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Trotz einiger guter Ansätze kann dieser Pseudo-Horrorstreifen nicht überzeugen und wirkt an manchen Stellen eher wie eine schlechte "Akte X"-Folge.
Klassiker der Horrorfilmgeschichte wie Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre und Wes Cravens The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen sollen die Inspiration für Regisseur Rob Schmidt gewesen sein, um in Wrong Turn die hübsche Eliza Dushku und andere Jungstars auf einen Horror-Trip zu schicken. Doch davon ist leider während des Filmes absolut nichts zu merken, denn letztendlich überzeugt dieser flache und non-shocking Streifen nur durch zwei Dinge: die Makeup-Effekte und Langweile!
Obwohl die Story des Films den bewährten Mustern folgt, wollen wir der Vollständigkeit halber darauf eingehen: Einige junge Erwachsene haben mitten in den Wäldern von West Virginia eine Autopanne und versuchen zu Fuß nach Hilfe zu suchen. Als sie in einem anscheinend verlassenen Holzfällercamp ankommen, entdecken sie Dinge, die aus ihren schlimmsten Alpträumen stammen könnten. Zu allem Überfluss kommen auch noch die Bewohner des Hauses zurück, bei denen es sich beim besten Willen nicht um zivilisierte Menschen handelt...
Während des kompletten Streifens hatte ich das Gefühl, dass hier einiges an Potential verschenkt wurde. Denn leider konnte Wrong Turn die vorhandenen Voraussetzungen nicht umsetzen und wird auf dem Weg zum Höhepunkt schwächer und schwächer. Ein weiteres Manko ist sicherlich, dass man sich wohl zu sehr inspirieren hat lassen, denn ich dachte in manchen Augenblicken, dass doch jetzt irgendwo Mulder oder Scully um die Ecke biegen müssten.
Abschließend kann man von Wrong Turn eigentlich nur abraten, denn außer für absolute Horrorfreaks, ist dieser Film nicht mehr als fast 90 Minuten Langweile, die sich durch wenige Schockeffekte zu einer schier endlosen Odyssee hinziehen. Da bleib ich doch lieber bei meinen guten alten Klassikern, denn da kann man sich wenigstens noch so richtig in den Sitz krallen. |