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Mama

(Mama, 2013)

Durchschnittliche Redaktionswertung

79%



Inhalt

Die Mädchen Lilly und Victoria erleiden einen schweren Schicksalsschlag. Ihr Vater bringt ihre Mutter um, und so flüchten die beiden Minderjährigen in einen Wald. Fünf Jahre lang suchen ihr Onkel und dessen Freundin die beiden Mädchen und werden schließlich fündig. Doch der Versuch, eine neue Ersatzfamilie zu bilden, schlägt fehl und schnell stellen die beiden fest, dass eine böse Macht von den Mädchen Besitz ergriffen hat. Wie sonst konnten sie so lange allein im Wald überleben? Fortan wird ihr Leben von Angst erfüllt.

Kritik

von Daniel Licha

Wertung Kritik

79%

Wer sich wieder einmal so richtig gruseln oder vor Schreck fast vom Sitz fallen möchte, der kann mit einem Ticket für Mama kaum etwas falsch machen. Auch wenn die Geschichte erfahrene Kinogänger nicht vom Hocker reißen wird, macht alleine die nahezu perfekte Inszenierung und die düstere Atmosphäre diesen Malus wieder wett und verbreitet bei seinen Zuschauern mühelos Angst und Schrecken.

Bild aus Mama Wenn Guillermo del Toro einen Horrorfilm produziert, konnte man (mit Ausnahme von Don't Be Afraid of the Dark) eigentlich immer von einem gruseligen Streifen ausgehen, der das Blut in den Adern gefrieren lässt. Sei es nun Das Waisenhaus, Julia's Eyes oder Splice - Das Genexperiment, man konnte sich guten Gewissens ein Ticket für den jeweiligen Film lösen. Auch der Trailer von Mama verspricht einiges an Suspense. Die Frage ist nur, ob diese Erwartungen auch erfüllt werden?

In Folge eines wirtschaftlichen Desasters bringt der Familienvater Jeffrey seine Frau um und flieht mit seinen beiden Töchtern. Auf der Flucht kommt das Auto jedoch von der Straße ab und die junge Familie muss Zuflucht in einer kleinen Hütte im Wald suchen. Dort hat sich jedoch ein Geist manifestiert, der den Vater kurzerhand ins Jenseits befördert. Fünf Jahre später werden die verwahrlosten Mädchen in eben jener Hütte gefunden und zu ihrem Onkel gebracht. Was dieser jedoch nicht weiß: Der Geist hat sich in den letzten fünf Jahren um die Mädchen gekümmert und reagiert nun leicht eingeschnappt auf die Tatsache, dass man seine Kinder weggenommen hat.

Wer nun erwartet, dass Mama im Geisterhorrorgenre neue Wege bereitet, der darf diese Erwartungen gleich wieder zurückschrauben. Im Grunde geht hier die Geschichte ihren genretypischen Gang und jeder, der schon ein paar Filme dieser Art gesehen hat, wird schnell wissen, auf was das Ganze hinauslaufen wird. So ergeben sich zumindest inhaltlich kaum Überraschungen. Dennoch gefällt, dass sich der Film die notwendige Zeit für seine Figuren nimmt. Diese werden sehr ausführlich eingeführt, so dass man, wenn es dann ans Eingemachte geht, auch mit ihnen mitfiebern und mitfühlen kann.

Die große Stärke des Filmes ist dabei ganz klar seine Inszenierung, und diese bietet vor allen Dingen eine Vielzahl toller Kameraeinstellungen - man denke hier nur an das Gänsehaut erzeugende Tauziehen. Gänsehaut ist zudem ein gutes Stichwort, denn die Atmosphäre ist über den gesamten Film derart bedrohlich, dass sich nicht nur Leute mit schwachen Nerven gruseln werden. Zudem schafft es Mama auch, sein Publikum immer mal wieder aus dem Nichts mit bösen Schockern aufschrecken zu lassen und fährt vor allen Dingen in der zweiten Hälfte des Filmes einige heftige Geschütze auf. Definitiv nichts für schwache Nerven!

Obwohl die Inszenierung der eigentliche Hauptdarsteller des Filmes ist, sei doch die momentan omnipräsente Jessica Chastain in der Hauptrolle zu erwähnen. Diese spielt gegen den Strich eine Punkrockerin im Gothicstyle, gibt dabei mehr als nur die typische Screamqueen und kann selbst einer recht eindimensionalen Rolle mühelos ihren Stempel aufdrücken.

Unterm Strich hält Mama mühelos, was der Trailer verspricht, und zählt zu den wenigen Filmen, die selbst hartgesottene Genrefans noch erschrecken und gruseln können. Die Atmosphäre zieht den Zuschauer schon früh in ihren Bann und so ist es kein Wunder, dass Guillermo del Toros Produktion zu einem großen Überraschungserfolg in Amerika avanciert ist. Es bleibt zu hoffen, dass er auch hierzulande sein Publikum finden wird.

Keine weitere Wertung


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