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Ich versteh gar nicht, warum der Film als B-Movie bezeichnet wird, denn die Riesenechsen haben wirklich sehr echt ausgesehen. Ist natürlich auch kein Wunder, da die Special-Effects-Leute von Komodo unter anderem auch an Jurassic Park und Starship Troopers gearbeitet haben. Danach sind so ein paar Komodos ja fast schon Kinderkram. Die Schauspieler haben eigentlich auch recht gute Arbeit geleistet. Vorallem der Junge, der den traumatisierten Patrick dargestellt hat, konnte überzeugen.
Leider hat es Michael Lantieri in seinem Regiedebut nicht geschafft, Spannung aufkommen zu lassen. Ab und zu schauen die Komdos mal vorbei, kriegen was auf die Mütze und gehen wieder. Man hat jedoch nie den Eindruck, daß die Hauptdarsteller in ernsthafter Gefahr wären. Der große Showdown entpuppt sich dann als ebenso unspektakuläre Begegnung mit einer(!) der Echsen, die ihre potentielle Nahrung an den Rand einer Klippe scheucht. Tja, Komodo hätte das Zeug zu einem richtig nervenaufreibenden Monsterschocker gehabt, aber es hat eben nicht sollen sein.
Vielleicht hätten die Macher das bischen Budget, das ihnen für diesen Film zur Verfügung stand für ein anständiges Drehbuch ausgeben sollen. Da wären sie wohl besser beraten gewesen, denn das schlimmste was einem Film passieren kann, ist das völlige Fehlen von Spannung. Da helfen dann auch keine überragenden Special Effects mehr, weil die Hälfte der Zuschauer eh schon eingepennt ist. Bisher ist Komodo nur auf Festivals gelaufen und ich denke es wird auch nie zu einer weltweiten Veröffentlichung kommen. Das ist in diesem Fall aber auch kein Beinbruch, denn man hat wirklich nichts verpasst, wenn man den Film nicht gesehen hat. Alle Echsenfreaks können sich den Streifen ja auf Video oder DVD ausleihen. |