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Jenseits aller Grenzen(Beyond Borders, 2003)
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26. Februar 2004 DVD: 31. August 2004
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Premiere: |
24. Oktober 2003 (USA) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Drama |
| Länge: |
127 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Angelina Jolie (Sarah Jordan), Clive Owen (Nick Callahan), Linus Roache (Henry Bauford), Teri Polo (Charlotte), Yorick van Wageningen (Jan Steiger), Norman Mikeal Berketa, Noah Emmerich, Jasmin Geljo, Mark Antony Krupa, Sam Roberts, Emma Stevens (Journalist), Elizabeth Whitmere (Beatrice) |
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Regie:
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Martin Campbell |
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Drehbuch:
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Caspian Tredwell-Owen, Oliver Stone |
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 Inhalt
Motiviert durch den provokanten Auftritt des Arztes Nick Callahan bei der Wohltätigkeitsveranstaltung einer Entwicklungshilfeorganisation, beschließt die frisch verheiratete Sarah Jordan aktiv Entwicklungshilfe zu listen. Sie organisiert einen Transport von Medikamenten und Lebensmitteln in das äthiopische Lager von Nick, wo es zwischen den beiden zu knistern beginnt. Nach ihrer Rückkehr nach London versucht Sarah ihren Nick nicht aus den Augen zu verlieren und sucht trotz großer Gefahr seine Nähe. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Thomas Straßer
Das episodenhafte Drama mit Angelina Jolie in der Hauptrolle, spielt vor dem Hintergrund von Hungernden sowie Unterdrücken und schafft es nicht, mit diesem heiklen Thema maßvoll umzugehen.
Als im Abspann von Jenseits aller Grenzen stolz verkündet wurde, dass dieser Film allen Menschen gewidmet ist, die sich in Entwicklungshilfe engagieren, war das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht. Denn es gibt Filme, die können sich Widmungen dieser Art leisten, da sie sich mit dem behandelten Thema ehrlich und sensibel auseinandergesetzt haben. Jenseits aller Grenzen fällt jedoch nicht in diese Kategorie. Hier wurden hungernde Menschen in Äthiopien, unterdrückte Völker in Kambodscha und Kriegsopfer in Tschetschenien als Hintergrund für eine Romanze missbraucht und mit einen Sensibilität behandelt, die der eines Elefanten im Porzellanladen gleich kommt. Dies liegt zum einen am Drehbuch, das einfach nicht genug Ernsthaftigkeit an den Tag legt und deshalb zurecht mehrere Jahre auf eine Verfilmung wartete, aber zum anderen liegt es vor allem an Regisseur Martin Campbell, der diesen Film meilenweit an den gegeben Umständen vorbeiinszenierte. Wahrscheinlich ist es ihm entgangen, dass man hier nicht mir der Oberflächlichkeit eines Vertical Limit zu Werke gehen kann.
Im Zentrum der Liebesgeschichte steht die frisch verheiratete Amerikanerin Sarah Jordan (Angelina Jolie), die auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung einer Entwicklungshilfeorganisation von der heroischen und ergreifenden Rede des Arztes Nick Callahan (Clive Owen) aufgerüttelt wird und beschließt, selbst aktiv Entwicklungshilfe zu leisten. Sie kratzt das nötige Kleingeld zusammen und organisiert einen Transport von Medikamenten und Nahrung in das äthiopische Lager, in dem Nick gerade arbeitet. Dort knistert es laut Beschreibung des Films zwischen Sarah und Nick, was man aber im Film, nicht so recht bemerken will. Aufgewühlt durch die Tragödien, die sie in Äthiopien erlebt hat, beschließt Sarah bei der UNHCR, dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, zu arbeiten. Außerdem bemüht sie sich, Nick nicht aus den Augen zu verlieren und besucht in den nächsten elf Jahren zwei Krisengebiete, in denen Nick versucht zu helfen.
Die episodenhafte Erzählweise der sich über elf Jahre erstreckenden Handlung und das überfrachtete Drehbuch werden dem Projekt Jenseits aller Grenzen letztendlich zum Verhängnis. Denn durch die zahlreichen Zeitsprünge und die damit verbundenen Ortswechsel, bei denen außerdem die unterschiedlichsten Themen angeschnitten werden, geht das Gefühl verloren, einen zusammenhängenden Film zu sehen. Dieser Eindruck wird noch dadurch verstärkt, dass es der Romanze zwischen Sarah und Nick, die den roten Faden darstellt, an Glaubwürdigkeit mangelt. Bis zu dem Zeitpunkt als sie in Kambodscha übereinander herfallen, können die Beiden nicht glaubhaft vermitteln, dass sie eine Liebe verbindet, die Sarah antreibt, in die gefährlichsten Regionen der Welt zu reisen. Das einzig Positive, dass man diesem Film abgewinnen kann, ist das daraus resultierende Engagement von Hauptdarstellerin Angelina Jolie im Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen. Ob Jenseits aller Grenzen beim Publikum ähnliche Effekte erzielen wird, ist allerdings mehr als fraglich.  Weitere interessante Filme
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