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Einen Krieg der etwas anderen Art zeigt uns der neueste Film von Regisseur Mark S. Waters. Er schickt Teenie-Sternchen Lindsay Lohan in einen Girliekrieg, der durch seinen Zickenterror für viele Lacher sorgen kann und beweist damit erneut, dass man aus einem einfachen Thema einen überaus unterhaltsamen Film machen kann.
Nach ihrem ersten sehr zufriedenstellenden Film Freaky Friday - Ein voll verrückter Freitag wagen sich nun US-Teenie-Star Nr. 1 Lindsay Lohan (Bekenntnisse einer Highschool Diva) und Mark S. Waters erneut an ein gemeinsames Projekt, welches den Zickenterror in amerikanischen Hochschulen aufs Korn nehmen soll.
Cady Heron hat ihr halbes Leben mit ihren Eltern in Afrika auf Safari verbracht. Als sie nun in den USA das erste mal eine öffentliche Schule besuchen soll, ist das für sie eine ganz andere Wildnis! Um ihrer einzigen Freundin einen Gefallen zu tun, schleust sie sich bei den so genannten Plastics ein, den zickigsten und gemeinsten Mädels der Schule. Der Zickenterror kann beginnen!
Die Geschichte, die uns Saturday Night Life-Autorin Tina Fey hier auftischt ist sicher alles andere als originell, erfüllt aber ihren Zweck voll und ganz, da es wirklich sehr amüsant ist, den Girlies bei ihrem Krieg zuzusehen. Des weiteren gefällt natürlich, dass der Film sich zu keinem Zeitpunkt ernst nimmt und Moralpredigten nur aufkommen, um sich im Nachhinein gleich darüber lustig zu machen. Das in dieser Hinsicht enttäuschende Ende und die fehlende Boshaftigkeit trüben das Gesamtbild ein wenig, aber ansonsten muss man sagen, dass die Story ihren Zweck erfüllen kann.
Aufgrund des überaus witzigen Trailers konnte man im Voraus natürlich vermuten, dass es sich bei Girls Club - Vorsicht Bissig! um einen Film handeln wird, der sein ganzes Pulver in der Vorschau verschießt. Doch dem ist nicht so: Der Streifen hat neben den schon gesehenen noch eine ganze Reihe von gelungenen Gags vorzuweisen, auch wenn man ganz klar sagen muss, dass einige ins Leere gehen. Nichts desto trotz weis der Humor zu überzeugen, was vor allem seiner Boshaftigkeit zuzuschreiben ist.
Hauptdarstellerin Lindsay Lohan liefert hier, nach der doch etwas unter der Erwartung gebliebenen Leistung in Bekenntnisse einer Highschool Diva, wieder eine überzeugende Darbietung ab, auch wenn diese nicht ganz an Freaky Friday - Ein voll verrückter Freitag heran reicht. Die weiteren Darsteller wurden gut in ihre klischeehaften Charaktere gecastet und auch Scrubs-Hausmeister Neil Flynn kann in der Rolle von Cadys Vater für den ein oder anderen Lacher sorgen.
Trotz der Tatsache, dass man hier einen recht einfachen Teeniespass zu sehen bekommt, muss man ganz klar sagen, dass es dem Team Lohan/Waters nach Freaky Friday - Ein voll verrückter Freitag erneut gelungen ist, aus einer einfachen Geschichte einen wirklich witzigen Film zu schaffen, den sicherlich nicht nur Teenies unterhaltsam finden werden. |