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The Gathering - Ich sehe das, was Du nicht siehst

(The Gathering, 2003)

Dt.Start: 24. Juli 2003 Premiere: 12. April 2003 (Festival van de Fantastische Film, Niederlande)
FSK: ab 16 Genre: Horror, Thriller
Länge: 92 min Land: USA, UK
Darsteller: Christina Ricci (Cassie Grant), Harry Forrester (Michael), Ioan Gruffudd (Dan Blakeley), Kerry Fox (Marion Kirkman), Stephen Dillane (Simon Kirkman), Robert Hardy (Bischof), Oliver Chris (Brett), Jessica Mann (Emma), Simon Russell Beale (Luke Fraser)
Regie: Brian Gilbert
Drehbuch: Anthony Horowitz


Inhalt

In einer englische Kleinstadt wird eine Kirche aus dem ersten Jahrhundert ausgegraben. Eine junge amerikanische Rucksacktouristin befindet sich zufällig gerade in der Stadt, da sie durch einen Unfall an der Weiterreise gehindert wurde. Durch ihre Amnesie kann sie sich nicht daran erinnern, warum sie immer diese Halluzinationen hat...
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Kritik

The Gathering - Ich sehe das, was Du nicht siehst hat eine Wertung von 54%
Ein mysteriöser Thriller, der mit einer gut durchachten Story überzeugen kann. Christina Ricci zeigt sich sehr zwiespältig und trifft gut den schmalen Grat zwischen unheimlich und nett.

Bild aus The Gathering - Ich sehe das, was Du nicht siehst Der Kurzinhalt selbst verspricht erstmal eine eher uninteressante Story, die nicht sonderlich viel zu bieten hat. Doch in Wirklichkeit steckt in The Gathering - Ich sehe das, was Du nicht siehst mehr als man Anfangs erwartet. Der religiöse Hintergrund, der in der Geschichte von Anthony Horowitz steckt, lässt in einem manchmal den Gedanken aufkommen, ob das im Folgenden beschriebene, nicht wirklich Realität sein könnte.

Aber nun zur eigentlichen Geschichte: Eine ausgegrabene Kirche, die auf das erste Jahrhundert geschätzt wird, beinhaltet ein bemerkenswertes Wandgemälde, welches die Gaffer der Kreuzigung Jesus zeigt. Diese Ausgrabung wird allerdings von der Kirche streng geheim gehalten, da man Unruhen befürchtet. Anscheinend durch diese Ausgrabung verursacht, erscheinen der jungen Cassie (Christina Ricci), die bei einem Autounfall ihr Gedächtnis verloren hat, immer wieder merkwürdige Personen, die sie anzustarren scheinen.

Allein der Handlungsstrang um die diffusen Geschichten der Kirche und deren Methoden einen solchen Fund geheim zu halten, ist schön in Szene gesetzt, aber eben leider nur ein Anhängsel des Filmes. Der Hauptstrang, der von den Gaffern der Kreuzigung handelt, war wohl als eher gruselige Geschichte geplant. Jedoch bietet der Film nur ein paar kleine Schockeffekte, weshalb ich hier von einem Plan spreche. Auch die Spannung, die bei einem Thriller nun mal groß geschrieben werden muss, fehlt hier fast gänzlich und so versagt The Gathering - Ich sehe das, was Du nicht siehst bei dem Versuch dem Zuschauer einen kalten Schauer den Rücken herunterlaufen zu lassen.

Bei den Schauspielern muss man Christina Ricci ein Lob aussprechen, denn trotz ihres sehr undurchsichtigen und zwiespältigen Charakters, schafft sie es, eine sehr überzeugende Leistung zu präsentieren. Leider fallen die anderen Charaktere vom Drehbuch her so flach aus, dass man den Darstellern einerseits keinen Vorwurf wegen ihrer Leistung machen kann aber ihnen andererseits auch kein Lob aussprechen kann.

The Gathering - Ich sehe das, was Du nicht siehst bietet eine nette Story, die in sich sehr durchdacht wirkt. Auch wenn man an manchen Stellen etwas nachlässig war und die genauen Zusammenhänge lieber nicht erklärt, um sich nicht in irgendwelche Fallstricke zu verwickeln. Leider fehlt dem Film sowohl die Spannung als auch die echten Schockmomente, die einen Streifen dieses Genres ausmachen. Daher bleibt der neue Christina Ricci Film nicht mehr als eine abendliche Unterhaltung, die man schnell wieder vergisst.

von Markus Ostertag


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