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Mission 3D

(Spy Kids 3-D: Game Over, 2003)

Dt.Start: 05. Februar 2004 Premiere: 25. Juli 2003 (USA)
FSK: ab 6 Genre: Action, Komödie
Länge: 89 min Land: USA
Darsteller: Daryl Sabara (Juni Cortez), Alexa Vega (Carmen Cortez), Ricardo Montalban (Großvater), Sylvester Stallone (The Toymaker), Antonio Banderas (Gregorio Cortez), Carla Gugino (Ingrid Cortez), Holland Taylor (Großmutter), Salma Hayek (Cesca Giggles), Danny Trejo (Machete), Bobby Edner (Francis The Brain), Ryan Pinkston (Arnold), Robert Vito (Rez), Eliza Akers (Olivia), Courtney Jines (Demetra), Steve Buscemi (Romero), Elijah Wood (Der Typ), George Clooney (Devlin), Alan Cumming (Fegan Floop), Mike Judge (Donnagon Giggles), Matthew O'Leary (Gary Giggles), Emily Osment (Gerti Giggles), Bill Paxton (Dinky Winks)
Regie: Robert Rodriguez
Drehbuch: Robert Rodriguez


Inhalt

Die dritte Mission der beiden Geschwister Juni und Carmen Cortez, die ihre Zeit als Spione verbringen: Carmen wird in ein virtuelles Reality-Spiel entführt, in das sich nun auch Juni begeben muss, um sie zu retten.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Mission 3D hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 31%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Daniel Licha
Mission 3D hat eine Wertung von 31%
Robert Rodriguez gelang es leider nicht, an den Charme der beiden Vorgänger anzuknüpfen! Neben einem sehr gut aufgelegten Sylvester Stallone hat "Spy Kids 3D" nur wenig zu bieten und ist mit Abstand der schwächste Teil der Trilogie.

Bild aus Mission 3D Im Jahre 2001 verblüffte Robert Rodriguez alle, als er beschloss mit Spy Kids einen Kinderfilm zu drehen, in dem ein kleiner Junge und ein Mädchen erfahren, dass ihre Eltern schon lange ein Geheimagentenleben führen und sie diese aus der Gefangenschaft eines Verrückten befreien müssen. Nachdem dieser überaus charmante Mix aus Action- und Kinderfilm sehr gut aufging, folgte im darauf folgenden Jahr die Fortsetzung. Diese konnte zwar nicht mit seinem Vorgänger mithalten, was vor allem an Rodriguez' übertriebenen Hang an Special Effects liegt. Außerdem wurde auch zu wenig Wert auf eine halbwegs akzeptable Story gelegt. Dennoch konnte auch der zweite Teil durch seinen Charme und seine abgedrehten Ideen noch einigermaßen überzeugen. Dieses Jahr steht nun mit Mission 3D der dritte Teil dieser Franchise an.

Juni Cortez ist aus der OSS ausgetreten (weshalb und warum wird im Film nicht näher erläutert) und arbeitet nun als Privatdetektiv. Als er von seinen ehemaligen Arbeitgebern erfährt, dass seine Schwester Carmen in einem Computerspiel des Toymakers (Stallone) gefangen ist, lässt er alles stehen und liegen um seine Schwester aus dem 4. Level des mörderischen Virtual Realilty Spiels zu befreien. Unterstützung erhält er dabei von seinem an den Rollstuhl gefesselten Opa, der sich innerhalb des Spiels nun frei bewegen kann und seinem Enkel mit Rat und Tat zur Seite steht, denn auch er hat noch eine Rechnung mit dem Toymaker offen.

Schon beim zweiten Teil hat mich gestört wie das Geschehen weiterentwickelt wurde (die Kindergeheimagenten z.B.), doch dieser hier setzt dem Ganzen die Krone auf, denn jetzt will man dem Zuschauer weiß machen, dass ein 12 jähriges Kind auch noch ganz alleine einen auf Privatdetektiv machen kann. Tut mir Leid Herr Rodriguez, aber das geht nun wirklich zu weit, denn während man sich in Teil 1 und teilweise auch noch in Teil 2 bei diesen Szenen noch selbst auf dem Arm nahm, nimmt sich dieser hier nun viel zu ernst. In Folge dessen können auch die Dialoge und die Gags nur selten den Charme der beiden Vorgänger erreichen und gerade das hat ja die Spy Kids Reihe bisher ausgemacht. Stattdessen wurde fleißig an Actionszenen hinzugelegt, was sich in einer übertriebenen Szene nach der anderen zeigt.

Als eine Frechheit empfinde ich auch die Promotion des Films, nämlich dass Antonio Banderas und Carla Gugino wieder mit die Hauptdarsteller des Films seien. In Wirklichkeit bekommt man die Beiden nicht mal eine Minute zu sehen, was ich als grobe Verarschung des Publikums empfinde. Die beiden Jungsstars Daryl Sabara und Alexa Vega machten ihre Sache recht ordentlich und holten noch das Beste aus den total verschenkten Rollen heraus. Der große Lichtblick des Films ist allerdings ein anderer: Sylvester Stallone! Es ist einfach herrlich ihm zuzusehen, vor allem wie er sich und sein Image hier verarscht ist einfach großartig; da sind mehrere Lachanfälle garantiert! Der Rest des Casts besteht wieder aus reihenweise Cameos, die man nicht großartig erwähnen muss.

Als Positiv empfand ich auch die Effekte des Films; ok, es war schon ein Overkill, aber was man zu sehen bekam war nicht schlecht. Die 3D-Effekte sind besser geworden als erwartet und auch sonst kommen die Actionsequenzen gewollt sehr computerspielmäßig und gelungen rüber. Allein das Finale mit dem Riesen enttäuschte ein klein wenig, da ich pComputerspieleffekte außerhalb des Spiels (und der 3D-Szenen) nicht gerade als sinnvoll empfand.

Abschließend muss man leider feststellen, dass "Spy Kids 3D: Game Over", abgesehen von einer herrlichen Leistung Stallones, so gut wie nichts zu bieten hat und alles Andere als ein würdiger Abschluss der ansonsten sehr sympathischen Reihe ist.



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