| Dt.Start: |
18. November 2004 DVD: 04. März 2005
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Premiere: |
06. Februar 2004 (USA) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Horror |
| Länge: |
113 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Stellan Skarsgård (Pater Lankester Merrin), Izabella Scorupco (Sarah), James D'Arcy (Pater Francis), Remy Sweeney (Joseph), Julian Wadham (Major Granville), Andrew French (Chuma), Ralph Brown (Sergeant Major), Ben Cross (Semelier), David Bradley (Pater Gionetti), Alan Ford (Jeffries), Antonie Kamerling (Lieutenant Kessel), Eddie Osei (Emekwi), Israel Aduramo (Jomo), Patrick O'Kane (Bession), James Bellamy (James) |
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Regie:
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Renny Harlin |
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Drehbuch:
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Caleb Carr, William Wisher |
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30 Jahre nach dem Meisterwerk von William Friedkin kommt nun das Prequel zum legendären Der Exorzist in die deutschen Kinos. Auch wenn Regisseur Renny Harlin an den Charme des Originals anknüpfen wollte, sieht man dennoch deutlich, dass der Film der Gegenwart eben doch etwas komplett Anderes ist und wir hier sicherlich keinen Horrorfilm von der Klasse des Originals aufgetischt bekommen!
Die Entstehungsgeschichte von Exorcist: Der Anfang hinterließ einige Spuren in den News, denn nachdem Paul Schrader den Film bereits komplett im Kasten hatte und zum Schnitt übergehen wollte, gab ihm die Produktionsfirma den Laufpass, weil ihr der "unterschwellige Horrorstil" nicht passte. Sie wollte offensiven Horror mit Kotzen, Pissen und tollen Effekten. So holte man Renny Harlin, der daraufhin einige Szenen und den kompletten Schluss nachdrehte. Leider merkt man dies dem Film extrem negativ an.
Die Handlung ist vor dem Exorzismus des 1973 erschienen Originals angesiedelt, denn wir treffen Pater Merrin, der durch den zweiten Weltkrieg und dessen Grausamkeiten vom Glauben abkam und sich seitdem als Archäologe durchschlägt. Als er in Kenia bei den Ausgrabungen einer alten christlich-byzantinischen Kirche eine alte Reliquie (die kleine Statue des Dämons, die wir aus dem Original kennen) aufspüren soll, passieren äußerst merkwürdige Dinge, die den Pater dazu zwingen, wieder zu seinem Glauben zu finden und einen Exorzismus durchzuführen.
Hofft man anfänglich noch, dass Exorcist: Der Anfang wieder den Charme des alten Streifens aufblühen lassen kann, so verliert man diese Hoffnung nach wenigen Minuten. Die Darsteller wirken zwar durchaus souverän, aber die komplette Handlung und die dazugehörigen Dialoge sind einfach stumpfsinnig und plump! Keinerlei unterschwelliger Horror, der das Original so groß gemacht hat, keinerlei Versuche über die grundlegenden Ängste der Zuschauer echtes Grauen im Kinosaal zu verbreiten, sondern nur offensichtlicher "Kotzen, Pissen, Fluchen"-Horror!
Exorcist: Der Anfang büßt viel von der Klasse des Originals ein und ist daher nur für Hardcore-Fans zu empfehlen. Dennoch wird der Film durch seinen Special-Effects-Horror sicherlich eine gewisse Anhängerschaft finden, aber von der Klasse des Originals ist er meilenweit entfernt und hätte lieber in der Versenkung verschwinden sollen. Positiv schlagen allerdings Stellan Skarsgard als Pater Merrin und Remy Sweeney als Joseph zu Buche, die in ihren Rollen sehr dominieren und überzeugen können. Ansonsten wäre die Wertung wohl noch deutlich schlechter ausgefallen.