| Dt.Start: |
06. Mai 2004 DVD: 29. November 2004
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Premiere: |
13. Januar 2002 (Sundance Film Festival, USA) |
| FSK: |
o.A.
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Genre: |
Komödie, Drama |
| Länge: |
86 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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America Ferrera (Ana), Lupe Ontiveros (Carmen), Ingrid Oliu (Estela), George Lopez (Mr. Guzman), Brian Sites (Jimmy), Soledad St. Hilaire (Pancha), Lourdes Perez (Rosali), Jorge Cervera Jr. (Raul), Felipe de Alba (Großvater), José Gerardo Zamora Jr. (Juan José), Edgar Lujan (Juan Martin), Lina Acosta (Norma), Celina Belizan, Ramona Garcia Coronado, Marlene Forte (Mrs. Glass) |
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Regie:
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Patricia Cardoso |
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Drehbuch:
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Josefina Lopez, George LaVoo |
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Dem Publikumspreisträger des Sundance Film Festivals fehlt es leider an einer Identifikationsfigur, mit der der Zuschauer mitfühlen kann. So bleibt trotz den großartigen Hauptdarstellern festzuhalten, dass der Film nicht immer überzeugen und daher nicht aus dem Mittelmaß herausstechen kann.
Beim Sundance Film Festival 2002 war Real Woman have Curves der Publikumsliebling schlechthin und gewann von den Zuschauern zwei Preise für die besten Darsteller. Mit zwei Jahren Verspätung bringt nur auch der kleine deutsche Verleih Alamode Film diese Independentproduktion in die deutschen Kinos.
Das Leben könnte für Ana, die Tochter einer mexikanischen Einwandererfamilie, eigentlich ganz gut laufen. Sie hat jetzt ihren Abschluss geschafft und könnte aufs College gehen. Doch ihre resolute Mutter scheint ihr einen Strich durch die Rechnung zu machen, denn sie hat nichts Besseres zu tun, als ihre Tochter den ganzen Tag auf ihr Übergewicht hinzuweisen und sie zum Abnehmen zu bewegen. Außerdem soll sie auch noch in der Näherei ihrer Schwester mitarbeiten.
Die Story dieses Filmes lässt sich am ehesten mit Kick it like Beckham vergleichen, in dem fast der gleiche Stoff auf amüsante Weise verfilmt wurde. Real Woman have Curves geht eher in die dramatische Richtung und schildert das triste Leben von Ana, die unter der Fuchtel ihrer Mutter steht und dadurch sehr leidet.
Auch wenn die Aufmachung gelungen und die Geschichte einigermaßen interessant ist, so hat der Film das große Problem, dass keine der Figuren dem Zuschauer nahe geht. Es ist dem Publikum im Grunde total egal, was denn jetzt mit Ana, ihrer Mutter und aus dem weiteren Lebensverlauf wird, da jeder der Charaktere so viele unsympathische Seiten hat, dass die Identifikationsfigur fehlt.
Dabei spielt die Hauptdarstellerin America Ferrera richtig groß auf und lieferte schon mit ihrem Debüt eine klasse Leistung. Auch die Darstellerin der Mutter, Lupe Ontiveros, weiß durch ihre kauzige Art sehr zu gefallen. Das restliche Cast sollte aber auch nicht unterbewertet bleiben, denn eine schlechte Darbietung kann man in diesem Film wahrlich nicht ausmachen.
Dennoch genügen diese guten Darbietungen, sowie einige sehenswerte Momente nicht, den Film über das Mittelmaß zu hieven. Es fehlt eben eine Identifikationsfigur mit der man leidet und mitfühlt. So stellt sich schnell Langeweile ein und man erinnert sich, dass dieser Handlungsbogen schon besser auf Zelluloid gebannt wurde.