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Der Weiße Hai(Jaws, 1975)
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nicht bekannt DVD: 24. Juli 2000
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Premiere: |
20. Juni 1975 (USA) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Action, Abenteuer, Horror |
| Länge: |
124 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Roy Scheider (Chief Martin Brody), Robert Shaw (Quint), Richard Dreyfuss (Matt Hooper), Lorraine Gary (Ellen Brody), Murray Hamilton (Mayor Larry Vaughn), Carl Gottlieb (Ben Meadows), Jeffrey Kramer (Deputy Leonard Hendricks), Susan Backlinie (Christine Watkins), Jonathan Filley (Cassidy), Ted Grossman (Estuary Victim), Chris Rebello (Michael Brody), Jay Mello (Sean Brody), Lee Fierro (Mrs. Kintner), Jeffrey Voorhees (Alex M. Kintner), Craig Kingsbury (Ben Gardner) |
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Regie:
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Steven Spielberg |
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Drehbuch:
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Peter Benchley, Carl Gottlieb |
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 Inhalt
An den Stränden der friedvollen Ostküstenstadt Amity häufen sich die Attacken eines ungewöhnlich aggressiven Hais auf die unbedarften Badegäste. Den Strand vorübergehend zu schließen, was in diesem Fall sicherlich das klügste wäre, würde die Stadt allerdings in den finanziellen Ruin treiben, da der Tourismus die Haupteinnahmequelle für die Anwohner darstellt. Als die Serie von Hai-Angriffen jedoch nicht abreißt, fahren drei mutige Männer ins offene Meer hinaus, fest entschlossen, das Tier aufzuspüren und zu töten. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Florian Tritsch
Mit seinem mittlerweile zum Kultfilm mutierten Tierhorrorfilm Der weiße Hai zeigt Regielegende Steven Spielberg eindrucksvoll, wie man mit einer guten Regiearbeit und gut aufgelegten Darstellern auch aus einer recht mittelmäßigen Geschichte ein kleines Meisterwerk entstehen lassen kann.
Wieso das Studio Spielberg letztlich den Kultfilm Der weiße Hai drehen ließ, gehört mit Sicherheit zu den Geheimnissen der Filmgeschichte. Erst wollte Spielberg den Film kurz nach der Vertragsunterzeichnung gar nicht mehr drehen - nur ließ ihn Universal nicht mehr aus dem Vertrag aussteigen. Dann war das Drehbuch, aus Spielbergs Sicht, nicht gut genug, und so begann der Dreh ohne wirkliches Drehbuch. Spielberg und Carl Gottlieb schrieben die Szenen, die gedreht wurden, immer in der Nacht zuvor.
Während uns Spielberg zusammen mit Roy Scheider die gesamte Anfangszeit im Großen und Ganzen im Dunkeln tappen lässt, schafft er eine bemerkenswert beklemmende Atmosphäre um die schöne Kleinstadt Amity. Spielberg baut hier zunächst eine sehr feine Spannung auf, die sich immer weiter hoch schaukelt, bis man es fast nicht mehr aushält. Diese wird durch ein erstklassiges Ambiente, passende Kamerafahrten - und nicht zu vergessen dem einzigartigen Score von Filmmusiklegende John Williams perfekt ergänzt. Hier zeigt sich Steven Spielberg wirklich als Meister seines Fachs.
Mit Fortdauer der Spielzeit wird die Situation um die Hauptfigur, Scheiders souverän gespielten Helden Martin Brody, immer bedrohlicher - allerdings wird der Film leider auch schlechter. Auch wenn die Verschiebung des Handlungsrahmens von der Kleinstadt auf das Boot letztlich eine logische Folge ist, sorgt dieser Knick in der Handlung doch für einen spürbaren Qualitätsabfall. Während der Hai in der ersten Hälfte eher wie das nicht zu sehende mysteriöse Böse wirkt, degradiert ihn das Setting der zweiten Hälfte zum einfachen Monster. Wenngleich es den Film nicht ernstlich ruiniert, so lässt die Verschiebung vom Thriller zum Abenteuer-Genre das Potential doch zumindest schwinden.
Fazit: Auch wenn Der weiße Hai mit Sicherheit nicht gerade mit einer sonderlich intelligenten Geschichte überzeugen kann, gehört er, allein schon durch Spielbergs einzigartige Fähigkeit, Spannung zu erzeugen, zu den großen Meisterwerken der Filmgeschichte.  Weitere interessante Filme
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