Auch wenn die Komödie mit Comedy-Star Eddie Murphy in Sachen Handlung etwas hinkt, kann man sich auf einige Lacher gefasst machen, die aber nur einen kurzweiligen Eindruck hinterlassen.
Nach Dr. Dolittle 2 und Shrek - Der tollkühne Held ist Eddie Murphy endlich wieder zurück in den Kinos. Sein neuestes Projekt ist ein Kindergarten, der ausschließlich von Männern geführt wird. Auf diese bescheuerte Idee kam sein Charakter Charlie Hinton, nachdem er und einige seiner Freunde den Job verloren und sich nach etwas anderem umschauen mussten. Wie sicherlich jedem schon jetzt klar ist, ist dieser Kinderhort alles andere als gewöhnlich und so erleben wir die ungewöhnlichen Erziehungsmethoden von drei Männern, die absolut gar nichts von Pädagogik verstehen.
Über den Film selbst gibt es nicht viel zu erzählen, denn dass die Story nicht sonderlich einfallsreich und tiefgründig ist, war bereits vorab klar. So zählt auch bei dieser Komödie wieder nur: Bringt sie mich zum Lachen, oder nicht? Der Kindergarten Daddy schafft sicherlich ein kurzweiliges Vergnügen und platziert auch ein paar gekonnte Lacher, doch im Großen und Ganzen kann der Film nicht wirklich überzeugen.
Einzig und allein über die Kindergarten-Kids (aka Rasselbande) spricht man auch noch im nach hinein, denn einige der Kids sind vom Charakteraufbau her witziger als Charlie (Eddie Murphy) und seine Freunde. So zum Beispiel "Flash", der niemals sein Kostüm auszieht, da er ja ein Superheld ist. Oder der total verzogene Luxusbubi Crispin, der den Leitern von Der Kindergarten Daddy einige Kopfschmerzen bereitet.
Letztendlich ist der Film nicht mehr als eine kurzweilige Unterhaltung für verregnete Abende, denn trotz einiger Lacher kommt niemals wirklich Fun-Stimmung auf und so kann man Der Kindergarten Daddy sowohl pädagogisch als auch filmisch als "nicht wertvoll" bezeichnen. Ausschließlich die kleinen Racker ziehen den Film noch in den positiven Durchschnittsbereich.