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Master & Commander - Bis ans Ende der Welt

(Master & Commander - The Far Side Of The World, 2003)

Dt.Start: 27. November 2003 Premiere: 14. November 2003 (USA)
FSK: ab 12 Genre: Abenteuer
Länge: 138 min Land: USA
Darsteller: Russell Crowe (Capt. Jack Aubrey), Richard Stroh (French Officer), Paul Bettany (Stephen Maturin), Billy Boyd (Barrett Bonden), James D'Arcy (Tom Pullings), Lee Ingleby, George Innes, Mark Lewis Jones, Richard McCabe, Robert Pugh, David Threlfall (Killick), Max Benitz, Chris Larkin, Ian Mercer, Max Pirkis, Jack Randall, Edward Woodall
Regie: Peter Weir
Drehbuch: John Collee, Larry Ferguson, Peter Weir


Inhalt

Während der Napoleonischen Kriege zieht Kapitän Jack Aubrey mit der Mannschaft der H.M.S. Surprise gegen ein viel besser ausgerüstetes Heer. Während einer Verfolgungsjagd gelangen sie scheinbar irgendwo ans Ende der Welt. Die ganze Zeit zermartern sich Aubrey und der Schiffsarzt über ihre Lage ihr Hirn und tauschen geistreiche Gedanken aus.
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Kritik

Master & Commander - Bis ans Ende der Welt hat eine Wertung von 88%
Oscar-Gewinner Russell Crowe spielt in dem epischen Abenteuerfilm die Hauptrolle und kommandiert ein englisches Schiff, das sich im Kampf gegen die Franzosen beweisen muss. Nach Fluch der Karibik erleben wir dieses Jahr zum zweiten einen Blockbuster auf hoher See, der zu überzeugen weiß.

Bild aus Master & Commander - Bis ans Ende der Welt Nachdem wir mit Fluch der Karibik schon einen "Blockbuster auf hoher See" allererster Güte gesehen haben, liegt die Messlatte für Peter Weirs und Russell Crowes Mammutprojekt natürlich sehr hoch. Dennoch muss Master & Commander - Bis ans Ende der Welt den Kampf mit Gore Verbinskis Spektakel nicht fürchten - auch wenn wir hier Äpfel mit Birnen vergleichen, denn die Geschichte um Captain "Lucky" Jack Aubrey ist keineswegs ein einfacher Piratenfilm, sondern vielmehr eine höchstgradig spannende, wie interessante und tiefgründige, Geschichte um Freundschaft, Krieg und die hohe See.

Im April 1805 muss England um den Einmarsch Napoleons fürchten und versucht daher das französische Schiff "Acheron" davon abzuhalten in den Pazifik vorzustoßen. Als es zwischen dem Schiff von Capt. Jack Aubrey (Russell Crowe), die "HMS Surprise" und der gefürchteten "Acheron" zum ersten Kampf kommt wird schnell klar, dass hier der englische David gegen den französischen Goliath zu kämpfen hat. Doch "Lucky" Jack gibt, trotz vieler Verwundeter und schwerem Schaden am Schiff, nicht auf, sondern versucht die "Acheron" aufzuhalten. Doch sein alter Freund Doktor Stephen Maturin, der Arzt und Wissenschaftler auf dem Schiff ist, sieht die Sachlage ganz anders und so kommt es auch zum persönlichen Zwist.

Master & Commander - Bis ans Ende der Welt ist der bisher einzige Spielfilm, der auf den naturgeschützten Galapagos-Inseln drehen durfte und schon das zeigt, wie emotional und keineswegs nur auf Action fixiert, der neueste Blockbuster von 20th Century Fox ist. Vor allem der Handlungsstrang um den Doktor (Paul Bettany) und dessen alten Freund Captain Jack Aubrey birgt einen Tiefgang von dem andere Filme dieses Formats nicht zu Träumen gewagt hatten. Die Diskussion zwischen Wissenschaftler und Soldat, die die Entscheidungen des Captains gut zu kommentieren verstehen, schaffen eine emotionale Ebene, die vor allem die Menschen hinter ihren Positionen zu beleuchten versteht.

Master & Commander - Bis ans Ende der Welt ist sicherlich ein Film, der jeden Cent des Eintrittsgeldes wert ist. Außer furiosen Special Effects, unglaublichen Aufnahmen an Land wie auf dem Wasser, gibt es Tiefgang und menschliche Aspekte, die diesen Streifen hoffentlich zu einem Kassenschlager werden lassen. Auch die Schauspieler stehen dem Perfektionismus in Nichts nach, denn jede Rolle scheint perfekt besetzt und vor allem Russell Crowe macht seine Sache als Captain der britischen Navy außerordentlich gut. Für mich ist der neue Russell Crowe-Film einer der besten dieses Jahres und läutet den Schlussspurt des Filmjahres 2003 ein!

von Markus Ostertag


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