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Wie beim ersten Mal

(Hope Springs, 2012)

Durchschnittliche Redaktionswertung

66%



Inhalt

Arnold und Kay Soames bemerken eines Abends bei einem Festessen mit ihren Kindern, dass ihre Ehe nach 31 Jahren eingeschlafen ist und sie beide in ihrer Situation nicht glücklich sind. So entdeckt Kay den literarischen Beziehungsratgeber von Dr. Bernie Feld für sich und ist so begeistert, dass sie kurzerhand mit Arnold eine Woche in die Therapie bei Dr. Feld geht. Obwohl die therapeutischen Methoden erst fragwürdig anmuten, so sind doch beide schnell angetan und die große Hoffnung auf einen neuen Frühling ihrer Beziehung ist entfacht.

Kritik

von Benjamin Schieler

Wertung Kritik

61%

Nach 31 Jahren ist die Luft aus der Ehe von Kay und Arnold Soames gewichen. Die frustrierte Kay drängt ihren Gatten zu einer Therapie und fährt mit ihm zu Dr. Bernard Feld (Steve Carell, Crazy, Stupid, Love) in das verschlafene Nest Hope Springs. Im neuen Film von Regisseur David Frankel (Ein Jahr vogelfrei!) zeigen Hollywoods Dauerbrenner Meryl Streep und Tommy Lee Jones als gealterte Eheleute die von ihnen gewohnte große Schauspielkunst. Sie allein heben das Niveau der müden Story aber nicht.

Bild aus Wie beim ersten Mal Und das soll Liebe sein? Kay (Meryl Streep, Die Eiserne Lady) und Arnold Soames (Tommy Lee Jones, Men in Black 3) sind zwar verheiratet, leben aber nur noch nebeneinander her. Sie schlafen in getrennten Zimmern und berühren sich kaum noch - weder körperlich noch emotional. Vor ihren Kindern mag Kay den Frust verbergen, ihrem in sich gekehrten Gatten gegenüber will sie es aber bald nicht mehr. Motiviert durch eine Freundin besorgt sie sich einen Eheratgeber und bucht kurzerhand ein Seminar bei dessen Autor Dr. Bernard Feld. Als sie Arnold die Pistole auf die Brust setzt und das Flugticket für den nächsten Tag präsentiert, reagiert der gewohnt aufbrausend - und fliegt, aus Angst vor dem Eheaus, schließlich doch mit. Doch mit den Methoden des Psychologen hat der Miesepeter so seine Schwierigkeiten. Denn Bernard Feld gräbt tief im Schlammloch der sexuellen Enttäuschung seiner Patienten.

Alt sind sie geworden, der Tommy Lee und die Meryl, zumindest dem Anschein nach, zumindest in diesem Film, der den Regisseur David Frankel sechs Jahre nach Der Teufel trägt Prada wieder mit Hollywoods Dauerliebling Streep vereint. Der Erfolg ihrer ersten Zusammenarbeit wird sich für Frankel, der 1996 für einen Kurzfilm den Oscar erhielt, aller Voraussicht nach nicht wiederholen. Zu uninspiriert dümpelt die Geschichte dieser Ehekrise vor sich hin.

Am stichhaltigsten festzumachen ist dies an der Rolle des von Steve Carell dargestellten Therapeuten. Der urkomische Schauspieler, der sich nicht nur als Michael Scott in The Office, der US-Variante von Stromberg, in die Herzen eines großen Publikums gespielt hat, mimt den ausdruckslosen Langweiler. Minutenlang hofft man auf einen Ausbruch von ihm, auf eine unerwartete Aktion - doch die kommt einfach nicht. Nun könnte man den Film dafür loben, nicht auf plumpe Albernheiten zu setzen, auf genretypische Absurditäten. Doch so wie sie ist, fehlt es der Komödie an Schwung.

Wo der Film punktet, ist er bezeichnenderweise eher eine Charakterstudie. In diesen wenigen Sequenzen können Streep und Jones voll aufspielen. Der Zuschauer sieht sich dann mit der Frage konfrontiert, ob er nicht die ganze Zeit einem Irrtum aufgesessen ist: ob die vernachlässigte und zerbrechliche Kay nicht in Wirklichkeit einen ähnlich großen Anteil am Scheitern der Ehe hat wie der vermeintliche Unterdrücker Arnold, der seinerseits nicht erfüllten Sehnsüchten nachtrauert. Was bleibt, sind leise Untertöne, durch die der Film mit Ehrlichkeit punktet. Besonders mitreißend oder spektakulär wird er dadurch aber nicht.

Kurzkritik

von Daniel Licha

Wertung Kurzkritik

70%

Bei Wie beim ersten Mal handelt es sich um ein Paartherapiedrama, das die sexuellen Probleme in den fortgeschrittenen Ehejahren thematisiert. Mit viel Charme und Witz wollen dabei die Macher den Zuschauer fr die Thematik begeistern, doch in meinen Augen htte man sich eventuell rein auf die Dramaschiene beschrnken sollen, denn emotional funktioniert der Film wunderbar und reit den Zuschauer durchaus mit. Die amsanten Momente hingegen wirken deplatziert, auch wenn vor allen Dingen Tommy Lee Jones mit seiner Mimik und seinen direkten One-Linern prdestiniert fr seine Rolle ist. Ein paar Lngen zwischendurch gibt es auch, aber alleine aufgrund des Spiels der drei gut aufgelegten Darsteller Streep, Carrell und Jones ist der Film durchaus einen Blick wert. Als reines Drama wre dennoch mehr drin gewesen.

Kurzkritik

von Bettina Friemel

Wertung Kurzkritik

68%

Nach 31 Jahren will Kay ihrer Ehe mit Arnold neuen Schwung verleihen und bucht eine Woche Therapie-Urlaub. Der fllt jedoch ernsthafter aus, als man bei einer Komdie erwarten wrde. Meryl Streep und Tommy Lee Jones geben ein unglaublich authentisches Ehepaar und funktionieren gemeinsam hervorragend. Ihnen ist es auch zu verdanken, dass man der Entwicklung der Geschichte aufmerksam folgt. Denn eigentlich schleichen sich schon bald ziemliche Lngen ein, vor allem whrend der Therapiesitzungen. Die sind zwar durchaus realittsnah, aber fr eine kurzweilige Unterhaltung eben fast schon zu ernst. Dennoch ist Wie beim ersten Mal ein wunderbarer Film fr einen gemtlichen DVD-Abend, der vor allem die Zielgruppe ber 50 anspricht.
Kleiner Hinweis fr Paare mit Eheproblemen: Bei den Extras sind auch ein paar Beziehungstipps zu finden.



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