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Den Animationsspezialisten von Pixar ist es wieder einmal gelungen ein charmantes Abenteuer für Jung und Alt auf die Leinwand zu zaubern. Der actiongeladene Film überzeugt durch witzige sowie bizarre Charaktere und eine abgedrehte Filmidee. Der Humor ist diesmal allerdings deutlich subtiler als in den bisherigen Filmen und kommt weitestgehend ohne große Brüller aus.
Nach dem putzigen Unterwasserabenteuer Findet Nemo ging man im Hause Pixar neue Wege und zauberte in gewohnt perfekter Manier ein actionreiches Superheldenabenteuer auf die Leinwand. Denn obwohl Incredibles - Die Unglaublichen auf das jüngere Publikum zugeschnitten ist, kommen nun auch die jung Gebliebenen mehr denn je auf ihre Kosten. Das liegt zum Einen an der anfänglich bizarren Filmidee, die sich im weiteren Verlauf zum waschechten Actionabenteuer entwickelt und zum Anderem am Humor, den man durchaus als erwachsen bezeichnen kann. Der Film ist nämlich in keiner Sekunde auf den großen Brüller aus, sondern punktet mit intelligentem und subtilerem Humor, der nicht nur einmal ein Grinsen ins Gesicht zaubert. Somit kann sich jung und alt auf verschiedenen Ebenen an diesem durchweg gelungenen Animationsfilm erfreuen.
Der Film beginnt in der Vergangenheit und erzählt von einer Welt, in der zahlreiche Superhelden für Recht und Ordnung sorgen. Jedoch muss die Regierung die Superhelden aus dem Verkehr ziehen und mit einer geheimen Identität ins normale Leben integrieren, nachdem Mr. Incredible einen Selbstmörder vor dem Tod bewahrte und daraufhin von diesem erfolgreich verklagt wurde. Einige Jahre später treffen wir einen frustrierten Mr. Incredible an, der zwar mit seiner Superhelden- Kollegin Elastigirl drei Kinder auf die Welt brachte, aber trotzdem mit seinem "normalen" Leben unzufrieden ist. Freude empfindet er nur, wenn er mit seinem alten Kumpel Frozone illegal seine Fähigkeiten zur Verbrecherjagd einsetzt. Als ihm die mysteriöse Mirage einen geheimen Auftrag erteilt, erlebt er schließlich den zweiten Frühling und kann seine Kräfte endlich wieder für die gute Sache in die Waagschale werfen.
Wie gewohnt präsentiert Pixar in Incredibles - Die Unglaublichen ein Sammelsurium an witzigen und bizarren Charakteren. Neben der Familie Incredible gefallen vor allem die durchgeknallte aber liebenswerte Modedesignerin Edna Mode und Mr. Incredibles Chef Mr. Huph. Letztgenannter wird in der deutschen Fassung von Herbert Feuerstein gesprochen und sieht witzigerweise auch fast noch genauso aus, wie der ehemalige Klamauk-Scherge von Harald Schmidt. Auch die restlichen Animationen sind wie üblich aller erste Sahne und überzeugen zu Wasser, an Land und in der Luft. Viel mehr bleibt zu Incredibles - Die Unglaublichen nicht zu sagen, da es Pixar wieder einmal souverän gelungen ist, einen charmanten Animationsfilm für Jung und Alt auf die Leinwand zu zaubern. Wer sich schon bisher gut durch Pixar unterhalten fühlte, dem wird es diesmal sicherlich nicht anders gehen. |