House at the End of the Street Poster

Film-Seite zu House at the End of the Street
Trailer zu House at the End of the Street
Poster zu House at the End of the Street
Charts-Statistiken zu House at the End of the Street
PDF zu House at the End of the Street

House at the End of the Street

(House at the End of the Street, 2012)

Dt.Start: 17. Januar 2013 Premiere: 21. September 2012 (Kanada)
FSK: ab 16 Genre: Horror, Thriller
Länge: 101 min Land: USA, Kanada
Darsteller: Jennifer Lawrence (Elissa), Max Thieriot (Ryan), Elisabeth Shue (Sarah), Gil Bellows (Weaver), Eva Link (Carrie Anne), Nolan Gerard Funk (Tyler), Allie MacDonald (Jillian), Jordan Hayes (Penn State Carrie Anne), Krista Bridges (Mary Jacobson), James Thomas (Ben Reynolds), Hailee Sisera (Caitlin), Craig Eldridge (Dan Gifford), Jonathan Higgins (Dr. Kohler), Olivier Surprenant (Jake), Lori Alter (Jenny Gifford)
Regie: Mark Tonderai
Drehbuch: David Loucka, Jonathan Mostow


Inhalt

Auf der Suche nach einem neuen Zuhause landet die geschiedene Sarah mit ihrer Tochter Elissa in einem kleinen Ort und kauft dort ein Haus. Doch die scheinbare Idylle hält nur kurz. Mysteriöse Dinge geschehen im Ort und schon bald entdecken sie ein düsteres Geheimnis: Im Nachbarhaus ermordete ein kleines Mädchen vor einigen Jahren seine Eltern und verschwand spurlos. Als Elissa beginnt, sich mit Ryan, dem Bruder des verschwundenen Mädchens, anzufreunden, verstricken sie sich immer weiter in eine unheimliche Geschichte.
Shopping-Box
DVDs zu House at the End of the Street Amazon-Shop
zum Film
Merchandising zu House at the End of the Street Poster & Merchandise
zum Film
House at the End of the Street bei eBay Artikel bei eBay
zum Film
House at the End of the Street bei Billiger.de Preisvergleich
für den Film

Durchschnittliche Redaktionswertung

House at the End of the Street hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 50%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Dimitrios Athanassiou
House at the End of the Street hat eine Wertung von 50%
Horror muss nicht immer von Geistern, Dämonen oder ähnlich übernatürlichem Viehzeugs handeln. Auch Kettensägenmassaker sowie diverse Folterhorrorderivate sind nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss. House at the End of the Street versucht es auf die subtile Art, in dem er ein geheimnisvolles Puzzle um den letzten Überlebenden eines brutalen Mordes herum aufbaut. Leider braucht das aber viel zu lange, um wirklich zu packen. Und die Rahmenhandlung darf sich gleich ganz geschenkt werden.

Bild aus House at the End of the Street Für ein atmosphärisches Horror-Movie oder einen Suspense-Thriller braucht es im Prinzip nicht viel. Ein paar gewinnende Protagonisten, um die das Publikum Angst und Bange sein kann, einen gruseligen Schauplatz - beispielsweise ein abgelegenes Haus mit dunkler Vergangenheit - einen schrägen Einsiedler und vielleicht noch ein paar urbane Legenden, um die Fantasie anzuheizen. Soweit erfüllt Mark Tonderais (Hush) House at the End of the Street diese Kriterien. Ordentliche Zutaten allein machen ein gutes Gericht aber noch lange nicht aus.

Die frisch geschiedene Sarah (Elisabeth Shue) ist mit ihrer fast erwachsenen Tochter Elissa (Jennifer Lawrence) gerade in eine kleine Waldvilla unweit einer beschaulichen Kleinstadt gezogen. Ruhig ist es dort - sehr ruhig - und auch abgelegen. Das einzige andere Haus, das sie durch die Fenster ihres neuen Domizils sehen können, liegt auf dem nachbarschaftlichen Grundstück und ist soeben durch die Bäume des anliegenden Waldes auszumachen. Auf diesem Haus lastet ein düsteres Geheimnis: Vor einigen Jahren wurde dort ein Ehepaar von der gemeinsamen Tochter Carrie-Ann (Eva Link) im Schlaf erschlagen. Das Mädchen rannte anschließend in den Wald und verschwand, ohne eine Spur zu hinterlassen.

Trotz des Schattens, der auf der Nachbarschaft lastet, versuchen Sarah und Elissa in ihrem neuen Zuhause nach vorne zu blicken. Elissa geht zur Schule und schließt neue Freundschaften, und auch Sarah, die in der örtlichen Klinik arbeitet, bemüht sich, ein Teil der kleinstädtischen Gemeinschaft zu werden. Das vermeintlich leerstehende Haus zieht Elissa jedoch in seinen Bann. Eines Tages entdeckt sie, dass dort immer noch jemand lebt. Der Sohn des ermordeten Ehepaars, Ryan (Max Thieriot), der am Tage der Gräueltat nicht im Hause war und überlebte. Elissa findet Gefallen am spröden und introvertierten jungen Mann, den etwas Mysteriöses umgibt. Sie ahnt nicht, dass sie mit ihrer bloßen Gegenwart ein furchtbares Geheimnis zu offenbaren droht.

Nach einem vergleichsweise fulminanten Einstieg, einem Flashback, der den Mord am Ehepaar in wirren, beinahe surrealen Bildern nachzeichnete, geht es lange recht gemächlich weiter. Für einen Thriller, der sich um Intensität und Atmosphäre bemüht, eindeutig zu gemächlich. Jennifer Lawrence (Die Tribute von Panem, X-Men: Erste Entscheidung) und Elisabeth Shue (Hollow Man) sind zwar nett anzuschauen und laufen auch die meiste Zeit über mit ärmellosen wie teils üppig dekolletierten Tops herum, das allein wird auf Dauer aber selbst dem männlichen Publikum langweilig. Gleiches gilt für die sozialen Aktivitäten der beiden, samt gekünstelten Mutter-Tocher-Konflikten, die sich wohl immer ins Drehbuch verirren, wenn eine Geschichte erzählt wird, in der die eine Protagonistin ein Teenager ist.

Die Rahmenhandlung darf man also getrost vergessen. Zudem ist alles wieder mal deutlich klischeebeladen, und die Charaktere sind auch zu stereotyp gezeichnet. Interessant wird es ohnehin erst, als sich die Geschichte dem Geheimnis um den überlebenden Sohn nähert; und hier verdient sich Max Thieriot (Chloe) eigentlich als einziger schauspielerische Lorbeeren, wegen seines differenzierten Spiels. Insgesamt erreicht House at the End of the Street dann auch erst im letzten Drittel spürbar mehr als ordentliches TV-Format. Ein paar dezente Anleihen beim Hitchcock-Klassiker Psycho sind zudem nicht zu leugnen. Die Auflösung besitzt dennoch eine gewisse Originalität. Leider wurde, quasi postfinal, auf eine wenig sinnige Rückblende nicht verzichtet, die im Nachhinein mehr Konfusion erzeugt und Fragen aufwirft, die sich nicht wirklich aufdrängten, als dass sie zur Vervollständigung des Puzzles beiträgt.



Weitere interessante Filme




Film vorschlagen
The Abandoned
Dt. Start: nicht bekannt
Vorschlag entfernen
 
 
 
 

 

© 2013 MovieMaze.de