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Kleine Kinder werden sicherlich einen Heidenspaß haben, aber jeder der nicht zu dieser Zielgruppe gehört, wird es sehr schwer haben sich mit diesem Film anzufreunden, da es an Gags und sympathischen Charakteren fehlt.
Vor zwei Jahren schuf Lawrence Gutermann mit Cats and Dogs eine äußerst erfolgreiche Komödie über sprechende Tiere, die die Weltherrschaft an sich reißen wollen. Da dieses Konzept allein in den Vereinigten Staaten knapp 95 Millionen Dollar einspielte war klar, dass es nicht bei einem Film dieser Art bleiben würde, jetzt hat auch Regiedebutant John Robert Hoffman einen Film dieses Kalibers auf den Markt gebracht.
Hunde sind die besten Freunde des Menschen... haben wir bisher gedacht, denn alle stammen ursprünglich vom Planeten Sirius und wurden nur auf die Erde geschickt um die Menschen zu versklaven und zu ihren Dienern zu machen. Um zu überprüfen ob dies gelungen ist, wird der kleine Hubble auf die Erde geschickt, doch was er vorfindet spottet alle seiner Befürchtungen: Hunde werden von den Menschen als Haustiere gehalten! Dies kann natürlich nicht so weitergehen und daher versucht er eine kleine Gruppe von Hunden zu rekrutieren.
Auf die Tatsache, dass eine ähnliche Geschichte mit dem genannten Cats and Dogs vor zwei Jahren in die Kino kam hätte mich nicht weiter gestört. Wenn man sich jedoch das ganze Konzept der Story ansieht, dann muss ich sagen, dass ein Schweizer Käse deutlich weniger Löcher hat als diese Geschichte, welche vor Ungereimtheiten nur trieft. Es ist zwar nur ein Kinderfilm, aber auch von diesen dürfte man schon ein bisschen mehr erwarten.
Zudem kommt noch hinzu, dass dem In tierischer Mission komplett der Humor fehlt. Es gibt ein, zwei ganz nette Sprüche, der Rest jedoch ist viel zu zahm geworden, um einem etwas älteren Publikum überhaupt noch zusagen zu können. Dies wird zwar durch einen gewissen Grad an Niedlichkeit wieder wett gemacht, entschädigt aber nicht für viele langweilige Minuten.
Mit dem Hauptdarsteller Liam Aiken, der immerhin schon in Road to Perdition eine kleine, aber feine Rolle ablieferte, hat man sich auch keinen Gefallen getan, denn der Jungdarsteller wirkt in so ziemlich allen Szenen ein wenig unbeholfen. Die tierischen Schauspieler hingegen haben immerhin für ein kleines Grinsen sorgen können, denn alleine durch ihre niedlichen (nicht computeranimierten) Einlagen zeigten sie deutlich mehr als ihre menschlichen Kollegen. Aber auch deren Charaktere waren so niedrig angelegt, dass man nicht mit ihnen warm werden konnte.
Für Kinder mag dieser Spaß (?) ja vielleicht ganz amüsant und knuddelig sein. Wer jedoch das Alter eines Zwölfjährigen überschritten hat, der dürfte an dem harmlosen In tierischer Mission wohl nicht mehr viel finden, da witzige Elemente fast komplett ausbleiben und er sich dadurch wohl nur auf ein jüngeres Zielpublikum beschränkt. |