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Jackass: The Movie

(Jackass: The Movie, 2002)

Dt.Start: 27. Februar 2003
DVD: 17. Juli 2003
Premiere: 21. Oktober 2002 (USA)
FSK: ab 18 Genre: Komödie
Länge: 85 min Land: USA
Darsteller: Johnny Knoxville, Bam Margera, Chris Pontius, Steve-O, Dave England, Ryan Dunn, Jason Acuna, Preston Lacy, Ehren McGhehey, Brandon Dicamillo, Henry Rollins, Tony Hawk, Spike Jonze, Mat Hoffman, Rick Kosick, Jess Margera, Phil Margera, Chris Raab, Jeff Tremaine
Regie: Jeff Tremaine
Drehbuch: Jeff Tremaine, Spike Jonze, Johnny Knoxville


Inhalt

Wie auch schon in der gleichnamigen Sendung auf MTV präsentiert uns hier eine altbekannte Gruppe von Bekloppten unter der Leitung von Johnny Knoxville eine Vielzahl gefährlicher Stunts und widerlicher Aktionen, mit denen sie nicht nur sich selbst, sondern auch die Zuschauer zum Lachen bringen möchten, was ihnen in der Regel auch gelingt.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Jackass: The Movie hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 50%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Johnny Wishbone
Jackass: The Movie hat eine Wertung von 50%
Gelungene Adaption des skurrilen Fernsehformats, das mit seinen hirnrissigen Stunts und ekligen Aktionen sicherlich nicht jedermanns Geschmack trifft.

Bild aus Jackass: The Movie Warning. The dirty words in this review are written by a professional, so neither you nor your dumb buddies should use anything from this review. Hi this is Thomas Brendel, welcome to the review of Jackass - The Movie.

Drei Jahre ist es nun her, dass Jeff Tremaine, Spike Jonze und Johnny Knoxville das Konzept für ihre grenzdebile Fernsehsendung Jackass: The Movie erdachten. In insgesamt 25 halbstündigen Episoden präsentierten Johnny Knoxville und seine Chaotentruppe den MTV Zuschauern zwei Jahre lang eine bunte Mischung aus waghalsigen Skate-Stunts, irrsinnigen Selbstverstümmelungen, fiesen Streichen und ekligen Widerwärtigkeiten. Unerwarteterweise trafen die Jungs damit den Geschmack des Publikums, das sich in schöner Regelmäßigkeit vor den Fernsehschirmen versammelte und sich bei den hirnrissigen Aktionen des Jackass: The Movie-Teams vor Lachen auf dem Boden kugelte. Doch selbst die gewagteste TV-Show unterliegt gewissen Richtlinien, weshalb einige der abgefahrenen Ideen nie umgesetzt werden konnten. Aus diesem Grund beschlossen Knoxville und seine Kollegen kurzerhand einen Jackass: The Movie-Kinofilm zu drehen und dort alles hineinzupacken, was für eine Ausstrahlung im Fernsehen nie in Frage gekommen wäre.

Das Ergebnis ist eine 87-minütige Aneinanderreihung von etwa 35 kurzen Filmchen in denen es zum Großteil wirklich äußerst derbe zur Sache geht. Spontane Sprünge in den Ventilator des Hotelzimmers, die Testung einer Bungee-Unterhose und der gefährliche Seiltanz über ein Alligatorgehege gehören da noch zu den harmloseren Sachen. Steve-O, der ehemalige Zirkus-Clown, darf seiner Liebe zu Tattoos und Brandings wieder einmal frönen und sich während einer wilden Fahrt mit einem Geländewagen den ganzen Oberarm blutig stechen lassen. Des weiteren macht er als Stabhochspringer einen Strand unsicher und stellt seinen Arsch als Startrampe für Feuerwerksraketen zur Verfügung. Bam Margera traktiert wie gewohnt seine Familie mit Schlägen und unsanften Weckaktionen, Chris Pontius zieht sich an den ungewöhnlichsten Orten aus und gibt den tanzenden Party Boy, Ryan Dunn lässt sich von einer japanischen Kickboxerin halb tot prügeln, Preston Lacy und der Wee Man liefern sich ihre gewohnten Verfolgungsjagden und Johnny Knoxville unternimmt alles, um sich möglichst schwere Verletzungen zuzufügen, verpasst sich selbst Elektroschocks, bittet einen Sicherheitsmann, ihn in den Bauch zu schießen, stellt sich unerschrocken einer monstermäßigen Flutwelle und lässt sich von einem zentnerschweren Boxer in die nächste Notaufnahme befördern.

Einige der pubertären Aktionen in Jackass - The Movie sind wirklich verdammt lustig. Wenn die Jungs in kleinen Golfwägen durch die Gegend heizen, ihre neuen Raketen-Skates ausprobieren oder als alte Männer verkleidet auf ihren elektronischen Rollstühlen durch die Stadt gurken und damit unbedarfte Passanten verblüffen, ist das schon recht witzig anzusehen. Ein kleines Highlight ist sicherlich der Besuch bei einem Arzt, der in den Röntgenaufnahmen eines uns allen bekannten Patienten überraschenderweise auf ein Spielzeugauto im Darmbereich stößt und sich zu Recht wundert, wie das wohl dort hingekommen sein mag. Richtig widerlich wird es dann, wenn es an das Verspeisen eines selbst zubereiteten Urin-Speiseeises geht, einer der Jackasses sich vor Aufregung in die Hosen scheißt oder sich der Kameramann wieder einmal die Seele aus dem Leib kotzt. An diesen Stellen fällt es dem Zuschauer dann schon recht schwer, sich nicht angewidert abzuwenden oder fluchtartig das Kino zu verlassen, um sich auf der nächstbesten Toilette selbst zu übergeben. Jackass: The Movie-erprobte Zuschauer werden auch an diesen Szenen ihre helle Freude haben, doch ein nicht unwesentlicher Teil des Publikums wird mit der hier dargebotenen geballten Ladung an Schwachsinnigkeiten wohl eher weniger anfangen können.



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