In vier ineinander verwobenen Erzählsträngen bringt Florian Opitz in seinem Dokumentarfilm DER GROSSE AUSVERKAUF dem Zuschauer das komplexe Phänomen „Privatisierung“ über einfühlsame Porträts von Menschen aus verschiedenen Kontinenten nahe, die von den oft inhumanen und fehlgeleiteten Versuchen, das Wirtschaftswachstum zu steigern, unmittelbar betroffen sind. Menschen, die sich auf ihre ganz persönliche Art und Weise dagegen zur Wehr setzen.
Doch auch „die andere Seite“ kommt zu Wort. Diejenigen, die Privatisierungen befürworten und für die Lösung aller wirtschaftlichen Probleme halten. Wasser, Strom, Bahn, Gesundheit oder Bildung... Schnell werden die Parallelen zu den wirtschaftspolitischen Entwicklungen in Deutschland deutlich und der Film macht klar: das Thema Privatisierung betrifft uns alle.
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Kritik auf Filmstarts.de
Das Thema interessiert mich sehr (sollte eigentlich jeden) und ich hoffe, dass der Film auch in ein vielen Kinos laufen wird. Somit könnte man auch lesefaule Menschn erreichen, obwohl ich befürchte, dass die Mehrheit der Zuschauer bereits zu Genüge informiert ist. Man müsste manche Menschen dazu zwingen, sich den Film anzugucken, um ein paar Augen mehr zu öffnen.