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National Security

(National Security, 2003)

Dt.Start: 27. Februar 2003
DVD: 23. September 2003
Premiere: 17. Januar 2003 (USA)
FSK: ab 12 Genre: Action, Komödie
Länge: 88 min Land: USA
Darsteller: Martin Lawrence (Earl Montgomery), Steve Zahn (Hank Rafferty), Colm Feore (Detective Frank McDuff), Bill Duke (Lieutenant Washington), Eric Roberts (Nash), Timothy Busfield (Charlie Reed), Robbinne Lee (Denise), Matt McCoy (Robert Barton), Brett Cullen (Heston), Cleo King (Frau im Auto), Gerry Del Sol (Buchungsassistent), Ken Lerner (Hanks Anwalt), Mari Morrow (Lola), Stephen Tobolowsky (Billy Narthax), Joe Flaherty (Owen Fergus), Keith Cooke (Ang), Mike Brady (Smith), Troy Gilbert (Cain), Anthony Schmidt (Eddie), Joe Bucaro (Bratton), Carl Ciarfalio (Stanton), Bobby McLaughlin (Ashcroft)
Regie: Dennis Dugan
Drehbuch: Jay Scherick, David Ronn


Inhalt

Earl und Hank haben aufgrund ihrer Unfähigkeit beide ihren Job als Polizist verloren und sind nun als Sicherheitsmänner angestellt. Durch Zufall geraten die beiden Aushilfs-Cops, die sich bei jeder Gelegenheit gegenseitig an die Gurgel gehen, auf die Spuren eines Schmugglerrings.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

National Security hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 36%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Thomas Straßer
National Security hat eine Wertung von 36%
Hirnlose Actionkomödie mit Martin Lawrence und Steve Zahn als Partner wider Willen.

Bild aus National Security Buddy-Movies waren in den letzten Jahren immer ein Garant für hohe Besucherzahlen, weshalb Hollywood die Welt mit Filmen dieses Genres nun regelrecht zuschüttet. Im Eifer des Gefechts wurde leider das Aschenputtel-Prinzip (die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen) über Bord geworfen und so durften wir uns vor kurzem über die Kröpfchen-Produktion I Spy freuen. Wer allerdings glaubt, die Beiden verantwortlichen Drehbuchautoren wären auf Grund ihrer Unfähigkeit in die Wüste geschickt worden, der irrt. Denn die Beiden bekamen sogleich die Möglichkeit, ein zweites Mal ihr Können auszuspielen. Das Resultat ist National Security mit dem Duo Martin Lawrence - Steve Zahn.

Der Polizist Hank (Steve Zahn) wird vom Dienst suspendiert, für sechs Monate ins Gefängnis gesteckt und von seiner Freundin verlassen, da er für schuldig befunden wird, Earl (Martin Lawrence) verprügelt zu haben. Dabei wollte Hank nur eine Biene töten und den allergischen Earl vor einem Stich bewahren. Obwohl Earl dieses Missverständnis hätte aufklären können, schweigt er, und überlässt Hank seinem Schicksal. Sechs Monate später treffen Hank und Earl, die beide bei der Sicherheitsfirma National Security angeheuert haben, wieder aufeinander und arbeiten zusammen an einem brisanten Fall, bei dem Hanks früherer Partner zu Tode kam.

Dieser gerade beschriebene hanebüchene Aufhänger der Geschichte ist der Startschuss zu einer Actionkomödie mit ein paar guten Gags (an einer Hand abzählbar), unspektakulären und blamablen Actionsequenzen, einer von vorne bis hinten bescheuerten Story und einem verschenken Steve Zahn. Dieser spielt den introvertierten Ex-Cop Hank, der rein äußerlich den Eindruck macht, als wäre er zu blöd eine Dose Bier zu öffnen, aber in Wirklichkeit einiges im Oberstübchen hat. Seine Rolle beschränkt sich im wesentlichen darauf, möglichst doof zu schauen und ab und zu an die Decke zu gehen. Darsteller Martin Lawrence dagegen bekommt fast alle Klischees verpasst, die der Schwarze von heute so braucht: ein loses Mundwerk, coole Sprüche, ein latentes Diskriminierungsgefühl, Erfolg bei den Frauen (mit einem Lächeln wohlgemerkt), unterbewusste Schwanzsteuerung und eine Portion Blödheit. Dazu kommen dann noch ein Paar Slapstickeinlagen, et voila: Earl. Dialoge zwischen Earl und Hank laufen meist nach dem selben Strickmuster ab: Martin Lawrence macht seine meist unlustige Show und Steve Zahn schaut einfach nur debil drein.

Die Actionszenen von National Security bestehen in erster Linie aus 0815 Verfolgungsjagden bei denen sich ein paar Autos überschlagen. Außerdem gibt es ein paar "unser Magazin wird nie leer"-Schießereien, bei der beispielsweise ein Lager für Softdrinks kurz und klein geballert wird. Selbstverständlich wird auch keiner der Guten getroffen, selbst wenn die Bösen Jungs volle Granate mit der MG draufhalten und nicht mal ein Kanarienvogel diesen Bleihagel überleben würde. Die Inszenierung, eine Mischung aus Police Academy-Nostalgie und ein paar modernen Actionelementen, wirkt alles in allem unrund und schafft es nicht, die abstruse Handlung in irgendeiner Weise ansehnlich zu machen. Auch die beiden Figuren Hank und Earl können die Kastanien nicht aus dem Feuer holen und so müssen wir den Film leider zu I Spy ins Kröpfchen packen.



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