| Dt.Start: |
nicht bekannt DVD: 04. Januar 2007
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Premiere: |
02. November 2002 (Japan) |
| FSK: |
nicht bekannt
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Genre: |
Drama, Romanze |
| Länge: |
129 min
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Land: |
Japan |
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Darsteller:
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Hiroyuki Sanada (Iguchi Seibei), Rie Miyazawa (Tomoe), Nenji Kobayashi (Hisasaka Choubei), Min Tanaka (Yogo Zenemon), Ren Osugi (Kouda Toyotarou), Mitsuro Fukikoshi (Michinojo Iinuma), Miki Itô (Kayana Iguchi), Kanako Fukaura, Erina Hashiguchi (Ito Iguchi), Hiroshi Kanbe (Naota), Reiko Kusamura, Keishi Arashi, Baijaku Nakamura, Masato Akatsuka, Masahiro Satô |
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Regie:
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Yoji Yamada |
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Drehbuch:
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Yoshitaka Asama |
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Der für den Oscar nominierte Film überzeugt vor allem durch seine ruhige Erzählweise sowie den ausdrucksstarken Hauptdarsteller.
Schon auf der Berlinale 2003 sorgte Tasogare Seibei für Beifallstürme, jetzt kommt dieses wunderbare Drama nun auch zu weltweiten Ehren, denn er ist als Best Foreign Language Film für den diesjährigen Academy Award nominiert und hat wohl auch gute Chancen ihn abzuräumen.
Iguchi Seibei ist nach dem Tod seiner kranken Frau auf sich alleine gestellt. Er muss nun eigenmächtig den Haushalt führen und sich zusätzlich noch um seine beiden Töchter und die dementkranke Großmutter kümmern. Nach hoffnungslosen Verkupplungsversuchen seines Bruders, scheint sich Seibei in seine Jugendfreundin Tomoe zu verlieben, jedoch will er nicht, dass sie bei ihm in Armut lebt und verheimlicht ihr so seine Gefühle. In der Zwischenzeit wird er aber auch noch mit einem Auftrag betraut der für ihn tödlich enden könnte.
Dies ist im Grunde schon fast die gesamte Handlung dieses Filmes, welche von Regisseur Yoji Yamada auf sehr ruhige Weise erzählt wird. Gerade dieser ruhige Stil, der das Alltägliche des Hauptcharakters auf die Leinwand bringt, fast als wäre man ein stiller Beobachter eines Lebensabschnittes von ihm, ist so überzeugend, dass man sich die komplette Laufzeit kaum langweilt. Vergleichbar ist dieser Stil ein wenig mit dem von Ken Loach, der in seinen Filmen auf ähnlich ruhige Handlungsstränge setzt.
Überzeugend ist der Hauptcharakter in Szene gesetzt worden, da seine Gefühle und seine Motivation ausführlich dargelegt werden und man mit Hauptdarsteller Hiroyuki Sanada einen wahren Glücksgriff gemacht hat, denn man nimmt ihm die schwierige Rolle des tragischen Titelhelden ohne Zweifel ab. Weitestgehend gelungen sind auch die Landschaftsaufnahmen, sowie die Ausstattung des Filmes, die gerade durch ihre schlichte Art und Weise für ein realitätsnahes Umfeld sorgt, ebenso auch die Kostüme und Utensilien der Dorbewohner.
Tasogare Seibei gelingt es, trotz der langen Laufzeit und seiner ruhigen Inszenierung, den Zuschauer keineswegs zu langweilen, da sowohl die Geschichte sehr interessant ist und man sich auch große Mühe mit den Charakteren sowie natürlich auch bei den Darstellerleistungen gegeben hat.