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Head of State

(Head Of State, 2003)

Durchschnittliche Redaktionswertung

72%



Inhalt

Als ein Präsidentschaftskandidat unerwartet mitten in der Wahlkampagne strirbt, ist dessen Partei darauf aus etwas Neues zu Probieren: Warum denn nicht einmal einen farbigen Mann aus dem Volk kandidieren lassen?

Kritik

von Daniel Licha

Wertung Kritik

72%

Chris Rock gelang mit diesem Film eine rundum gelungene Komödie, die sowohl durch den gut aufgelegten Hauptdarsteller, als auch durch die vielen humoristischen Seitenhiebe auf die USA, überzeugen kann.

Bild aus Head of State Bei der Komödie Einmal Himmel und zurück schrieb Stand-Up-Comedian Chris Rock zum ersten Mal das Drehbuch eines Filmes. In seinem neuesten Werk war dies nicht genug, denn mit Head of State durfte der Spaßmacher, neben dem Drehbuchschreiben, auch das erste mal auf dem Regiestuhl Platz nehmen.

Mays Gilliam ist ein ganz gewöhnlicher, farbiger Stadtrat, welcher sich stark für seine Mitmenschen einsetzt und noch glaubt etwas bewegen zu können. Sogar im Lokalfernsehen wird über ihm berichtet, als er eine Omi samt Katze aus einem zu sprengenden Haus befreit. Zur gleichen Zeit stirbt der Präsidentschaftskanditat Nr. 1 bei einem Flugzeugunglück. Dessen Partei kann jetzt natürlich vergessen so kurz vor der Wahl noch einen neuen erfolgsversprechenden Präsidentschaftskandidaten aufzustellen. Als sie jedoch zufälligerweise den Bericht über Mays im TV sehen, beschließen sie etwas für ihr Image zu tun und eine Minderheit aus dem Volk (Mays) zu nominieren.

Die Geschichte, die uns Chris Rock erzählen will, ist wahrlich nicht neu, denn z. B. auch in Trading Places oder King Ralph wurden Personen in ein Amt gehoben, welche man sich in diesen Positionen nie vorstellen könnte. Dennoch gelang es den Machern, das schon mal da gewesene, auf eine sehr humoristische Art und Weise mit vielen Seitenhieben auf Amerika zu verfilmen. Gerade dieser angesprochene Humor macht den Film so gut, denn neben dutzenden Anspielungen auf Sprüche diverser Politiker oder die Einstellungen der Personen rund um die Präsidentschaftskandidatur, gelingt es auch durch viele Insider- und Runninggags (Security), das Publikum immer wieder zum Lachen zu bringen.

Unterstützt wird dies durch die gesamte Atmosphäre des Films, denn irgendwie wirkt alles so familiär. Auch der Soundtrack trägt dazu bei, denn wenn Nate Dogg einen Song nach dem Anderen zum besten gibt oder andere Hip-Hop-Größen ihre Tracks vom Stapel lassen, ist man genau in der richtigen Stimmung für Head of State.

Die Darstellerleistungen sind nicht gerade die Größten, aber ehrlich gesagt kommt es bei einem Film wie diesem auch nicht unbedingt darauf an. Zwar spielt Chris Rock die gleiche Rolle wie in all seinen anderen Filmen, aber ehrlich gesagt: Das kann er nun mal. Charlies Angels: Full Throttle-Bosley Bernie Mac ist wie bei den Engeln eher nervig, wenngleich auch er ein paar gute Szenen hat. Vom restlichen Cast kann man eigentlich nur noch Seven Days-Star Nick Searcy hervorheben, der als Vizepräsident Lewis den typischen amerikanischen Präsidentschaftskandidaten mit einer herrlichen Ironie verkörpert.

Chris Rock gelang mit seinem Regiedebut eine äußerst überzeugende Komödie, die fast in allen Punkten überzeugen kann. Einzig ein paar kleine Fehlgriffe in Sachen Gags trüben manchmal das Gesamtbild, aber ansonsten bekommt man ein gelungenes, aber kurzweiliges Feel-Good-Movie vorgesetzt, welches viel Spaß bereiten kann. God bless America and every place else

Keine weitere Wertung


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