MovieMaze-Home
NewsFilmeChartsStarsTrailerWallpaperPosterForumSpecialsSuche
filmarchivaktuell im kinovier wochen vorschaucoming soonpodcastsuche

  
 

Film-Seite zu Star Wars
Wallpaper zu Star Wars
PDF zu Star Wars

Star Wars

(Star Wars, 1977)

Dt.Start: nicht bekannt Premiere: 25. Mai 1977 (USA)
FSK: ab 6 Genre: Action, Abenteuer, Sci-Fi
Länge: 121 min Land: USA
Darsteller: Mark Hamill (Luke Skywalker), Harrison Ford (Han Solo), Carrie Fisher (Prinzessin Leia Organa), Alec Guinness (Obi-Wan Kenobi), David Prowse (Darth Vader), Peter Mayhew (Chewbacca), Anthony Daniels (C-3PO), Kenny Baker (R2-D2), Phil Brown (Onkel Owen), Shelagh Fraser (Tante Beru), Jack Purvis (Jawa), Alex McCrindle (General Jan Dodonna), Eddie Byrne (Commander Vanden Willard)
Regie: George Lucas
Drehbuch: George Lucas


Inhalt

Der junge Luke Skywalkers führt gemeinsam mit seinem Onkel Ben und seiner Tante Beru ein friedvolles Leben auf einem Wüstenplaneten jenseits der Zivilisation. Eines Tages fällt ihm durch Zufall ein Hilferuf der hübschen Prinzessin Leia Organa in die Hände. Diese gehört einer kleinen Gruppe von Rebellen an, die dem übermächtigen Imperium welches unter Führung des Imperators Palpatine und dessen rechter Hand Darth Vader die gesamte Galaxie unterjocht, tapfer die Stirn bietet. Gemeinsam mit dem in die Jahre gekommenen Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi, sowie dem draufgängerischen Schmuggler Han Solo und dessen Co-Piloten Chewbacca begibt sich Luke auf eine gefährliche Rettungsmission.
Shopping-Box
DVDs zu Star Wars Amazon-Shop
zum Film
Merchandising zu Star Wars Poster & Merchandise
zum Film
Star Wars bei eBay Artikel bei eBay
zum Film
Star Wars bei Billiger.de Preisvergleich
für den Film


Kritik

Star Wars hat eine Wertung von 100%
Ein junger Mann auf einem fernen Planeten gerät zwischen die Fronten eines galaktischen Krieges und stellt fest, dass er in diesem eine größere Rolle spielt, als ihm lieb ist. Bahnbrechende Science Fiction Space Opera, die mit ihrem Erscheinen 1977 eine Revolution im Kino einläutete: Die Effekte waren so gut geworden, dass praktisch alles auf der Leinwand realistisch dargestellt werden konnte. Ein absoluter Kinoklassiker, zusammen mit den beiden Fortsetzungen als "Holy Trilogy" bekannt.

Bild aus Star Wars Der junge Luke Skywalker wächst auf dem Wüstenplaneten Tatooine auf, genaugenommen auf der langweiligen Farm seines Onkels Owen Lars, weit abseits jeder Ansiedlung. Sein Leben ist stinklangweilig, bis die zwei Roboter C-3PO und R2-D2 in den Besitz seiner Familie kommen: Der kleine R2 trägt eine versteckte Botschaft von Prinzessin Leia an einen gewissen Obi-Wan Kenobi in seinem Speicher, und dieser lebt gar nicht so zufälligerweise auch auf Tatooine, sogar ganz in der Nähe der Farm.

Auf den Fersen der Roboter sind die imperialen Sturmtruppen, die bei ihrer Suche eine Spur von Tod und Verwüstung hinterlassen. Nur die Flucht zusammen mit Obi-Wan und den beiden Droiden rettet Luke vor der Begegnung mit den imperialen Sturmtruppen. Der kleine Droide trägt nämlich kriegswichtige Informationen in seinen Speicherbänken und muss daher zu den Rebellen, wie nun die vor Jahrzehnten gestürzte Regierung genannt wird.

In Mos Eisley, dem lokalen Raumhafen von Tatooine, kaufen die vier eine Passage auf dem Rasenden Falken, einem alten, aber schnellen Frachtschiff, das dem Schmuggler, Spieler und Gelegenheitsganoven Han Solo gehört. Zusammen mit dessen treuem Copiloten, dem Wookie Chewbacca, fliehen die vier von Tatooine. Doch schon bald gibt es neue Probleme: Der Planet Alderaan, eigentliches Ziel der Reise, befindet sich nicht an seinen üblichen Koordinaten. Stattdessen wird der Rasende Falke von einer übermächtigen imperialen Kampfstation, dem Todesstern, per Traktorstrahl gefangengesetzt. Um fliehen zu können, müssen sich die Rebellen zunächst im Todesstern verstecken, dann den Traktorstrahl deaktivieren und schließlich unerkannt abhauen. Die Angelegenheit wird nicht gerade vereinfacht, als herauskommt, dass ausgerechnet Prinzesin Leia, eine der führenden Figuren der Rebellion gegen das Imperium, ebenfalls auf dem Todesstern gefangen gehalten wird. Nach ihrem Leben trachtet Darth Vader, der oberste Handlanger des Imperators und Oberbefehlshaber über sämtliche imperiale Truppen.

In der gesamten Filmgeschichte gibt es sicherlich keinen derartigen Meilenstein wie Star Wars. Während die Handlung nur einer klassischen gut/böse-Märchendramaturgie voller Magie, Monster und Helden folgt, war die im Film verwendete Tricktechnik eine absolute Revolution auf der Leinwand. Niemals zuvor hatte man derart realistische Effekte in solch peppiger Weise präsentiert bekommen. Die Außerirdischen sahen tatsächlich aus wie fremde Wesen und nicht wie verkleidete Statisten, die Raumschiffe schwebten, rasten, taumelten und glitten scheinbar wirklich durch die Leere des Alls, Laserstrahlen und die noch nie dagewesenen Lichtschwerter sahen aus, wie man sich so etwas wirklich vorstellt, gefilmte Explosionen wurden nicht mehrfach verwendet, um Geld zu sparen. Es war die perfekte Illusion einer fantastischen, fernen Welt, erstmals im Kino. Zwar hatte es acht Jahre zuvor schon bei 2001 - Odyssee im Weltraum

die bis dato besten Tricks aller Zeiten gegeben, doch gab die Filmhandlung weder Raumschlachten noch wilde Manöver noch Stakkato-Dramaturgie her. Hier fiel kein Schuss, es gab keine Gags, kurzum: der Film mochte bei den Zuschauern gut ankommen, doch bis heute beklagen sich nicht wenige, wie langweilig er doch angeblich gewesen sei.

Ein junger George Lucas, der schon einige Erfahrung mit kleineren Filmen gemacht hatte und außerdem THX 1138 sowie den Genreklassiker

American Graffiti vorweisen konnte, eckte bei den Studios jahrelang mit seiner Idee für eine Weltraumsaga an, was nicht nur am eigenwilligen Arbeitstitel "The Adventures of Luke Starkiller as taken from the Journal of the Whills. Saga I: Star Wars" lag. Keines der Studios, denen der junge Mann sein Vorhaben erklärte, griff zu. Schließlich sagte zähneknirschend 20th Century Fox zu, und Lucas musste sich selbst in die Produktion einkaufen. Er verzichtete auf eine eigene Gage und sicherte sich im Gegenzug unter anderem sämtliche Vermarktungsrechte für Merchandise. Der Rest ist Geschichte: Lucas' frisch aus dem Boden gestampfte Spezialeffektschmiede ILM (Industrial Light & Magic) lieferte, und die Massen strömten, für Fox wurde es das lukrativste Geschäft schlechthin. Die Zeitenwende im Kino war eingeleitet, und Star Wars zeigte, dass nun wirklich jeder Traum auf die Leinwand gebracht werden konnte.

Natürlich gehört der Film wie seine zwei Nachfolger zur cineastischen Allgemeinbildung und ist somit Pflichtprogramm. Auch wenn manch Effekt aus heutiger Sicht wieder ein wenig altbacken vorkommt: Man darf nicht vergessen, dass diese Bilder 1977 ein Quantensprung im Kino waren. Die eingeschworene Fangemeinde (hierzu siehe übrigens den sehr empfehlenswerten Fanboys) wird dies zu bestätigen wissen. Nicht wenige heute Erwachsene wurden von den eindrucksvollen Raumschlachten, die sie als Kinder im Kino gesehen hatten, massiv geprägt. Und nicht wenige Filmemacher führen unter anderem die Arbeit von George Lucas als Anstoß für die Entscheidung an, selbst Filme zu machen.

Es folgten zwei Teile, nämlich 1980 Das Imperium schlägt zurück und 1983 Die Rückkehr der Jedi-Ritter. Über die Entstehungsgeschichte der Filme und des Star Wars-Universums ranken sich unzählige Legenden und gibt es massig Lesestoff über die Entstehungsgeschichte und die Auswirkungen, online wie offline.

von Julian Reischl


Weitere interessante Filme




Film vorschlagen
Das Imperium schlägt zurück
Dt. Start: 11. Dez 1980
Vorschlag entfernen
Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith
Dt. Start: 19. Mai 2005
Vorschlag entfernen
Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung
Dt. Start: 19. Aug 1999
Vorschlag entfernen
Star Wars: The Clone Wars
Dt. Start: 14. Aug 2008
Vorschlag entfernen
Serenity - Flucht in neue Welten
Dt. Start: 24. Nov 2005
Vorschlag entfernen
 

© 2010 MovieMaze.de