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Blue Crush

(Blue Crush, 2002)

Durchschnittliche Redaktionswertung

71%



Inhalt

Sieben Tage vor dem großen Event der Surfer, den Rip Masters, für die sich Anne Marie als eine der wenigen Frauen qualifiziert hat, verliebt sie sich in den Footballer Matt. Daher fällt das Training für das Masters äußerst kurz aus, obwohl sie sich für die "Pipe" eine der gefährlichsten Wellen weltweit vorbereiten muss.

Kritik

von Markus Ostertag

Wertung Kritik

71%

Ein äußerst schönes Urlaubsvideo mit fantastischen Kameraperspektiven und einem Schuss Romantik, so muss ein Fun-Film heutzutage aussehen - Blue Crush bietet all' das!

Bild aus Blue Crush Wenn man sich das Poster oder den Trailer ansieht, befürchtet man das Schlimmste: Eine romantische Geschichte um eine Surferin, die vor lauter Liebe ihr Training vernachlässigt, aber es schließlich doch schafft, Gefühle und Sport unter einen Hut zu kriegen. Die Vermutung ist zwar nicht ganz fernab der Realität, allerdings liegen die Prioritäten bei Blue Crush ganz anders als zunächst vermutet.

Anne Marie (Kate Bosworth) steht kurz vor dem größten Event, dass es für einen Surfer geben kann: Den "Pipe-Masters". Doch wie das Leben nun mal so spielt, taucht genau in diesem Moment ihr Traummann auf, der sie vom Training für eine der gefährlichsten Wellen der Welt - der "Pipe" - abhält. Sogar ihre Freundinnen vernachlässigt sie, da sie glaubt, die Liebe ihres Lebens gefunden zu haben. Ob ihr Traum-Quarterback ihre starken Gefühle erwidert, hinterfragt sie allerdings in keine Sekunde. Man merkt dem Film sehr deutlich an, dass es hier nicht primär um die Romantik gehen soll, sondern um den Sport und das Erlebnis "Surfen". Um den Sequenzen im Wasser das gewisse etwas zu verleihen, setzte Regisseur und Drehbuchautor John Stockwell (verrückt/schön) bei den Aufnahmen im kühlen Nass auf Spezialist Don King, der unter anderem bei Verschollen für die Aufnahmen im Wasser zuständig war. Das Resultat seiner Arbeit ist wahrlich bemerkenswert und bietet Kameraperspektiven, die einen so mitreißen, dass man am liebsten gleich den Surfurlaub buchen würde. Wir erleben hier Sichtweisen von praktisch jedem Quadratzentimeter des Surfbrettes sowie in und unter der Welle.

Dass sich der Film nicht die Romantik sondern den Sport groß auf die Fahnen geschrieben hat, erhöht den Spaß drastisch, denn die Landsequenzen (praktisch gleichzusetzen mit Romantikszenen) fallen so kurz aus, dass man diese fast vernachlässigen kann. Einzig und allein am dramaturgischen und romantischen Höhepunkt des Filmes wird sehr dick aufgetragen, doch auch da ist nach 10 Minuten alles vorbei und wir kommen wieder zurück ins Wasser, wo wir mit Anne Marie die "Pipe" durchsurfen.

Alles in Allem überzeugt der Film vor allem durch seine genialen Kameraperspektiven und seinem Fokus auf das Surfen. Die Darsteller zeigen zwar keine Glanzleistungen, was dem Spaß aber nicht sonderlich schadet. Denn letztendlich geht es hier nur um Sommer, Sonne, Strand, Meer und das Surfbrett unter den Füssen. Wenn man seinen Spaß an Surfwettbewerben im Fernsehen hat, dann sollte man sich dieses Erlebnis auf der großen Leinwand nicht entgehen lassen.

Keine weitere Wertung


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