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In dieser Komödie muss ein amerikanischer Schulabsolvent durch halb Europa reisen, um endlich seine Berliner Brieffreundin zu finden. Dieser Road Trip ist jedoch total unwitzig und kann nur durch wenige kleine Brüller zum Lachen anregen. Der Rest ist vollkommen witzlos und entspricht dem genretypischen Einheitsbrei.
Sie will einfach nicht abreißen: Die Welle der unnötigen Teeniefilme, die seit American Pie unentwegt über die Leinwände flimmert. Auch dieser Film scheint auf den ersten Blick nicht mehr als ein uninspiriertes Massenprojekt zu sein, welches sich bei den schon tausendmal durchgekauten Gags anderer Filme bedient.
Scott scheint momentan der größte Pechvogel der Welt zu sein. Nicht nur seine Freundin hat ihn betrogen und verlassen, auch mit seiner Berliner Brieffreundin Mieke hat er sich es verscherzt, da er sie die ganze Zeit für einen Mann (Mike) hielt und ihre Annäherungsversuche schroff zurückwies. Als er von seinem besten Freund auf diesen Irrtum hingewiesen wird, macht er sich kurzerhand auf den Weg nach Berlin, um sich mit Mieke zu versöhnen. Doch nach Berlin zu kommen, klingt einfacher, als es ist.
Mal wieder das Übliche, das einem die Produzenten hier bieten: Eine typische Story mit notgeilen Teenagern, die sich bei ihrem Road Trip aufs Übelste blamieren und mit den ach so witzigen Fremdsprachen ihre Probleme haben. Das Dumme ist nur, dass das auf Dauer eben stinklangweilig und vor allem total unwitzig ist. Jedoch muss man dem Film zugestehen, dass er ab und an einen Brüller bietet. Denn wenn David Hasselhoff sein Du zum Besten gibt, bleibt kein Auge trocken. Der Rest ist jedoch nur unwitziger Einheitsbrei, über den keiner mehr lachen kann, der schon einige Filme dieses Genres gesehen hat.
Bei den größtenteils unbekannten Darstellern wurde beim Casting wohl eher auf Aussehen, als auf Talent geachtet. Und so kalauern sich unsere Akteure ohne jegliche Ausstrahlung durch halb Deutschland. Amüsant sind immerhin die kleinen Gastauftritte einiger namhafter Stars, wie zum Bespiel Vinnie Jones, der als radikaler Manchester United Anhänger zu sehen ist.
Letztendlich bleibt festzuhalten, dass das Genre einfach schon total überfrachtet ist und man beim zehnten Mal nicht mehr über die gleichen Gags lachen kann. So ist Eurotrip leider auch nicht mehr, als einer der typisch dümmlichen und vor allem witzlosen Teeniefilme, die es momentan im Überfluss gibt. |