für die falsche. Das Ende wirkt aufgesetzt, ist dennoch vorhersehbar und kann leider zu keinem Zeitpunkt überzeugen. So ist Red Lights letzten Endes extrem durchschnittliche Kost und muss sich vorwerfen lassen, sein durchaus vorhandenes Potenzial vergeudet zu haben.

Kritik

von Bettina Friemel
Red Lights hat eine Wertung von 67%
Gibt es übersinnliche Phänomene oder ist am Ende doch alles nur Betrug? Dieser Frage gehen Sigourney Weaver und Cillian Murphy im Psychothriller Red Lights nach und stoßen dabei auf Robert De Niro. Was spannend beginnt, durchläuft ein paar gute, aber auch ein paar schwache Momente, ist alles in allem aber durchaus zu empfehlen.

Bild aus Red Lights Insgesamt ist das Thema nicht uninteressant, lässt man sich doch gerne von den Kunststücken eines Uri Geller verblüffen, aber gleichzeitig nicht an deren Übersinnlichkeit glauben. Dr. Margaret Matheson und Tom Buckley untersuchen paranormale Phänomene und finden immer wieder den noch so undurchsichtigen Trick des faulen Zaubers heraus. Als der einst gefeierte Parapsychologe Simon Silver nach 30 Jahren zurück ins Rampenlicht tritt, ist Toms Ehrgeiz geweckt, die übersinnlichen Fähigkeiten des blinden Hellsehers zu entlarven.

Red Lights heißt der Film, und so überrascht es auch wenig, dass immer wieder rote Lichter auftauchen und die Farbe Rot prominent eingesetzt wird. Doch so wirklich bedrohlich wirken nur vereinzelte Momente, in denen dafür durchaus erfolgreich Spannung erzeugt wird. Allerdings verlaufen diese Momente auch gerne mal im Sande oder kommen gar mit simplen Auflösungen daher, die ein wenig enttäuschen.

Trotz prominenter Besetzung dümpelt Red Lights daher eher im oberen Mittelmaß der Psychothriller herum. Sigourney Weaver bekommt weder genug Zeit noch Raum, um ihre Rolle auszubauen. Robert De Niro versprüht zwar das nötige Charisma, doch irgendwie wirkt er zu bodenständig und zu wenig mysteriös für einen übersinnlichen Löffelverbieger. Einzig Cillian Murphy passt wieder einmal wie die Faust aufs Auge in die Rolle des wissenschaftlichen Assistenten mit unheimlichen Visionen.

Was Rodrigo Cortés, der sich bisher vor allem mit Buried - Lebend begraben in Hollywood einen Namen gemacht hat, fabriziert hat, ist ein grundsolider Thriller, der sich hervorragend für einen DVD-Abend eignet. Ob einem Red Lights danach im Gedächtnis bleiben wird, ist jedoch eher fraglich, zu wenig hebt er sich in Optik und Handlung von anderen Thrillern ab. Muss er aber auch gar nicht, denn seinen Zweck der spannenden Unterhaltung erfüllt er allemal.



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