| Dt.Start: |
19. Juni 2003 DVD: 23. Oktober 2003
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Premiere: |
06. Juni 2003 (USA) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Action |
| Länge: |
107 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Paul Walker (Brian O'Conner), Tyrese (Roman Pearce), Cole Hauser (Carter Verone), Eva Mendes (Monica Clemente), Ludacris (Taj), Fabolous (Samuel), Jin (Jimmy), Lahmard J. Tate (Flip), Thom Barry (Agent Bilkins), Eric Etebari (Scott Dardin), Matt Gallini (Enrique), Amaury Nolasco (Orange Julius), Roberto Sanz (Roberto), Devon Aoki (Suki), James Remar (Markham) |
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Regie:
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John Singleton |
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Drehbuch:
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Michael Brandt, Derek Haas |
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Sommerlicher und leicht bekömmlicher Highspeed-Spaß, der genauso wie der erste Teil auf geile Autos und coolen Sound setzt.
Nach diesem Film ins Auto zu steigen und mit 50 durch die Stadt zu eiern ist eine Katastrophe. Man möchte Gas geben, bei 150 in den vierten Gang schalten, mit der Handbremse um die Kurve sliden, den Turboboost aktivieren und die Anlange bis zum Anschlag aufdrehen. Kurz gesagt: einfach nur 2 Fast 2 Furious sein. Kraftpaket Vin Diesel wollte das scheinbar nicht mehr, da er sich nach dem ersten Teil aus dem PS-Boliden-Karussell verabschiedete. Mit ihm machte sich auch Regisseur Rob Cohen vom Acker, der durch John Singleton (Shaft) adäquat ersetzt wurde. Unter seiner Regie fahren nun Veteran Paul Walker und Neuzugang Tyrese mit exorbitanten Pferdestärken durch die Gegend.
Wie auch schon der erste Teil, setzt 2 Fast 2 Furious auf geile Autos, ein paar heiße Schnecken, fette Mucke und coole Hunde am Steuer. Eine Story gibt es natürlich auch. Die ist aber sowieso nebensächlich und entsprechend flach, ohne große Haken und Ösen: Ex-Cop Brian O'Conner (Paul Walker) hat es nach seinem Rauswurf in LA ins sonnige Miami verschlagen, wo er weiter seinem Hobby nachgeht und dabei gleich von den Cops kassiert wird. Die bieten ihm einen Deal an, den er zusammen mit seinem alten Kumpel Roman Pearce (Tyrese) annimmt. Zusammen sollen sie den Cops helfen den berüchtigten Drogenboss Carter Verone zur Strecke zu bringen.
Im Vergleich zu The Fast and the Furious ist die Fortsetzung um einiges gewaltloser und schlichtweg freundlicher. Es wird bei Weitem nicht so viel geballert und geschlägert - es wird einfach nur gerast und Party gemacht. Die Kulisse Miamis ist dazu hervorragend geeignet und wurde von Regisseur John Singleton gekonnt in Szene gesetzt. Neben der sommerlichen Kulisse gefallen vor allem die Autorennen, die schön rasant und mitreißend inszeniert wurden. Eben mittendrin - statt nur dabei. Im Kontrast zu diesen PS-Duellen standen die Verfolgungsjagden mit der Polizei, die ein wenig an die guten alten Cannonball-Filme mit Burt Reynolds erinnern.
Die beiden Hauptdarsteller Paul Walker und Tyrese geben ein cooles und fetziges Duo ab. Paul Walker steht dabei wie auch schon im ersten Teil im Schatten seines Partners und schaut einfach nur gut aus. Böse Zungen würden ihn wohl als Don Johnson für Arme bezeichnen. Der Musiker Tyrese ist zwar von der Statur her mit seinem "Vorgänger" Vin Diesel vergleichbar, bringt aber wesentlich mehr Fun und coole Sprüche mit. Alles in Allem ist 2 Fast 2 Furious vielleicht sogar besser als das Original, da er im Gegensatz zu The Fast and the Furious nicht krampfhaft versucht das kriminelle Underground-Image aufrechtzuerhalten, sondern einfach nur Spaß macht und sich auch das ein oder andere Mal nicht 100%ig ernst nimmt. Eben sommerliches Popcorn-Kino mit allem was dazugehört.