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Oliver Kalkofes Wixxer weis durchaus zu unterhalten und hat prächtig harmonierende Darsteller, denen man den Spaß beim Dreh deutlich anmerken kann. Dennoch schleicht sich eine gewisse Langeweile zwischen den Gagphasen ein und auch das Ende der Geschichte ist enttäuschend. Kalauerfans werden den Streifen jedoch lieben.
Schon drei Jahre ist es her, dass die früheren Arbeitskollegen Oliver Kalkofe und Oliver Welke auf die Idee einer Edgar Wallace Persiflage kamen. Eineinhalb Jahre später gesellte sich noch Bastian Pastewka mit ins Boot und man begann mit dem Schreiben des Drehbuchs. Bei diesen drei Comedians sind die Erwartungen natürlich sehr hoch und auch der Trailer ließ auf ein Feuerwerk aus Gags schließen.
Auf den Weg ins Black/White-Castle treffen Doris und Dieter Dubinski auf den gefährlichen Mörder Mönch mit der Peitsche! Als dieser jedoch von dem sogenannten Wixxer ermordet wird, welcher einen Edgar Wallace Killer nach dem anderen auf seiner Todesliste hat, steht Scotland Yard Kopf und setzt seine besten Männer mit dem Fall an: Inspector Very Long und Chief Inspector Even Longer!
Schon zu Beginn wird man feststellen: Entweder man steht auf den Humor von Kalkofe/Pastewka/Welke oder eben nicht - andere Kategorien dürfte es wohl nicht geben. Wer sich jedoch auf deren Art Witz einlässt, kann jede Menge Spaß haben. Zwar gibt es nicht durchgehend Gags am laufenden Band und es kommt durchaus vor, dass mal mehrere Minuten ohne Lacher vergehen, aber wenn sie kommen, dann richtig und meist gleich Mehrere auf einmal. Jedoch kommt auch dieser Film nicht ohne vollkommen unwitzigen Szenen aus, so entging mir zum Beispiel jeglicher Humor bei jeder Szene mit den Möpsen.
Die Geschichte um die diese ganzen Kalauer gestrickt sind, ist recht ordentlich und durchaus amüsant, jedoch wird einem jegliche Spannung genommen, da selbst diejenigen, die nur drei bis vier mal pro Jahr in Kino gehen, schon nach spätestens einer Viertelstunde klar sein müsste, wer denn nun hinter der Identität des titelgebenden Wixxers steckt.
Ein Lob geht hingegen an den kompletten Cast, denn man merkt den Meisten sofort an, wie viel Spaß sie beim Drehen hatten. Oliver Kalkofe und Bastian Pastewka harmonieren als Inspector-Team perfekt, aber auch die Anderen können überzeugen, so weiß Christoph Maria Herbst als Butler Hatler zu überzeugen. Den Vogel schießen jedoch zwei Männer ab: Zum einen Olli Dittrich, dem es wohl als Einzigsten des Casts gelingt, dass man bei jeder seiner Szenen schmunzeln muss. Zum Anderen noch Günter Jauch, der hier ein aberwitziges Cameo abliefern darf. Jedoch gibt es auch Schatten, so nervt Anke Engelke bei ihren (zum Glück recht wenigen Szenen) ohne Ende und auch Thomas Fritsch wirkt eher wie ein billiger Sky Dumont Abklatsch.
Zwar weiß Oliver Kalkofes Wixxer durchaus zu unterhalten, aber über die gesamte Spielzeit muss man einfach sehen, dass die Pausen ohne jeglichen Gag manchmal einfach zu lange sind. Ebenso enttäuschend ist die Auflösung des Filmes. Aber wer gerne auf Kalauerfilmchen a la Naked Gun steht, der wird hier sicher seinen Spaß haben. |