Der vierte Teil der Werner-Saga bietet das, was man von ihm erwartet: Plumpen Humor, der einem ab und an mal ein Lächeln entlocken kann.
Der vierte Teil der Werner-Saga kommt nun endlich (?) in Deutschlands Kinos und wieder einmal ist es an der Zeit, dass sich die Nation spaltet: In die, die Werner lieben und die, die ihn noch nie ausstehen konnten. Auch wenn das Gleichgewicht von Film zu Film mehr ins wanken kam und die Werner-Fans immer mehr zur Minderheit wurden, gibt es dennoch anscheinend genug Leute, die auch diesen Streifen sehen werden.
Erzählt wird erstmal ein kurzer Rückblick auf den letzten Korsika-Urlaub in dem an das (fast schon Kult-) Fußballspiel des ersten Teils angeknüpft wird. Diesmal wird der Ball auf einem Campingplatz durch die Gegend gefeuert und nicht - wie in Werner - Beinhart! - auf einem Marktplatz. Durch diese wunderbaren Erinnerungen motiviert, beschließen Werner, Andi und Eckat sich auf den Weg nach Korsika zu machen.
"Man besinnt sich wohl auf alte Kräfte", dachte ich mir, als es mit einem Fußballspiel begann, denn schon im ersten Teil war das unfreiwillige Kicken des Balles quer über den Marktplatz das Highlight des Films und diesmal scheint es gar der einzige Lichtblick zu sein. Denn nach dem Fußballmatch ist Schluss mit lustig; nur noch Witze aus der untersten Schublade, die einem höchstens auf Grund der Peinlichkeiten noch zum Schmunzeln bewegen, aber ansonsten nur noch plump und schwach daherkommen.
"Wenn es am Schönsten ist, sollte man aufhören" - So könnte der Untertitel dieser Review lauten, denn die Macher von Werner - Gekotzt wird später! haben einfach übersehen, dass das Haltbarkeitsdatum der Werner-Figur und vor allem dessen Witzen schon lange Zeit abgelaufen ist. Es wäre also sicherlich besser gewesen, wenn uns dieser Film erspart geblieben wäre, denn das Eintrittsgeld für diesen miserablen Streifen kann man sich getrost sparen. Einzig und allein das Fußballmatch auf dem Campingplatz in Korsika schafft es, einen guten Einstand zu geben, aber das was dann folgt gehört eindeutig in die Schublade "Dinge, die die Welt nicht braucht".