KICK - We are totally f*cking bored Poster

Film-Seite zu KICK - We are totally f*cking bored
Poster zu KICK - We are totally f*cking bored
PDF zu KICK - We are totally f*cking bored

KICK - We are totally f*cking bored

(Havoc, 2005)

Dt.Start: nicht bekannt
DVD: 19. Juli 2012
Premiere: 26. Juni 2005 (Filmfest München)
FSK: ab 16 Genre: Krimi, Drama
Länge: 85 min Land: USA, Deutschland
Darsteller: Anne Hathaway (Allison Lang), Bijou Phillips (Emily), Shiri Appleby (Amanda), Michael Biehn (Stuart Lang), Joseph Gordon-Levitt (Sam), Matt O'Leary (Eric), Freddy Rodríguez (Hector), Laura San Giacomo (Joanna Lang), Mike Vogel (Toby), Raymond Cruz (Chino), Alexis Dziena (Sasha), Channing Tatum (Nick), Jose L. Vasquez (Manuel), Luis Robledo (Ace), Sam Hennings (Mr. Rubin)
Regie: Barbara Kopple
Drehbuch: Stephen Gaghan, Jessica Kaplan


Inhalt

Allison, Emily und ihre Freunde Toby und Sam sind völlig gelangweilte Teenager im Nobelviertel von Los Angeles. Ihre reichliche Freizeit vertreiben sie sich mit Drogen, Partys und gelegentlichen Schlägereien. Als es bei einem Drogenkauf in Downtown L.A. zu einem gefährlichen Zwischenfall kommt, sind die Mädchen von dieser neuen Welt des kriminellen Ghettos mehr als angetan. Immer wieder besuchen sie diese Gegend, um einen ganz neuen Kick zu erleben.
Shopping-Box
DVDs zu KICK - We are totally f*cking bored Amazon-Shop
zum Film
Merchandising zu KICK - We are totally f*cking bored Poster & Merchandise
zum Film
KICK - We are totally f*cking bored bei eBay Artikel bei eBay
zum Film
KICK - We are totally f*cking bored bei Billiger.de Preisvergleich
für den Film

Durchschnittliche Redaktionswertung

KICK - We are totally f*cking bored hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 67%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Albert Imroth
KICK - We are totally f*cking bored hat eine Wertung von 67%
Es scheint in Mode zu sein, alte Filme mit neuer Aufmachung und neuem Titel erneut in die Regale zu werfen, in der Hoffnung, sie doch noch zu Geld machen zu können. 2006 kam dieses Beispiel einer nur bedingt cleveren Verkaufsstrategie unter dem Titel "Havoc" in die Läden und ein paar Jahre später nochmal als "16th Street". Ein Staffellauf, bei dem ein Verleih an den nächsten übergibt. Nicht unbedingt ein Zeichen für herausragende Qualität der Produkte. Aber in diesem Fall immerhin kein Totalausfall.

Bild aus KICK - We are totally f*cking bored Die junge Allison und ihre Freundin Emily sind Töchter reicher Eltern, die zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind. Aus Langeweile machen die Mädchen mit ihren Freunden in einer Jugendgang das Nobelviertel Pacific Palisades unsicher. Sex, Drogen und Hip Hop. Ein gefährlicher Zwischenfall im Latino-Ghetto von East L.A. macht sie neugierig auf ein anderes, dunkleres Leben. Und so fahren sie wieder dorthin und suchen die Gesellschaft des Drogendealers Hector.

Das größte Problem an Kick ist, dass er zu zahm ist. Mit dem Thema der selbstzerstörerischen Teenager zwischen Drogen und Gewaltexzessen berühren sie von vornherein kein neues Thema. Aber um dabei noch wirklich aufzurütteln oder zu fesseln, bedarf es nach Genre-Highlights wie dem großartigen Kids von Larry Clark deutlich mehr, als die Oscar-prämierte Dokumentarregisseurin Barbara Kopple hier abliefert. Da mal eine Line im Nobelschuppen, hier mal eine Schlägerei aus reinem Spaß, bevor dann die Möbel im leeren Pool der Eltern verbrannt werden. Das alles schockiert höchstens die Art Menschen, die hier als wohlhabende Eltern mit Abwesenheit glänzen.

Trotzdem kann die Inszenierung an den meisten Stellen überzeugen. Kopple bringt ihren dokumentarischen Stil mit in ihr Spielfilmdebüt und kreiert damit auch eine dichte Atmosphäre und bemerkenswerte Bilder. Aber Handlung und Figuren bleiben oft einfach zu flach. Dabei wirken vor allem die Jungs der Bande um die beiden Mädchen eher lächerlich mit ihrem Goldschmuck und ihren zu großen Hosen und Waffen. Vielmehr überdrehte Spinner als ernstzunehmende Jungkriminelle. Immerhin können Anne Hathaway und Bijou Phillips mit etwas Tiefe und mimischen Qualitäten glänzen.

Kick ist mit Sicherheit nicht, was er versucht zu sein. Nicht verstörend, nicht schockierend und nicht besonders. Aber er hat durchaus seine guten Momente. Ein Versuch, in Hollywood eine Milieustudie zu drehen, aber trotzdem zu sehr mit der Hollywood-Perspektive umgesetzt.



Weitere interessante Filme




Film vorschlagen
Nowhere
Dt. Start: 08. Jan 1998
Vorschlag entfernen
Alpha Dog
Dt. Start: 22. März 2007
Vorschlag entfernen
 
 

 

© 2013 MovieMaze.de