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Mambo Italiano(Mambo Italiano, 2003)
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24. Juni 2004 DVD: 29. November 2004
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Premiere: |
15. Mai 2003 (Cannes Film Festival, Frankreich) |
| FSK: |
ab 6
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Genre: |
Komödie |
| Länge: |
89 min
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Land: |
Kanada |
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Darsteller:
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Luke Kirby (Angelo Barberini), Ginette Reno (Maria Barberini), Paul Sorvino (Gino Barberini), Mary Walsh (Lina Paventi), Claudia Ferri (Anna Barberini), Peter Miller (Nino Paventi), Sophie Lorain (Pina Lunetti), Tim Post (Peter) |
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Regie:
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Emile Gaudreault |
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Drehbuch:
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Emile Gaudreault, Steve Galluccio |
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 Inhalt
Angelo lebt zusammen mit seiner Schwester Anna und seinen Eltern im italienischen Viertel von Montreal, wo er wohlbehütet im Kreise seiner Liebsten aufwächst. Eines Tages beschließt er jedoch, aus dem "familiären Gefängnis" auszubrechen und zieht mit seinem Jugendfreund Nino zusammen. Als die beiden die Liebe füreinander entdecken und diese vor ihren Eltern nicht geheim halten können, bricht das totale Chaos aus. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Thomas Straßer
Die kanadische Komödie orientiert sich sehr stark an dem Überraschungserfolg My Big Fat Greek Wedding, wechselt aber von der griechischen in die italienische Kommune und bringt ein schwules Pärchen ins Spiel. Dieser kleine aber feine Unterschied und die extrem farbenfrohe Inszenierung machen Mambo Italiano zu einem erfrischen und unterhaltsamen Kinoerlebnis.
Im Zentrum von Mambo Italiano steht Angelo Barbarini, der zusammen mit seiner älteren Schwester und seinen Eltern in der italienischen Kommune Montreals lebt. Wie in My Big Fat Greek Wedding haben die Italiener hier ihre eigene kleine Welt aufgebaut und leben nach guter südeuropäischer Tradition. So kommt es auch, dass Angelo trotz seiner knappen 30 Jahre immer noch zu Hause wohnt. Erst wenn er eine Frau zum Heiraten gefunden hat, darf er die elterliche Residenz verlassen. Doch Angelo hat von dem italienischen Gehabe die Schnauze voll und sucht sich zusammen mit seinem Jugendfreund Nino eine Wohnung in der Stadt. Damit bricht er seinen Eltern das Herz, wobei man den Italienern ja nachsagt, dass ihre Herzen gerne Brechen. In der gemeinsamen Wohnung verlieben sich Angelo und Nino ineinander, halten aber ihr unitalienisches Verhalten geheim. Nino hat mit der Situation keine Probleme, Angelo jedoch frist die Geheimniskrämerei innerlich auf. So beschließt er nach langem Zögern, seine Eltern einzuweihen, was natürlich zum italienischen Supergau führt.
Obwohl Mambo Italiano mit nahezu identischen Klischees wie My Big Fat Greek Wedding arbeitet und den Humor entsprechend dahingehend anlegt, bietet die Komödie nette und nicht unbedingt wiedergekäute Unterhaltung. Der Film präsentiert sich äußerst farbenfroh und bietet von konservativ eintönig bis quietschbunt das volle Farbspektrum. Regisseur und Drehbuchautor Emile Gaudreault tauchte die südeuropäisch bis kitschig eingerichteten italienischen Anwesen in einen eher gemäßigten Farbton, wogegen Angelo und seine Umgebung in knallige Farben gehüllt wurden. So wirkte der unitalienische Spross im Elternhaus stets wie ein deplazierter Kanarienvogel. Die größtenteils unbekannten Darsteller verrichten ihre Arbeit ebenfalls ganz ordentlich, so dass man mit Mambo Italiano eine erfrischend bunte und witzige Komödie geboten bekommt.  Weitere interessante Filme
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