Johnny English-Regisseur Peter Howitt brachte für seine Screwball-Komödie die beiden Stars Julianne Moore und Pierce Brosnan vor die Kamera, welche sich ein köstliches und zugleich sehr charmantes Duell um Beruf, Liebe und Chance liefern. Damit sind 90 Minuten gute Unterhaltung und ein toller Kinoabend gesichert.
Es ist schön zu sehen, dass es doch noch Drehbuchautoren gibt, die es riskieren einen romantischen Film der alten Schule zu schreiben, ohne dass man dabei Fäkalhumor und Ähnliches als Stilmittel verwenden muss. Für die Hauptrollen konnten zudem mit Julianne Moore und Pierce Brosnan zwei charmante Stars gewonnen werden.
Grundverschiedener könnten die beiden Scheidungsanwälte Daniel Rafferty und Audrey Woods nicht sein: Während Audrey sich streng an den gepflegten Umgang am Gerichtshof hält, zieht Daniel ein eher unordentliches und spontanes Leben vor. Dennoch zählen Beide zu New Yorks Topscheidungsanwälten, die keine Gelegenheit auslassen, den Konkurrenten eins auszuwischen.
So einfach und vorhersehbar die Geschichte auch ist: Sie wird zu keinem Zeitpunkt langweilig, was man zum einen dem herrlich erfrischenden Drehbuch von Aline Brosh McKenna, zum anderen natürlich auch der spritzigen und lockeren Inszenierung von Johnny English-Regisseur Peter Howitt zuschreiben muss, denen es gelang eine recht einfache Geschichte mit viel Charme und Humor an den Mann zu bringen.
Der Film wäre jedoch nur halb so amüsant, gäbe es nicht die beiden glänzend aufgelegten Hauptdarsteller Julianne Moore und Pierce Brosnan, welche für ihre Rollen perfekt gecastet wurden. Die Beiden spielen sich die Bälle gegenseitig im Sekundentakt auf so charmante Art und Weise zu, dass kein Auge trocken bleibt.
Nichts desto trotz ist der Film sicherlich kein komödiantisches Meisterwerk, aber dank der guten Mischung weiß Laws of Attraction für gute eineinhalb Stunden hervorragend zu unterhalten, auch wenn er aufgrund seiner Kurzweiligkeit wohl schnell wieder vergessen wird.