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Carolina(Carolina, 2003)
| Dt.Start: |
13. Mai 2004
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Premiere: |
04. Juli 2003 (Spanien) |
| FSK: |
ab 6
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Genre: |
Drama |
| Länge: |
97 min
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Land: |
USA, Deutschland |
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Darsteller:
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Julia Stiles (Carolina), Alessandro Nivola (Albert Morris), Shirley MacLaine (Grandma Mirabeau), Mika Boorem (Maine Mirabeau), Azura Skye (Georgia Mirabeau), Edward Atterton (Heath Pierson), Randy Quaid (Ted Mirabeau), Dwight Armstrong (Snake), Anna Ortiz (Christen), Jennifer Coolidge (Tante Marilyn), Ambyr Childers (Junge Carolina), Daveigh Chase (Junge Georgia Mirabeau), John Capodice, Larissa Bordere, Barbara Eden (Daphne St. Claire), Laura Elizabeth Ford (Kate), Ryan Scott Greene (Seth), Steven Hack (John Cambridge), Lauri Johnson (Susan), John D. Kim (Chang), Vince Lozano, Michael Panes (John), Philip Pavel, Daniel Raymont, Scott Adam Sobol, Alan Thicke, Caroline Walker, Audrey Wasilewski, Josh Waters |
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Regie:
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Marleen Gorris |
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Drehbuch:
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Katherine Fugate |
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Inhalt
Für die kluge und gutaussehende Carolina Mirabeau gestaltet sich die Suche nach dem passenden Mann fürs Leben wegen ihrer chaotischen Familie mehr als schwierig. Ihre rüstige Großmutter ist eine Nervensäge, ihre beiden jüngeren Schwestern sind tollpatschige Träumerinnen bzw. exzentrische Persönchen und ihr Vater ist ständig betrunken. Das ganze Chaos wird noch schlimmer, als sich ihr vermeintlicher Traummann Heath als Weichei outet und ihr bester Freund Albert plötzlich nie gekannte Qualitäten an den Tag legt. |  |
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Auch wenn Antonia-Regisseurin Marleen Gorris in ihrem neuesten Film schrullige und liebenswürdige Charaktere zu bieten hat, die von ihren Darstellern noch mit dem dazugehörigen Charme versehen wurden, gelang es ihr nicht, diese in einer ordentlichen Story unterzubringen und verschenkt damit leider das Potential dieses ansonsten sehr kurzweiligen Filmes.
Drei Jahre nach Luzhins Verteidigung meldet sich die holländische Regisseurin Marleen Gorris wieder zurück und überrascht mit einer diesmal eher simplen Lovestory. Für das Cast konnte die übliche Verdächtige Julia Stiles, sowie Oscargewinnerin Shirley MacLaine verpflichtet werden, die immer wieder für amüsante Filme gut sind.
Carolina Mirabeau (Julia Stiles) wuchs gemeinsam mit ihren Geschwistern Georgia und Maine bei ihrer sarkastischen und strengen Großmutter (Shirley MacLaine) auf. So ist es kein Wunder, dass sie selbst zu einer äußerst disziplinierten Person heranwuchs, die ihre jüngeren Schwestern mit erzieht und gegen ihre Oma rebelliert. Zwischenzeitlich wohnt sie auch direkt neben ihrem besten Freund, der, so scheint es, mehr von ihr will, als nur Freundschaft. Dies stellt sich natürlich als Problem heraus, als sie eine Beziehung mit dem reichen Heath beginnt.
So wie sich die Story des Filmes liest, ist sie auch: Ziemlich belanglos und vorhersehbar. Jedoch sind es mehr die kleinen Nebengeschichten, in denen man wohl eine der chaotischsten und durchgeknalltesten Filmfamilien seit langem erlebt, die den Film ausmachen. Diese Szenen haben auch einen gewissen Charme und können so von der eher flauen Story, als auch dem sehr unglücklichen Ende ablenken.
Der Film profitiert jedoch auch von seinem überzeugenden Cast. Julia Stiles spielt ihre Rolle gewohnt ordentlich, steht allerdings im Schatten der unglaublich sympathischen Shirley MacLaine, die in ihrer Rolle als schrullige, keifende Großmutter brilliert. Aber auch die Nebenparts wurden mit Alessandro Nivola, Edward Atterton und Randy Quaid gut und solide besetzt.
Leider ist insgesamt enttäuschend, dass das Potential des Filmes (Charme, Charaktere und Darsteller) nicht ausgenutzt wurde, da man um sie herum eine enttäuschende Familen- und Liebesgeschichte gesponnen hat. So ist Carolina sicher ganz nett anzuschauen, aber so kurzweilig, dass man ihn wohl schnell wieder aus seinem Gedächtnis streichen kann. |  | | von Daniel Licha |

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