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Scream 3

(Scream 3, 2000)

Dt.Start: 22. Juni 2000
DVD: 13. Februar 2001
Premiere: 04. Februar 2000 (USA)
FSK: ab 16 Genre: Horror
Länge: 116 min Land: USA
Darsteller: Neve Campbell (Sidney Prescott), David Arquette (Deputy Dwight "Dewey" Riley), Courteney Cox (Gale Weathers), Patrick Dempsey (Detective Mark Kincaid), Scott Foley (Roman Bridger), Lance Henriksen (John Milton), Matt Keeslar (Tom Prinze/Dewey in Stab 3), Jenny McCarthy (Sarah Darling/Candy in Stab 3), Emily Mortimer (Angelina Tyler/Sidney in Stab 3), Parker Posey (Jennifer Jolie/Gale in Stab 3), Deon Richmond (Tyson Fox/Ricky in Stab 3), Kelly Rutherford (Christine), Liev Schreiber (Cotton Weary), Patrick Warburton (Steven Stone), Jamie Kennedy (Randy Meeks)
Regie: Wes Craven
Drehbuch: Ehren Kruger


Inhalt

Als es bei den Dreharbeiten zu Stab 3 erneut zu einer grausamen Mordserie kommt, ist Sidney gezwungen nach Hollywood zu fliegen, um sich gemeinsam mit Gale Weathers und Dewey Riley auf die Suche nach dem neuen Killer zu begeben.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Scream 3 hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 42%
Kurzkritik
von Daniel Licha
Wertung von 70 für Scream 3

Obwohl der dritte Teil von der Masse richtig nieder gemacht wurde, hält er sich doch näher am Original als noch der Vorgänger; auch wenn man eingestehen muss, dass sich die Reihe inzwischen zur reinen Komödie entwickelt hat. Einmal mehr gefällt die tolle Eröffnung und die immer weiter ausufernde Metaebene des Filmes: So hat nun fast jeder Charakter eine zweite Figur selbigen Namens am Start. Dabei macht sich Craven wieder herrlich über das Genre lustig (35jährige müssen 20jährige spielen; mehrere Drehbücher im Umlauf; die Trilogiespielregeln von Randy...) und bietet auch mit den Cameos von Carrie Fisher, sowie Jay und Silent Bob einige augenzwinkernde Momente. Wie gesagt: Von Horror ist dabei eigentlich nichts mehr übrig geblieben, spannend ist das Rätseln nach dem Killer dennoch. Dass bei einer so verschachtelten Handlung keine inhaltliche Meisterleistung mehr möglich war ist klar, aber die Auflösung ist für genreverhältnisse zufriedenstellend. Einzig ärgerlich ist die Idee des Stimmenimitators, mit der ein wenig Charme verloren ging. Nichts desto trotz ein spaßiger Abschluss der ersten Trilogie, aber immer noch weit vom großartigen ersten Teil entfernt.

Kritik

von Johnny Wishbone
Scream 3 hat eine Wertung von 14%

Zwei lange Jahre hat es gedauert bis der dritte Teil des Kult-Schockers in die Kinos kam. Da Kevin Williamson alle Teile an einem Stück schrieb, machte ich mir große Hoffnungen, daß dies der geniale Schlußakt einer brillianten Horror-Trilogie werden würde. Als ich hörte daß der gute Williamson das Projekt verlassen hat, machte ich mir jedoch ernsthafte Sorgen um den Film. Doch bald darauf wurde bekannt, daß Ehren Kruger das Drehbuch für Scream 3 schreibt und der hat ja mit Arlington Road einen wirklich guten Thriller mit einem hervorragenden Ende abgeliefert. Also Bühne frei für einen genialen Film!

So nahmen wir also maskiert und voller Erwartungen im Kino Platz und warteten gespannt auf den Beginn des Films. Die Enttäuschung die ich zwei Stunden später verspürte, läßt sich überhaupt nicht in Worte fassen. Um es kurz und prägnant zu sagen: Der Film ist einfach grottenschlecht! Während der ganzen 116 Minuten kommt kein einziges Mal der Charme der ersten beiden Scream-Teile auf. Die Handlung verläuft nach dem üblichen 0815-Schema, jede Szene ist mehr oder weniger vorhersehbar. Dazu kommt noch erschwert hinzu, daß der Film keinen einzigen Schockmoment parat hält und so gut wie gar kein Blut spritzt. Gehört dieser Film überhaupt noch in das Genre Horror?! Neue absolut blaße und leblose Charaktere werden in die Handlung eingeführt, nur damit sie ein paar Minuten später abgemurkst werden können. Was mir besonders auf den Keks ging, waren diese völlig unglaubwürdigen und lächerlichen Aktionen a la "Wir könnten jetzt in der Gruppe zusammen bleiben und somit unsere Überlebenschancen maximieren, aber NEIN, wir rennen alle auseinander und laufen planlos durch ein uns unbekanntes Haus, damit es der Killer auch ja einfach hat uns alle abzustechen". Diese Szenen wiederholten sich gegen Ende fast schon im 10 Sekundentakt.

Zum großen Finale fällt mir eigentlich nichts mehr ein. Die größte Enttäuschung des Jahres. Der Schluß von Scream 3 wirkt so, als hätte es irgendein drittklassiker Soap-Autor unter enormen Zeitdruck hingechludert. Das Wes Craven und die Hauptdarsteller des Films so etwas überhaupt mitgemacht haben, ist für mich eigentlich absolut unverständlich. Bei dem kitschigen Happy End wäre ich beinahe Amok gelaufen. Eigentlich sollte dies ja der letzte Teil, das Ende einer Trilogie sein, aber da Scream 3 so viel Geld eingespielt hat, ist ein (noch schlechterer?) vierter Teil nur noch eine Frage der Zeit. Schließlich haben alle wichtigen Charaktere überlebt und Sidney hat am Ende ja buchstäblich die Tür für eine weitere Fortsetzung offen gelassen. Ich hab zumindest meinen Glauben ans Kino verloren und geh jetzt mein Scream-Kostüm verbrennen!



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