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Das geheime Fenster(Secret Window, 2004)
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29. April 2004 DVD: 26. Oktober 2004
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Premiere: |
12. März 2004 (USA) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Drama, Thriller |
| Länge: |
96 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Johnny Depp (Mort Rainey), John Turturro (John Shooter), Maria Bello (Amy Rainey), Timothy Hutton (Ted), Charles Dutton (Ken Karsch), Len Cariou (Sheriff Dave Newsome), Joan Heney (Mrs. Garvey), John Dunn-Hill (Tom Greenleaf), Vlasta Vrana (Fire Chief Wickersham), Matt Holland (Detective Bradley), Gillian Ferrabee (Fran Evans), Bronwen Mantel (Greta Bowie), Elizabeth Marleau (Juliet Stoker), Kyle Allatt (Busboy), Richard Jutras (Motel Manager) |
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Regie:
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David Koepp |
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Drehbuch:
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David Koepp |
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 Inhalt
Nach der unschönen Scheidung mit seine Frau Amy zieht der erfolgreiche Schriftsteller Mort Rainey in ein einsames Landhaus. Dort taucht plötzlich ein Mann namens John Shooter auf und beschuldigt Mort, seine Geschichten gestohlen zu haben. Er will, dass ihn Mort vom Gegenteil überzeugt und stellt ihm ein Ultimatum. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Benjamin Schieler
"Das Ende ist das Wichtigste", sagt der von Johnny Depp dargestellte Romanautor Mort Rainey in Das geheime Fenster. Angesichts der blutleeren und einfallslosen Auflösung muss man dem Film attestieren, das Wichtigste in den Sand gesetzt zu haben. Dahin sind damit auch die mühsam gesammelten Sympathie- und Unterhaltungspunkte, die vor allem einigen wenigen Schockerszenen und seinen beiden Hauptdarstellern zu verdanken sind: Depp auf der einen, der wunderbare John Turturro auf der anderen Seite. Ihm nimmt man die Rolle des Psychopathen ohne weiteres ab. Doch das war es dann auch - und das ist am Ende zu wenig.
Kritik
von Thomas Straßer
Basierend auf einer Kurzgeschichte von Stephen King inszenierte Drehbuchautor und Regisseur David Koepp (Stir of Echoes) diesen eher durchschnittlichen Thriller. Daran kann auch sein hervorragender Hauptdarsteller Johnny Depp nichts ändern, der als verplanter und vereinsamter Autor eine gute Figur macht.
Tollpatsch-Pirat Johnny Depp hat vorerst genug von den sieben Weltmeeren und erholt sich nun an einem verlassenen See in den Wäldern von New York. Ausgestattet mit einem zerfledderten Bademantel und einer eigenwilligen Struwwelpeter-Frisur verkörpert er den Autor Mort Rainey, der nach der Trennung von seiner Frau Amy (Maria Bello) keine anständige Geschichte zu Papier bringt. Genervt von der Haushälterin und unzufrieden mit sich selbst, fristet er in dem einsamen Haus sein Dasein und verbringt die meiste Zeit schlafend auf der Couch. Erst als der fanatische John Shooter (John Turturro) plötzlich vor seiner Tür auftaucht und ihn beschuldigt, seine Story gestohlen zu haben, kommt wieder etwas Leben in die Bude. Mort nimmt den Mann aus Mississippi jedoch nicht ernst, da er sich sicher ist, nie abgeschrieben zu haben. Erst als er seinen Hund ermordet vorfindet, wird ihm klar, dass es Shooter ernst meint.
Die Romanvorlage zu Das geheime Fenster stammt von keinem Geringeren als Stephen King, dessen thematisch ähnliche Werke Misery und Shining bereits den Weg in die Kinos fanden. Adaptiert wurde seine Kurzgeschichte "Secret Window, Secret Garden" von dem bekannten Drehbuchautor David Koepp, der unter anderem die Scripts für Panic Room oder Spider-Man anfertigte. Koepp, der auch die Regie übernahm, legte bei seiner Geschichte wenig Wert auf knallige Schockeffekte, sondern setzt auf unterschwellige Ängste und Horrorszenarien. Auch die restliche Inszenierung ist recht traditionell gehalten und an den etwas kauzigen Mort Rainey und sein altmodisches Häuschen angepasst. Die Spannung, die im Konflikt zwischen Mort Rainey und John Shooter steckt, wird langsam aufgebaut, recht konstant bis zum Ende gesteigert und schließlich mit der Auslösung der Geschichte beendet.
Trotz des soliden Drehbuchs und der stimmigen Inszenierung von David Koepp tut sich Das geheime Fenster schwer, richtig zu fesseln und zu begeistern. Einzig Hauptdarsteller Johnny Depp hebt den Film aus der Durchschnittsmasse heraus. Seine Charakterstudie des vereinsamten und verplanten Autors Mort Rainey ist schlichtweg herrlich und in allen Belangen überzeugend. Egal ob er gerade mit sich selbst, seinem Hund, seiner Frau oder dem überforderten Sheriff spricht, immer schwingt ein herrlich missmutiger bis gelangweilter Unterton mit. Durch sein undurchschaubares Spiel gelingt es ihm auch, die Spannung zu vergrößern und die Vermutungen des Publikums über die Auflösung der Geschichte zu zerstreuen. Trotzdem wird der Ein oder Andere den Kniff nach einiger Zeit kommen sehen - man sollte sich deshalb einfach auf die Geschichte einlassen und nicht unentwegt herumgrübeln.  Weitere interessante Filme
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