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laertesdd
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Betreff des Beitrags: Cold Mountain Verfasst: 26.02.2004 13:05 |
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gestern abend habe ich mir im - hauptsächlich von angehörigen des weiblichen geschlechts besuchten (was wohl an den vielen überschwänglichen empfehlungen in diversen frauen- und mädchenzeitschriften liegen mag) - cinemaxx in dresden COLD MOUNTAIN angesehen. leider hat er meine erwartungen nicht erfüllt. er ist zwar (glücklicherweise!) nicht mit VOM WINDE VERWEHT vergleichbar, wie einige kritiker meinen, aber gemessen am ENGLISH PATIENT (ein vergleich, der sein muss, weil hinter beiden die liebe thematisierenden epen anthony minghella steht) geht er eindeutig unter. vielleicht waren meine erwartungen in erinnerung dieses meisterwerks auch einfach zu hoch.
ab jetzt kommen evtl kleinere  COLD MOUNTAIN ist jedenfalls empfehlenswert für all jene, die grandiose landschaftsaufnahmen von der wunderschönen & überwältigenden ostküste der USA sehen möchten. und wer viele gute schauspieler (alles voran natürlich jude law und nicole kidman, die aber nicht ganz an juliette binoches einzigartige leistung hinanreicht) beobachten möchte (nicht: hören, denn die synchro ist relativ schlecht), dürfte auch zufrieden sein. alles in allem überzeugt COLD MOUNTAIN aber deswegen nicht, weil man seine story schon xmal gesehen hat, die liebesschwüre teilweise doch leicht zum kitsch neigen und nicht einmal der soundtrack des einzigartigen gabriel yared dies wieder auszugleichen vermag. kamera, schnitt und setting sind definitiv grandios, reichen aber für eine empfehlung nicht aus. schade eigentlich.
das einzige, was mir ansonsten positiv auffiel, war, dass minghella die frag- und sinnlosigkeit des krieges wie im ENGLISH PATIENT in einigen szenen sehr drastisch und symbolträchtig dargestellt hat - was ich ihm hoch anrechne. erinnert Ihr Euch daran, dass count almásy im deutschen flugzeug von engländern abgeschossen wird (oder war es im englischen flugzeug von deutschen? egal!)?
in COLD MOUNTAIN gibt es zwei von der aussagekraft her ähnliche szenen: zum einen locken sich die nordstaatler aufgrund eines schiefgegangenen bombardements selbst in einen hinterhalt und werden von den südstaatlern aufs grausamte abgeschlachtet. nur verwischen hier die konturen, und es ist nicht erkennbar, wer wer ist; es könnte auch genau umgekehrt sein. aber das ist ja auch egal und die eigentliche aussage dieser szene (jedenfalls meiner meinung nach).
eine andere szene ist die, in der die drei nordstaatler die allein lebende witwe vergewaltigen und ausrauben wollen, und sie dazu zwingen mitzumachen, indem sie ihr baby foltern. nachdem inman zwei von ihnen erschlagen hat, lässt er den dritten, einen jungen, sensiblen mann, der die beiden anderen von der folterung des babys abhalten wollte und auch an der vergwaltigung nicht beteiligt war, laufen. aber die beinahe-vergewaltigte schiesst ihn in den rücken. hier zeigt sich, dass es einerlei ist, welche farben, flaggen, uniformen man trägt, einerlei, welcher seite man angehört, einerlei, ob man "gut" oder "böse" ist: im krieg geht es irgendwann nicht mehr darum. es geht nur noch ums sinnlose töten. und kategorien wie gut und böse lösen sich in einer enormen grauzone auf.
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KeyzerSoze
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Betreff des Beitrags: Re: Cold Mountain Verfasst: 26.02.2004 14:02 |
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Beiträge: 14449
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hier herrscht viel Mittelmaß! Warum? Es gibt viel zu viele Einfälle von denen man bei diesem Genre besser die Finger hätte lassen sollen (z. B. die Blick in die Zukunft Sache) und außerdem ist die Story leider nicht immer überzeugend. Erschwerend kommt hinzu, dass die Kidman von der ersten Minute an nervt und zurecht nicht für den Oscar nominiert wurde. Was ich aber an dem Film so herrlich fand waren die kleinen herzzerreißenden Geschichten am Rande, die dem Film noch viel Würze geben konnten und natürlich die unglaubliche Renee Zellweger, die mit dieser Rolle einmal mehr ihre Wandlungskunst beweist und dieses Jahr auch endlich ihren Oscar bekommen wird. Jude Law war auch nicht zu verachten, dennoch wird der Film den Erwartungen der eingeheimsten Preise nicht gerecht. Die Erwartungen des Nominierungsregens konnte er nicht erfüllen. Frag mich wirklich wie es "Cold Mountain" geschafft hat und dagegen der wunderbare Big Fish mit einer Nominierung Abgespeist wurde.
_________________ Life ain't about how hard you can hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward.
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Beast
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Betreff des Beitrags: Re: Cold Mountain Verfasst: 27.02.2004 02:03 |
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Schon interessant, wie unterschiedlich verschiedene Menschen die selbe Geschichte wahrnehmen...
Ich war sehr angetan von "Cold Mountain", finde ihn auch zu Unrecht unterbewertet.
Gerade nach dem "englischen Patienten" hatte ich schlimmes befürchtet...
Minghellas Vorzeigeerfolg ließ & läßt mich nämlich völlig kalt - und das soll schon was heißen, bei jemandem der schon bei Lassie heult! Den Oscar-Regen konnte ich nie so recht nachvollziehen.
"Cold Mountain" dagegen fand ich anrührend inszeniert, wunderbar besetzt und mit einem stimmigen Soundtrack versehen.
Ich habe nach der Berlinaleaufführung Stimmen gehört, die den Film als "amerikanischen Hurra-Patriotismus" bezeichneten. Da frage ich mich, welchen Film die gesehen haben. Minghella arbeitet meiner Meinung nach deutlich heraus, daß Krieg nur Verlierer zurückläßt. Manche Episode war geradezu herzzerreißend...
Zwischendurch habe ich immer wieder ungläubig registriert, wer sich da alles in Nebenrollen tummelte. Natalie Portman hatte einen starken Auftritt - schade, daß sie in Star Wars als Schablone inszeniert wird!
Renee Zellweger hat ihren Oscar für mich sicher! Ihre Ruby war einfach nur klasse...
Jude Laws Inman war für mich die Identifikationsfigur, mit dem ich bis zum Schluß gefühlt habe. Zwiespältig ließ mich ausgerechnet die sonst mittlerweile von mir sehr geschätzte Nicole Kidman zurück. Durch all das Elend der Kriegsjahre wirkte sie immer noch wie Lady Di die sich gegen Landminen engagiert - eine bezaubernde Frau, die niemals in den Schrecken um sie herum passen wird und deren eigentlicher Platz ein anderer ist. Außerdem muß sie irgendwo auf ihrer Farm eine Kosmetikerin versteckt haben...
Was wirklich aus dem Rahmen der Geschichte fiel, war die "in den Brunnen guck"-Szene. Ich kann mir die nur mit Treue zur Romanvorlage erklären...
Richtig angepißt hat mich übrigens das Ende...
...mir war schon klar, daß dieser Film kein "Happy End" haben würde, aber damit hatte ich wirklich nicht gerechnet! (Obwohl oder gerade weil es sich andeutete...) Hätte gedacht, Ada und/oder Ruby treten ab...
Alles in allem ein schöner Film, den ich mir gerne nochmal im Original anschauen würde!
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Wolfe
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Betreff des Beitrags: Re: Cold Mountain Verfasst: 27.02.2004 13:43 |
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| MovieMaze- Weihnachtsmann |
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Beiträge: 7103
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laertesdd hat geschrieben: COLD MOUNTAIN ist jedenfalls empfehlenswert für all jene, die grandiose landschaftsaufnahmen von der wunderschönen & überwältigenden ostküste der USA sehen möchten.
Ja, vor allem wo dem Vernehmen nach wohl alle Außenszenen und Landschaftsaufnahmen in "good old Rumänien" gedreht worden sind 
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laertesdd
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Betreff des Beitrags: Re: Cold Mountain Verfasst: 18.03.2004 13:46 |
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| Regisseur |
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Beiträge: 4090
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das ist natürlich peinlich. ich schränke meine aussage daher ein auf "wunderschöne landschaftsaufnahmen". unabhängig davon, woher sie stammen. nichtsdestoweniger gehe ich davon aus, dass die ostküste der USA nicht weniger reizvoll ist...
übrigens @wolfe:
english patient ist ohne frage ein meisterwerk. was missfällt Dir denn an ihm? ich fand ihn in allen aspekten großartig: musik, story & drehbuch (insb die zwei handlungsebenen), darsteller, kamera, schnitt etc.
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Wolfe
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Betreff des Beitrags: Re: Cold Mountain Verfasst: 18.03.2004 14:12 |
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| MovieMaze- Weihnachtsmann |
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Beiträge: 7103
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laertesdd hat geschrieben: übrigens @wolfe: english patient ist ohne frage ein meisterwerk. was missfällt Dir denn an ihm? ich fand ihn in allen aspekten großartig: musik, story & drehbuch (insb die zwei handlungsebenen), darsteller, kamera, schnitt etc.
übrigens@laertes
wenn mich meine kleinen grauen Gehirnzellen nicht allzusehr täuschen, so habe ich WISSENTLICH eigentlich gar nicht zu "English Patient" derart geäußert wie Du das schreibst. Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen und würde dann ein anderere Präparat einnehmen 
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laertesdd
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Betreff des Beitrags: Re: Cold Mountain Verfasst: 18.03.2004 14:27 |
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| Regisseur |
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Beiträge: 4090
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Wolfe hat geschrieben: "[...] Gerade nach dem "Englischen Patienten" hatte ich Schlimmes befürchtet... [...]"
so dachte ich jedenfalls (freud'scher verleser?). bitte um verzeihung. denn tatsächlich: war es Beast; und der hat geschrieben: "[...] Gerade nach dem "Englischen Patienten" hatte ich Schlimmes befürchtet... [...]"
deswegen geht meine ursprünglich an Dich gerichtete frage nunmehr an ihn.
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Wolfe
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Betreff des Beitrags: Re: Cold Mountain Verfasst: 18.03.2004 14:40 |
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| MovieMaze- Weihnachtsmann |
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Beiträge: 7103
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laertesdd hat geschrieben: denn tatsächlich: war es Beast; und der hat geschrieben: "[...] Gerade nach dem "Englischen Patienten" hatte ich Schlimmes befürchtet... [...]"
deswegen geht meine ursprünglich an Dich gerichtete frage nunmehr an ihn.
wieder falsch  an "Sie"  (der geneigte Leser betrachte das Profil)
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Beast
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Betreff des Beitrags: Re: Cold Mountain Verfasst: 21.03.2004 01:45 |
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Was missfiel mir am "Englischen Patienten"...?
Nun, im Grunde hat der Film schon eine Menge zu bieten: Schöne Bilder, eine Geschichte auf mehreren Ebenen, einen emotionalen zeitgeschichtlichen Hintergrund... - bloß:
Leider funktionierte die Beziehung/Geschichte Fiennes/Scott Thomas bei mir überhaupt nicht. Fiennes sehe ich sonst sehr gerne - aber was seinem Charakter hier widerfuhr, ließ mich völlig kalt!
Auch das Schicksal seiner Geliebten war mir schnurz! Ich war ehrlich erleichtert, als sie endlich tot war...
Interessant fand ich die Beziehung zwischen dem indischen Bombenentschärfer und der Krankenschwester und wartete dementsprechend fortwährend auf diese Storyline.
Da der Motor der Geschichte aber beim Grafen und seiner Flamme liegt, die mir gelinde gesagt am Allerwertesten vorbeigingen, konnten die Schwester und ihr Inder mich lediglich vor dem totalen Abschalten bewahren... Da half auch keine noch so gute Kamera mehr!
"Der englische Patient" bleibt darum für mich ein seelenloser Film, der große Emotionen bedienen möchte, aber bei mir nur Langeweile auf hohem Niveau verbreitet...
Alle Aspekte, die Du Laertes, erfreulicherweise im "Englischen Patienten" findest, konnte ich für mich dagegen in "Cold Mountain" entdecken.
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Matt
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Betreff des Beitrags: Re: Cold Mountain Verfasst: 22.03.2004 14:12 |
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| Regisseur |
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Beiträge: 13689
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@Janis
Da man auf die TB-Einträge ja nicht antworten kann, und wir nuneinmal dieses "Cold Mountain"-Topic haben, möchte ich dich bitten wenn du Zeit hast etwas genauer zu beschreiben warum dir der Film so mißfallen hat. Kann keinen deiner Ansatzpunkte nachvollziehen.
_________________ "If it can be written, or thought, it can be filmed."
(Stanley Kubrick)
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Janis
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Betreff des Beitrags: Re: Cold Mountain Verfasst: 22.03.2004 19:35 |
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| Moderator |
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Beiträge: 3841 Wohnort: Berlin
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Tja, kann ich auch nicht ändern.
Nur: Ist nicht die Ausgangsprämisse schon einfach so doof, dass es zum Himmel schreit? Ist das nicht überhaupt irgendwo ein Film, wo's sowieso nur ums Ficken geht?
Und sag mir bitte nicht, du fandest es nicht umwerfend komisch, als der Typ die Säge unterm Stein hervorgezogen hat, oder als dieser weibliche Waldschrat kam um unseren - in eine zugegebenermaßen sehr missliche Situation geratenen - Helden zu retten. Das ist geradezu griechisch-tragisch. Göttliche Intervention, weil's nicht mehr weitergehen würde, sonst.
Und diese Renée Zellweger... tut mir leid, aber: Was war das denn? Zusammengeklaubt aus "Gone With the Wind"-Ma und "Hab mich lieb, ich bin 'n wackeres Mannsweib". Ein Gesicht, als hätte sie DRAMATISCHER LEBENSLAUF auf die Stirn eingebrannt. Spiritus familiaris cum Schießwütigkeit.
Dann gibt's in diesem Film noch die Bösen, die Guten, die Unwichtigen. Und das in einem so genannten "Kriegsfilm". Das ist alles nur doof. Doof, doof, doof.
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Jaymie
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Betreff des Beitrags: Re: Cold Mountain Verfasst: 15.03.2005 01:30 |
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Beiträge: 32
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Hallo Leute. Mal eine Frage, weiß jemand, wie der Schauspieler heißt, der diesen extrem weißblonden Widerling spielt? Ich meine, diesen Typen, der aussieht, als wäre er ein Albino und der zu dieser selbsternannten Truppe von Dorfpolizisten gehört und - glaube ich - als Letzter mit Inman ein Duell auf'm Pferd abliefert.
Weiß das zuufällig jemand?!
_________________ "...wie ich schon sagte:
Ich bin eine Frau
und ich bin unberechenbar.
Das Leben ist launisch
-und ich bin es auch!"
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Beast
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Betreff des Beitrags: Re: Cold Mountain Verfasst: 15.03.2005 01:47 |
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Das müßte Charlie Hunnam sein.
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laertesdd
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Betreff des Beitrags: Re: Cold Mountain (Unterwegs nach Cold Mountain) Verfasst: 02.07.2007 10:56 |
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| Regisseur |
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Beiträge: 4090
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ich bin momentan dabei, den film zum zweitenmal zu sichten (minghellas werk hat wegen des english patient bei mir für alle zeiten was gut und hier eben das recht auf zweites angesehenwerden). ich behalte meine eingangs geäußerte kritik in ihren positiven und negativen facetten bei, möchte allerdings betonen, dass - jedenfalls bis zur bis jetzt gesehenen hälfte des films - der originalton auch bei cold mountain dem ganzen film ein enormes plus an stimmung und atmosphäre verschafft, wenngleich er ihn leider nicht aus der mittelmäßigkeit hervorhebt. meine diesbezügliche meinung kennt ihr ja: synchronisation ist ein fluch!
zustimmen möchte ich noch denjenigen, die kidman ein blasses und relativ nichtssagendes spiel attestieren. so richtig nachvollziehbar finde ich die liebe zwischen den beiden protagonisten auch nicht, was mich eher beeindruckt, ist der kampf eines einzelnen um sein überleben bzw darum, sein ziel (geistig und geografisch) zu erreichen.
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bronsky
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Betreff des Beitrags: Re: Cold Mountain (Unterwegs nach Cold Mountain) Verfasst: 03.07.2007 17:22 |
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Beiträge: 73 Wohnort: Südniedersachsen
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ALso ich weiß ja nicht. Durchschnittlich ist der Film bestimmt nicht. Er ist sehr gut besetzt und auch technisch gut gemacht und hat eine Handlung ohne Löcher. Der nicht immer lineare Handlungsaufbau ist recht gelungen rüber gekommen. Die Oscar-Nominierungen sind verdient.
Durchschnittliche Filme wären für mich zum Beispiel The Gift,Identität, The Proposition oder Die Perlenstickerinnen.
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laertesdd
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Betreff des Beitrags: Re: Cold Mountain (Unterwegs nach Cold Mountain) Verfasst: 04.07.2007 08:47 |
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Zitat: "[...] Durchschnittliche Filme wären für mich zum Beispiel The Gift,Identität, The Proposition oder Die Perlenstickerinnen."
die alle soviel mit cold mountain zu tun haben wie scheisse mit brotaufstrich aus schokolade...
mal im ernst: was soll den diese auflistung deiner meinung nach mittelmäßiger filme? nehmen wir das beispiel identität: das ist ein düsterer psycho-thriller, der die abgründe der menschlichen seele ausloten will, während cold mountain ein fast-epischer liebesfilm vor dem hintergrund des amerikanischen bürgerkriegs ist. wo ist denn da übrhaupt eine grundlage für einen vergleich?
dass beide jeweils filme sind, kann jedenfalls keine rolle spielen. stell dir vor, man würde uns beide miteinander vergleichen, nur weil wir beide aus südniedersachsen kommen... unvorstellbar, oder?
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bronsky
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Betreff des Beitrags: Re: Cold Mountain (Unterwegs nach Cold Mountain) Verfasst: 04.07.2007 18:52 |
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Beiträge: 73 Wohnort: Südniedersachsen
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laertesdd hat geschrieben: ... die alle soviel mit cold mountain zu tun haben wie scheisse mit brotaufstrich aus schokolade...
Naja, du weißt dich auszudrücken. Respekt!
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laertesdd
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Betreff des Beitrags: Re: Cold Mountain (Unterwegs nach Cold Mountain) Verfasst: 04.07.2007 20:22 |
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| Regisseur |
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Beiträge: 4090
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danke. von mir kannst du noch was lernen.
zurück zur materie: wieso - in aller welt - vergleichst du cold mountain mit identität? gib mir nur einen einzigen halbwegs nachvollziehbaren grund. (nicht als grund kommt in frage: sind beides filme oder ähnlicher brotaufstrich.)
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bronsky
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Betreff des Beitrags: Re: Cold Mountain (Unterwegs nach Cold Mountain) Verfasst: 05.07.2007 16:33 |
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| Statist |
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Beiträge: 73 Wohnort: Südniedersachsen
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laertesdd hat geschrieben: danke. von mir kannst du noch was lernen.
zurück zur materie: wieso - in aller welt - vergleichst du cold mountain mit identität? gib mir nur einen einzigen halbwegs nachvollziehbaren grund.
Identität kam gerade im Fernsehen und daher fiel es mir spontan ein. Wenn ich nur ganz ähnliche Filme vergleichen darf, dann wird es schwer. Ähnlich, aber etwas schlechter, wäre z.B. Mathilde - eine große Liebe - Krieg, Liebe und Suche nach dem Geliebten. Bei Mathilde fehlte mir zuweilen der Schwung. Ist aber Geschmacksache. Salz auf unserer Haut wäre schon unterer Durchschnitt beim Thema romantisches Drama. Anna und der König wäre vielleicht den Titel Durchschnittsfilm wert. Der Film hat aber auch 2 Oscar-Nominierungen bekommen.
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Bob
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Betreff des Beitrags: Re: Cold Mountain Verfasst: 13.09.2007 17:43 |
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| Regisseur |
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Hab ihn jetzt mal komplett geguckt. Handwerklich sehr gut, bis teilweise top, dito die Effekte, Zellweger nervt mit ihrem aufgesetztem Spiel (so ein schlechtes und peinliches Spiel hab ich noch nicht in einem Hochglanzstreifen gesehen), viel Schmalz, gegen Ende unerträglich kitischig.
Klassischer Oscar-Mix eben. Wem sowas abgeht sollte ihn sich nicht entgehen lassen, allen anderen rate ich davon ab, und wenn es doch zur Sichtung kommen sollte, Brechtüte griffparat legen.
_________________ my trash can
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