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KICK - We are totally f*cking bored

(Havoc, 2005)

Durchschnittliche Redaktionswertung

67%



Inhalt

Allison, Emily und ihre Freunde Toby und Sam sind völlig gelangweilte Teenager im Nobelviertel von Los Angeles. Ihre reichliche Freizeit vertreiben sie sich mit Drogen, Partys und gelegentlichen Schlägereien. Als es bei einem Drogenkauf in Downtown L.A. zu einem gefährlichen Zwischenfall kommt, sind die Mädchen von dieser neuen Welt des kriminellen Ghettos mehr als angetan. Immer wieder besuchen sie diese Gegend, um einen ganz neuen Kick zu erleben.

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KICK - We are totally f*cking bored

Kritik

von Albert Imroth

Wertung Kritik

67%

Es scheint in Mode zu sein, alte Filme mit neuer Aufmachung und neuem Titel erneut in die Regale zu werfen, in der Hoffnung, sie doch noch zu Geld machen zu können. 2006 kam dieses Beispiel einer nur bedingt cleveren Verkaufsstrategie unter dem Titel "Havoc" in die Läden und ein paar Jahre später nochmal als "16th Street". Ein Staffellauf, bei dem ein Verleih an den nächsten übergibt. Nicht unbedingt ein Zeichen für herausragende Qualität der Produkte. Aber in diesem Fall immerhin kein Totalausfall.

Bild aus KICK - We are totally f*cking bored Die junge Allison und ihre Freundin Emily sind Töchter reicher Eltern, die zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind. Aus Langeweile machen die Mädchen mit ihren Freunden in einer Jugendgang das Nobelviertel Pacific Palisades unsicher. Sex, Drogen und Hip Hop. Ein gefährlicher Zwischenfall im Latino-Ghetto von East L.A. macht sie neugierig auf ein anderes, dunkleres Leben. Und so fahren sie wieder dorthin und suchen die Gesellschaft des Drogendealers Hector.

Das größte Problem an Kick ist, dass er zu zahm ist. Mit dem Thema der selbstzerstörerischen Teenager zwischen Drogen und Gewaltexzessen berühren sie von vornherein kein neues Thema. Aber um dabei noch wirklich aufzurütteln oder zu fesseln, bedarf es nach Genre-Highlights wie dem großartigen Kids von Larry Clark deutlich mehr, als die Oscar-prämierte Dokumentarregisseurin Barbara Kopple hier abliefert. Da mal eine Line im Nobelschuppen, hier mal eine Schlägerei aus reinem Spaß, bevor dann die Möbel im leeren Pool der Eltern verbrannt werden. Das alles schockiert höchstens die Art Menschen, die hier als wohlhabende Eltern mit Abwesenheit glänzen.

Trotzdem kann die Inszenierung an den meisten Stellen überzeugen. Kopple bringt ihren dokumentarischen Stil mit in ihr Spielfilmdebüt und kreiert damit auch eine dichte Atmosphäre und bemerkenswerte Bilder. Aber Handlung und Figuren bleiben oft einfach zu flach. Dabei wirken vor allem die Jungs der Bande um die beiden Mädchen eher lächerlich mit ihrem Goldschmuck und ihren zu großen Hosen und Waffen. Vielmehr überdrehte Spinner als ernstzunehmende Jungkriminelle. Immerhin können Anne Hathaway und Bijou Phillips mit etwas Tiefe und mimischen Qualitäten glänzen.

Kick ist mit Sicherheit nicht, was er versucht zu sein. Nicht verstörend, nicht schockierend und nicht besonders. Aber er hat durchaus seine guten Momente. Ein Versuch, in Hollywood eine Milieustudie zu drehen, aber trotzdem zu sehr mit der Hollywood-Perspektive umgesetzt.

Keine weitere Wertung


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