Taking Lives Poster

Film-Seite zu Taking Lives
Trailer zu Taking Lives
Poster zu Taking Lives
Wallpaper zu Taking Lives
Offizielle Seite
Deutsche offizielle Seite
Charts-Statistiken zu Taking Lives
PDF zu Taking Lives
Forum-Topic zu Taking Lives

Taking Lives

(Taking Lives, 2004)

Dt.Start: 08. April 2004
DVD: 03. September 2004
Premiere: 19. März 2004 (USA)
FSK: ab 16 Genre: Thriller
Länge: 103 min Land: USA
Darsteller: Angelina Jolie (Illeana Scott), Ethan Hawke (Costa), Kiefer Sutherland (Hart), Gena Rowlands (Mrs. Asher), Olivier Martinez (Paquette), Tcheky Karyo (Leclair), Jean-Hugues Anglade (Duval), Paul Dano (Young Asher), Justin Chatwin (Matt Soulsby)
Regie: D. J. Caruso
Drehbuch: Hillary Seitz, Jon Bokenkamp


Inhalt

Die erfolgreiche FBI Profilerin Illeana Scott wird nach Montreal beordert, um der kanadischen Polizei bei der Aufklärung einer Mordserie zu helfen. Bei ihren Ermittlungen findet sie heraus, dass der Serienkiller die Identität seiner Opfer annimmt und bei deren Auswahl keinem typischen Muster folgt. Die einzige Chance den Killer zu schnappen, ist der Museumsangestellte John Costa, der behauptet den Täter gesehen zu haben.
Shopping-Box
DVDs zu Taking Lives Amazon-Shop
zum Film
Merchandising zu Taking Lives Poster & Merchandise
zum Film
Taking Lives bei eBay Artikel bei eBay
zum Film
Taking Lives bei Billiger.de Preisvergleich
für den Film

Durchschnittliche Redaktionswertung

Taking Lives hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 24%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Toni Straßer
Taking Lives hat eine Wertung von 24%
Leider schaffte es Regisseur D.J. Caruso nicht, das Potential der eigentlich gelungenen Story, auch nur im Ansatz auszuschöpfen. Auch die Darsteller, allen voran Oskarpreisträgerin Angelina Jolie, enttäuschen auf ganzer Linie. Deshalb ist Taking Lives ein eher unterdurchschnittlicher den unterhaltsamer Thriller.

Bild aus Taking Lives Angelina Jolie auf der Jagd nach einem Killer, der die Identität seiner Opfer annimmt: Die Story, aus der Feder von Hillary Seitz (Insomnia - Schlaflos) und Jon Bokenkamp, klingt viel versprechend, und der Film ist mit Ethan Hawke, Kiefer Sutherland und eben besagter Angelina Jolie, zumindest von den Namen her, gut besetzt. Doch was Regisseur D.J. Carusc dann abliefert, hat mit einem guten Thriller nicht viel gemein.

Der Film beginnt mit einem ersten Mord, der Jahre vor der eigentlichen Handlung passierte, eigentlich ganz ansehnlich. In der Gegenwart angekommen, fängt man dann aber doch sehr schnell an, die Klasse des Streifens anzuzweifeln. Es werden erst einmal ein paar Charaktere in die Handlung geworfen, von denen man nichts weiter erfährt, als dass sie sich um den Fall einer ausgegrabenen Leiche kümmern sollen. Dabei wirkt der Auftritt von Illeana Scott, gespielt von Jolie, besonders lächerlich: Sie ist zunächst verschwunden, doch als der Polizeipräsident und der Polizist, der den Auftrag hatte die FBI-Profilerin vom Flughafen abzuholen, sich auf die Suche nach der Verschollenen machen, finden sie sie mitten in der Nacht in dem Grab der gefundenen Leiche liegend. Der Regisseur wollte damit wohl irgendwie darauf hinweisen, dass Scott übernatürliche Wahrnehmungen besitzt, worauf aber später nicht mehr eingegangen wird. Nach einem weiteren Mord taucht dann Ethan Hawke als angeblicher Zeuge der Tat auf.

Es folgt eine Reihe von Ermittlungen, die so schlecht und spannungsfrei inszeniert wurden, dass man nur aufpassen muss, beim Schlafen nicht den Popcorneimer umzuschmeißen. Denn jeder normale Mensch kennt zu diesem Zeitpunkt schon den Täter. Die Macher des Films scheint das nicht sonderlich zu stören, und sie versuchen weiter, den Zuschauer auf die falsche Fährte zu locken, was die Sache nur noch verschlimmert. Auch der Versuch mit einer billigen Verfolgungsjagd gegen Ende des Films etwas Action in die Handlung zu bringen, geht ordentlich in die Hose. Dem männlichen Zuschauer ist das aber inzwischen schon egal: Er wurde durch eine Liebesszene zwischen Hawke und Jolie, bei der man deren Brüste zu sehen bekommt, "zufrieden gestellt". Auf diese Weise wird der Verlust des Eintrittspreises wenigstens etwas erleichtert. Das Ende des Films ist jedoch wieder so schwach, dass selbst dieser Lichtblick verblasst.

Obwohl man bei ein paar Szenen etwas erschrickt, schafft es Taking Lives nie wirklich, Spannung aufzubauen. Die Darsteller wirken unsympathisch und die Handlung ist genau so vorhersehbar, wie das Michael Schumacher wieder Weltmeister wird. Der eigentliche Plot des Films, der Identitätswechsel des Täters, spielt leider nur eine Nebenrolle und wird zu stümperhaft ausgeführt. So versinkt Taking Lives in die Belanglosigkeit und wird wohl schnell vergessen. Wer einen wirklich guten Thriller sehen will, sollte sich doch lieber Sieben oder Identität anschauen!



Weitere interessante Filme




Film vorschlagen
Mr. Brooks - Der Mörder in Dir
Dt. Start: 29. Nov 2007
Vorschlag entfernen
Kurzer Prozess - Righteous Kill
Dt. Start: 01. Jan 2009
Vorschlag entfernen
Blutmond
Dt. Start: 29. Jan 1987
Vorschlag entfernen
Unter Kontrolle
Dt. Start: 31. Juli 2008
Vorschlag entfernen
88 Minutes
Dt. Start: nicht bekannt
Vorschlag entfernen
 

© 2012 MovieMaze.de